Eine eigene Bewertung für Die Gärten der Alhambra schreiben.
  • Beatrix S. schrieb am 08.10.2012:
    Und hier noch ein Spiel aus der Alhambra-Reihe. Die „Gärten“ haben sich allerdings vom Originalspiel schon weiter entfernt als die anderen Spiele dieser „Reihe“.
    Deshalb gibt es hier von mir eine vollständige Rezension.
    Statt eine Alhambra aufzubauen geht es in diesem Spiel darum eine Gartenanlage (mit Gebäuden) zu bepflanzen und zwar mit Bäumen. Jedesmal wenn ein Gebäude vollständig von Bäumen umgeben ist, gibt es eine Wertung und (wenn wunderts) wer die meisten Siegpunkte hat, gewinnt.
    Das Spielmaterial ist wie bei allen Spielen dieser Reihe optisch ansprechend (aber natürlich fühlt sich ein Plättchen aus Pappe auch an wie Pappe).
    Wenn man die Spielschachtel aufmacht findet man folgendes:
    1 Spielplan: dieser zeigt die Gartenanlage mit einer umlaufenden Mauer, der Zählleiste.
    Dann gibt es vier Türme (für jeden Spieler einen) für die Markierung der Siegpunkte auf der Zählleiste.
    Dann die 49 quadratischen Gebäudesteine, die auf einer Seite das Fundament eines Gebäudes und einen Wert zwischen 1 und 5 zeigen und auf der anderen Seite das fertiggestellte Gebäude.
    Und schließlich noch die 36 achteckigen Gartensteine, die zeigen jeweils die 4 verschiedenen Baumarten. Zitronenbäume (Gelb), Orangenbäume (Orange), Palmen (Grün) und Lavendelbäumchen (Lila). Dies sind dann auch die Spielerfarben. Es gibt auf den Plättchen zwischen 1 und 6 Bäume pro Baumart (also zwischen 4 und 24 Bäumen). Die Steine haben vier kurze und vier lange Seiten und an jeder langen Seite befindet sich eine andere Baumart.
    Und nun zum Spielablauf:
    Zu Beginn werden die quadratischen Gebäudesteine mit der Zahlenseite nach oben beliebig auf den entsprechenden (quadratischen) Feldern des Spielplans verteilt. Wir haben nun den „nackten“ Garten mit Gebäudefundamenten, aber ohne Bäume, vor uns.
    Jeder Spieler (2 – 4) wählt eine Farbe und stellt den passenden Turm auf Feld 0 der Zählleiste.
    Die Gartensteine werden mit der Rückseite nach oben gemischt und jeder Spieler nimmt einen davon auf die Hand.
    Jeder Spielzug läuft nun so ab: der Gartenstein auf der Hand wird auf das Spielfeld gelegt (für den allerersten gilt: nur in die Mitte, nicht auf Randfelder), so dass er an einen bereits liegenden Gartenstein angrenzt und der Spieler zieht einen neuen Gartenstein.
    Sehr viel simpler geht es eigentlich nicht mehr.
    Aber … sobald ein Gebäude von allen Seiten von Bäumen umringt ist, wird gewertet, und zwar folgendermaßen:
    Zuerst wird festgestellt welche Baumart die Mehrheit rund um das Gebäude stellt, denn nur dieser Spieler erhält Punkte. Gezählt werden alle Bäume auf allen Gartensteinen rund um das Gebäude. Sollte mehr als ein Spieler die höchste Anzahl an Bäumen haben, fallen diese aus der Wertung und der Spieler mit der nächsthöheren Anzahl an Bäumen erhält die Punkte. Sollten alle vier Spieler oder zweimal zwei Spieler die gleiche Anzahl Bäume haben, erhält niemand Punkte. Selbst ein Spieler, der keinen Baum am Gebäude hat, kann Punkte gewinnen, wenn sich alle anderen Spieler auspatten.
    Und wieviel Punkte erhält man dann? Das hängt von der Anzahl der Baumarten rund um das Gebäude ab und dem Wert des Gebäudes. Diese beiden Werte werden multipliziert und ergeben den Gesamtwert der errungenen Punkte bei dieser Gebäudewertung. Wenn weniger als vier Spieler am Spiel teilnehmen, kann es passieren, dass eine Baumart gewinnt, die keinem Spieler gehört. Dann verfallen die Punkte.
    Nach der Wertung wird das Gebäude herum gedreht. Wurden alle Gebäude gewertet, ist das Spiel zu Ende.
    In der Anfangsphase des Spiels ist es noch recht einfach, die Gartensteine so zu platzieren, dass man selbst die Wertung gewinnt, aber je voller das Spielfeld wird, desto schwieriger werden die Entscheidungen.
    Wir haben das Spiel zwar bisher nur zu zweit gespielt, aber ich kann mir gut vorstellen, wie eng es mit mehr Spielern wird.
    Was mir garnicht gefallen hat, war das Gefummel mit den Gartensteinen und den Gebäuden, wenn diese nach der Wertung umgedreht werden. Jedesmal mussten wir die gelegten Plättchen wieder ordentlich auf dem Spielfeld platzieren.
    Alles in allem ein weiteres nettes kleines Spiel, das an Alhambra angehängt wurde. Es wurde davor bereits unter dem Namen "Carat" bei Queen Games vertrieben (aber nichts das einem vor Staunen den Mund offenstehen lässt).
    Beatrix hat Die Gärten der Alhambra klassifiziert. (ansehen)
  • Melanie R. schrieb am 03.12.2007:
    Sehr schönes eigenständiges Spiel. Bau die Gärten von Alhambra sehr einfach schnell zu lernen.
  • Carsten W. schrieb am 26.11.2012:
    Die Gärten von Alhambra - eine erneute Erweiterung des Evergreens, eine Karten- oder Würfelspielumsetzung?
    Weit gefehlt!
    Die Schachtel sagt es bereits vornedrauf: "ohne der Palast von Alhambra spielbar".
    Die ganze Wahrheit ist aber auch das nicht, passender wäre wohl "Hat gar nix mit der Palast von Alhambra zu tun" gewesen.

    Seis drum, wer die Schachtel öffnet wird zwar überrascht sein, wie wenig "Alhambra" drinnen steckt, aber er wird trotzdem mit einem ordentlichen Spiel belohnt.

    In Wirklichkeit handelt es sich um ein akstraktes Spiel, bei dem die bis zu vier Spieler je eine Baumsorte repräsentieren (Spielerfarbe).
    Der Spielplan wird übersät mit quadratischen Punktetafeln (bedruckt mit den Alhambragebäuden) in Werten von 1 bis 5.
    Zwischen diese Tafeln passen achteckigen Spielkarten aus stabilem Karton, die nun gewinnbringend platziert werden wollen.

    Diese Karten sind viergeteilt und zeigen an den Seiten jeweils eine Anzahl an Bäumen in einer der Spielerfarben. Will heißen: Auf jeder Karte ist jede Farbe auf einer Seite vertreten, jeweils mit der gleichen Anzahl (1-6 Bäume).

    Ziel ist es nun, die Bäume der eigenen Farbe an die Punktetafeln so anzulegen, dass dort die eigene Farbe die Mehrheit an Bäumen hat, wenn alle 4 Seiten belegt wurden.
    Gleichstände werden zugunsten des lachenden Dritten aufgelöst, Punktetafeln am Rand sind bereits bei 1 oder 2 Spielkarten voll.

    Wer die Mehrheit hat, bekommt Punkte in Höhe der aufgedruckten Punktzahl, multipliziert mit der Anzahl der Farben drum herum.
    Wenn alle Punktetafeln gewertet wurden endet das Spiel und der Sieger ist an der Punkteleiste ablesbar.

    Fazit:
    Ich mag die Gärten eigentlich recht gerne, auch wenn sie selten auf den Tisch kommen.
    Der Mechanismus, dass man durch das Anlegen einer Spielkarte jede der Spielerfarben an einer Seite begünstigt ist trickreich. Da gilt es schonmal, Gleichstände zu provozieren, um selber als lachender Dritter zu profitieren usw.

    2 große Kritikpunkte sind allerdings angebracht:
    Zum einen ist das Material zwar hübsch, aber wenig funktionell. Dadurch, dass die Spielkarten genau eingepasst und die Punktetafeln umgedreht werden müssen, gerät das Spiel unnötig zur Fummelei und ist nix für Grobmotoriker.

    Außerdem stört mich das aufgedrückte Thema hier sehr, hat es doch nur den einen Zweck, auf der Erfolgswelle des Palastes von Alhambra mitzuschwimmen.
    Sinnvoll erschließen lässt sich die Thematik überhaupt nicht.
    "Ich nehme mit diesen Zitronenbäumen die Arkaden ein!"? Wohl eher nicht.
    Das Spiel hat es zuvor bereits beim gleichen Verlag unter dem Namen "Carat" gegeben und war da das, was es eben ist.... ein abstraktes Legespiel.

    Ich einige mich mit mir selbst auf 4 Punkte.
    Carsten hat Die Gärten der Alhambra klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas A. schrieb am 01.08.2006:
    Hallo

    Ich finde se ist ein sehr schönes Spiel das schnell und einfach zu Kapieren Ist und sehr viel spass bereiten und dauert nicht solange .
  • Thomas H. schrieb am 04.11.2005:
    Habe dieses Spiel günstig bei Ebay ersteigert, weil ich dachte, noch so ein Geldmacher von 'Alhambra', war aber sehr überrascht, was für ein super Spiel dahinter steckt, wo eigentlich nur der Name in Zusammenhang zum 'Spiel des Jahres 2003' steht.
    Ein sehr schönes Spiel, leicht verständlich, man braucht etwas Glück beim Karten ziehen, aber auch die Taktik kommt nicht zu kurz. Super für Familien, macht in jeder Besetzung viel Spass. Ein weiteres Plus, der Sieger steht fast erst am Ende fest, wodurch dieses Spiel äußerst spannend wird.
    Der Preis, für diese Aufmachung und Material, ist meiner Meinung nach, schon fast zu niedrig (dem Käufer freuts), gegenüber z.B. den ganzen Erweiterungen von 'Alhambra'.
  • Bianka K. schrieb am 26.02.2008:
    In meinen Augen ein sehr schönes Spiel mit einfachen Regeln, auch zu zweit gut spielbar. Wundervolle Optik, besonders wenn der Spielplan zum Schluß voll belegt ist. Kein typisches Konfrontationsspiel (ich sorge für mich und dafür, daß Ihr nix bekommt), da man mit Legen eines Plättchen für sich automatisch auch immer Punkte für die Mitspieler verteilt.
  • Frank P. schrieb am 08.02.2008:
    Wir haben die "Gärten der Alhambra" als erstes Spiel aus dieser Reihe erworben. Und wir sind nicht enttäuscht worden. Abwechslungsreich, taktisch sehr interessant kann dieses Spiel auch mit Kindern viel Spaß bringen. Denn neben dem Versuch, möglichst selbst viele Punkte zu erhalten, sollte man auch immer das Punktekonte der Mitspieler im Auge behalten und diese zu gegebener Zeit dann auch mal ordentlich ärgern.

    Fazit: Ein großer Spaß mit guten taktischen Elementen.....
  • Frank-Philipp W. schrieb am 26.05.2006:
    ganz anderes Spielprinzip, aber einfach und klasse.
  • Heiko H. schrieb am 01.09.2007:
    Endlich mal ein Spiel was man nur 2 Minuten erklären muß, aber jeder beim Erklären merkt, daß er im Spiel mal aufpassen muß. Nur was für Leute dia auch verlieren können
  • Andreas W. schrieb am 14.09.2006:
    Tja - wie auch schon von anderen gesagt, von Alhambra ist hier nichts wiederzufinden. Wir haben es 3x versucht, jedesmal war es eher ein Gähner.
    2 Punkte gibt es dennoch für die sehr schöne Gestaltung.
  • Inga B. schrieb am 04.01.2005:
    Das Spiel "Die Gärten der Alhambra" ist optisch sehr schön gestaltet. Aber außer der Idee etwas zu bauen, ist vom ursprünglichen Alhambra-Spiel nichts mehr zu erkennen. Anstatt beispielsweise Spielplättchen zu kaufen, werden diese einfach gezogen, und das Spielziel richtet sich einzig und allein darauf seine Obst- bzw. Pflanzensorte möglichst ertragreich auf dem Spielplan anzulegen, keine Würfel, keine Aktionskarten, keine Sonderregeleungen, leider nichts, was das Spiel etwas interessanter machen würde.
  • Bianca V. schrieb am 07.11.2004:
    Es Hat nicht mehr wirklich viel mit dem Ursprungsspiel zu tun und ist auch ganz unabhängig davon zu vielen (lässt sich auch nicht kombinieren damit). Zu zweit macht es wenig Sinn, da man mehr alleine spielt und nebeneinander als gegeneinander. Zu viert wird es zu einem richtigen Kampf und für manchen auch so richtig frustierend, wenn man gar keine Punkt mehr bekommt und immer leer ausgeht.
    Optisch lässt es sich auf jeden Fall sehen und ist eine gute Abwechselung.
  • michael W. schrieb am 27.02.2006:
    ein etwas gewöhnungsbedürftiges spiel ... aber nicht uninteressant.
    das legen der kärtchen (und ein eventuelles wieder hoch nehmen und drehen) ist ziemlich schwierig ... hätte man vielleicht besser lösen können/sollen.
  • Frank-Michael L. schrieb am 16.11.2005:
    Sehr schöne Spielidee, weil eigenes Köpfchen und Kommunikationsfähigkeit gleichermaßen gefragt sind!
  • Gerhard K. schrieb am 06.04.2005:
    Auch wenn es aufgrund des Namens natürlich besondere Aufmerksamkeit bekommt, verdienst es dies auch. Sehr taktisches Spiel, sehr schön gestaltet.
  • Christian D. schrieb am 30.03.2005:
    Tolle Grafik, allerdings sind die Plättchen etwas schwer zu handhaben. Gegenüber Carat ist die Kramerleiste und die Grafik sicher ein Gewinn.
  • Johannes E. schrieb am 11.03.2005:
    Völlig unverständlich wie man für so ein Spiel nur 3 Punkte werten kann!!! Das Spiel lässt neben sagenhaften taktischen Möglichkeiten auch den Faktor Glück nicht ganz aus. Während des Ziehens der Kärtchen bieten sich immer sehr viele verschiedene Möglichkeiten, die einmal taktisch klug und einmal eher weniger klug sind. Es wird, meiner Meinung nach, nie langweilig und bietet für Strategen einen enormen Spielspaß. Positiv ist auch noch zu bemerken, dass das Spiel nicht einfach lieblos und billig vom Originalspiel abgekupfert ist, nein, es handelt sich hier um ein völlig neues, spannendes Spiel, welches bestimmt viel Zuspruch findet. Auch noch toll ist, dass bis zum Schluss keinen eindeutigen Sieger festzustellen ist und sich die Platzierungen ganz am Schluss auch noch ändern können; ein Vorteil der bei Siedler oder ähnlichen Spielen oft fehlt. Bei diesen steht oft schon nach ein paar Runden der Sieger fast fest und alle anderen Spieler verlieren die Lust am Spielen, da sie wissen, dass sie sowieso nicht mehr gewinnen können. Alles in allem volle 6 Punkte.
  • Paul K. schrieb am 31.01.2005:
    Sehr schönes Spiel, was nichts mit den Vorgängern zu tun hat, macht besonders viel Spaß zu zweit, aber auch zu dritt oder viert ist es sehr anspruchsvoll. Es geht um Taktik und Geschick bei der Legung des gewinnbringensten Garten der Alhambra !
  • Miriam S. schrieb am 29.12.2004:
    Das Spiel sieht sehr schön aus. Die Regeln sind einfach, das Spiel sehr taktisch. Mir gefällt es sehr gut. Jedes Plättchen, das man legt, hat Einfluß auf alle Mitspieler.
  • Christoph L. schrieb am 01.12.2004:
    Die Spielidee der Gärten von Alhambra ist nicht neu. Es war schon ein mal als 'Carat' vom selben Verlag erhältlich. Spielziel ist es, möglichst viele Punkte zu erreichen. Dies tut man, indem man Gartenplättchen um die Bauwerke des Gartens gruppiert. Je vielfältiger der Garten, desto höher der Multiplikator für die Gebäudepunkte.

    So stehen mehrere taktische Möglichkeiten offen, wenn man ein Plättchen aufdeckt:
    .) man legt ein Plättchen zum eigenen Vorteil an ein Gebäude - also einen bunten Garten mit eigener Mehrheit - oder
    .) mal legt es so, dass ein gegnerischer Spieler in einer sehr einfältigen Gartengestaltung gewinnt.

    Uns hat das Spiel nicht von Hocker gerissen. Das Alhambra-ähnliche Design wurde wohl gewählt, um an dessen Verkaufserfolg anzuknüpfen. Die Gemeinsamkeiten der beiden Spiele sind jedoch gleich null.
  • Natascha G. schrieb am 04.01.2008:
    Ein muss für Spielefans. Darf in keiner Sammlung fehlen. Wird immer wieder gerne gespielt. SUPER!!!

    Nana
  • Angela W. schrieb am 03.01.2006:
    Ein Denkspiel, bei dem auch das Glücksmoment nicht zu kurz kommt, da die Plätze begrenzt sind und die anderen Spieler ja auch auf die Möglichkeiten der anderen Einfluss haben.

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