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Simon H. schrieb am 02.06.2011:
Auch hier wieder ein Spiel um wenig Geld, das aber vielleicht anderwertig doch besser investiert ist.
Das Spielprinzip ist einfach, schon fast zu simpel und glückabhängig:
Im ganzen Spiel gibt es Mogelkarten (unterteilt in Farben mit unterschiedlichen Illustrationen), Jokerkarten, Stresskarten und zwei Halbjahresende Karten.
Eine Halbjahresende Karte wird in die Mitte des Abhebestapels gelegt, die andere beinahe ganz nach unten.
Handkarten hat man nie. Man startet mit 3 Karten, von denen keine eine Stresskarte sein darf und legt sie vor sich aus. Reihum haben die Spieler nun folgende Möglichkeiten:
1) Abheben
Ist die abgehobene Karte eine Mogelkarte, wird sie in die Auslage gelegt.
Ist sie eine Stresskarte, muss man eine Mogelkarte ablegen (verlieren), behält die Stresskarte aber.
2) Prüfung ablegen
Ab 3 verschiedenen Mogelkarten kann eine Prüfung abgelegt werden, sofern man keine Stresskarte besitzt.
Will man eine Prüfung mit 3 Karten absolvieren, hebt man eine Karte vom Hebestapel offen ab. Ist es eine Stresskarte schafft man die Prüfung nicht, ansonsten schon und die 3 Mogelkarten werden als Siegpunkte verdeckt beiseite gelegt und dürfen ab jetzt nicht mehr angesehen werden.
Mit 4 verschiedenen Mogelkarten schafft man die Prüfung sofort, ohne Abheben.
Mit 5 verschiedenen Karten schafft man die Prüfung exzellent und darf sich sogar noch eine Extrakarte als Bonus nehmen.
Sollten Mogelkarten fehlen, dürfen auch Joker verwendet werden. Diese bringen am Ende des Spiels jedoch keine Punkte.
Nach einer Prüfung haben alle andere Spieler die Möglichkeit zu 'lernen', indem sie maximal eine Mogelkarte zu einem Siegpunkt machen dürfen.
3) Stresskarten spielen
Stresskarten, die man im Laufe des Spiels ansammelt, dürfen anderen Spielern gespielt werden. Für sie gilt dasselbe, als wenn sie vom Stapel gezogen worden wären. Stresskarten, die man von anderen Spielern erhält, werden nach Gebrauch abgelegt.
Beim Aufdecken der Halbjahresende Karte, wird ein Halbjahr beendet und gewertet.
Alle Schüler (Spieler) verlieren alle Stresskarten und reduzieren ihre Auslage wieder auf 3 Karten.
Als 'Gimmick' (eher eine zusätzliche Qual, die wohl Taktik ins Spiel bringen soll) bringen mehrere Mogelkarten derselben Farbe unter den Siegpunkt-Karten mehr Punkte. Also je mehr einer Farbe, desto besser. Finde ich sehr ungut, weil man sich bei so vielen Farben schwer merken kann, was jetzt wie häufig schon im Stapel ist. Noch dazu kann man nicht einmal eine Farbe gezielt sammeln, da man nie zwei oder mehr gleiche Farben bei einer Prüfung verwenden darf.
Fazit:
Ein Spiel, das hinkt. Als Zwischendurchspiel ungeeignet. Mich konnte es nicht überzeugen und, obwohl es so billig ist, denke ich nicht, dass sich ein Kauf wirklich lohnt. Spielspaß hatte ich keinen, da auch die Interaktionen zwischen den Spielern sehr mager ausfällt (wir haben zu dritt gespielt). Die Illustrationen sind übrigens ganz nett, jedoch sagt mir der Stil nicht wirklich zu (Anime-like).Simon hat Easy School klassifiziert. (ansehen)- Peter M. mag das.
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