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Mahmut D. schrieb am 17.03.2011:
Spielziel
In der Rolle burgundischer Fürsten versuchen die Spieler durch Warenhandel oder Viehwirtschaft, Städtebau oder Wissensfortschritt die spielentscheidenden Siegpunkte zu erlangen. Wer am Ende die meisten Siegpunkte besitzt, ist Sieger.
Ablauf
Mit einer Startburg auf ihrem Fürstentum-Tableau, zwei Aktionswürfeln, einem Silberling, drei Warenkärtchen und ein bis vier Arbeiterchips (je nach Spielerreihenfolge) sowie zwei Markern gehen die Spieler ins Rennen. Im Verlauf des Spiels werden die Spieler mit Hilfe ihrer beiden Aktionswürfel oder ihrer Silberlinge weitere Ausbauten aus den sieben Depots erwerben und in ihrem Fürstentum auslegen. Nachdem ein Marker jedes Spielers auf der Siegpunktleiste Platz findet, wird noch der Startspieler ausgewürfelt und danach markiert der zweite Spielerstein die Zugreihenfolge. Startspieler ist immer der, dessen Stein entweder am weitesten rechts oder ganz oben auf dem Turm liegt. Das Spiel wird also nicht wie viele andere Spiele im Uhrzeigersinn gespielt, sondern nach einer bestimmten Zugreihenfolge gemäß dieser Leiste.
Die Burgen von Burgund verläuft in fünf Durchgängen (A - E), welche wiederum in fünf Runden unterteilt sind. Zu Beginn jeder Runde werden jeweils fünf Warenkärtchen von einem vorbereiteten Stapel offen ausgelegt, der Startspieler nimmt sich zusätzlich den weißen Würfel und alle Spieler würfeln gleichzeitig. Der weiße Würfel legt fest, auf welches Depotfeld das Warenkärtchen des ersten Rundenfeldes gelegt wird.
Danach führen - beginnend mit dem Startspieler und dann entsprechend der Reihenfolgeleiste - alle Spieler zwei Aktionen gemäß ihrer Würfel aus. Dabei kann pro Arbeiterchip ein Würfelergebnis um eins nach oben oder unten verändert werden. Zwei von den folgenden vier Aktionen können somit von den Spielern in beliebiger Kombination und Reihenfolge ausgeführt werden:
Ausbauten vom Spielplan nehmen:
Der Spielplan zeigt sechs Depots, die Durchgang für Durchgang mit Ausbauten (Weide, Schiffe, Gebäude etc.) aufgefüllt werden. Der hierfür eingesetzte Würfel gibt das entsprechende Depot vor, aus dem der Spieler nun sein Plättchen nehmen und zunächst einmal auf das Ablagefeld seines Tableaus legen darf. Er darf das Plättchen NOCH NICHT AUF DAS FÜRSTENTUM legen!
Ausbauten im eigenen Fürstentum platzieren:
Diesmal gibt der Würfel das entsprechende leere Feld auf dem Spielertableau vor – dabei muss das Plättchen jedoch stets angrenzend an ein bereits liegendes und farblich passend zur Tableau-Landschaft platziert werden.
Die verschiedenen Ausbauplättchen bringen dem Spieler bestimmte Vorteile, sobald er sie in seinem Fürstentum platziert. Dabei bringen Minen Geld, Weiden Siegpunkte, Schiffe beeinflussen die Zugreihenfolge und bringen zusätzlich Waren. Die Gebäude erlauben den Spielern, sich weitere Ausbauten zu holen, Arbeiterchips zu nehmen, Waren zu verkaufen oder geben direkt Siegpunkte, und die Burgplättchen verschaffen dem jeweiligen Spieler eine weitere Aktion.
Warenverkauf:
Ein Würfel gibt die Warensorte vor, von dem ALLE Kärtchen verkauft werden müssen. Pro Verkauf gibt es einen Silberling und zwei bis vier Siegpunkte pro Kärtchen.
Arbeiterchips nehmen:
Egal, welche Würfelzahl benutzt wird, nimmt sich der Spieler zwei Arbeiterchips vom Vorrat. Zusätzlich darf jeder Spieler pro Spielzug für zwei Silberlinge ein beliebiges Plättchen aus dem schwarzen Depot erwerben und auf sein Ablagefeld legen.
Wenn abwechselnd fünf Runden gespielt wurden, endet ein Durchgang. Jetzt erhalten alle Spieler pro Mine in ihrem Fürstentum einen Silberling.
Spielende: Das Spiel endet nach dem fünften Durchgang (= 25 Runden bzw. 50 Würfelaktionen). Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten, wobei noch Folgendes abgerechnet wird:
restliche Warenkärtchen 1 SP
pro Silberling 1 SP
pro 2 Arbeiterchips 1 SP
gelbe Ausbauten (Wissen) x SP
Fazit
So wie der Name Alea für gute Strategiespiele steht, steht der Name Stefan Feld für innovative, schöne, gewitzte Mechanismen. Somit kann einem wunderbaren Spielerlebnis nichts im Wege stehen. Doch kann ein abstraktes Spiel mit einem aufgesetzten Thema die hohen Erwartungen der Spieler erfüllen?
Wenn man sich das Spiel Die Burgen von Burgund im Ganzen betrachtet, überzeugt es schon mal von der Aufmachung und Gestaltung. Die Spielanleitung (vorhanden in Deutsch, Französisch, Englisch) besteht aus elf Seiten, davon sind vier Seiten den Regeln gewidmet. Der Rest dient zur Erklärung der einzelnen Sechseckplättchen, wie z. B. den Gebäuden oder den Wissensplättchen. Die Regeln lassen keine Fragen offen, sind detailliert, bebildert, gut strukturiert und leicht verständlich, wodurch ein schneller Einstieg selbst für Wenigspieler garantiert ist.
Das Spielmaterial ist bis auf die unglücklich gewählten Farben der Ausbauten, (grün und gelb) ansprechend, übersichtlich und funktionell gestaltet und von guter, stabiler Qualität (die Spielertableaus sind sogar aus elastischem, abwischbarem Material). Durch die sinnvolle Verwendung von Piktogrammen auf den Spielertableaus gewinnt man schnell die Übersicht über die Funktionen, ohne ständig im Regelheft nachblättern zu müssen.
Das Spiel: Die vielen Testspiele in verschiedenen Konstellationen zeigten, dass Die Burgen von Burgund in jeder Besetzung gleich gut funktioniert. Ob zu zweit, zu dritt oder zu viert - Spannung ist bis zum Schluss gegeben. Denn durch die vorgeschriebene Menge der ausliegenden Ausbauten, die sich speziell nach der Spielerzahl richtet, besteht stets die Gefahr, dass einem die benötigten Ausbauten durch einen anderen Spieler vor der Nase weggeschnappt werden.
Ein weiterer Faktor für den hohen Spielspaß besteht darin, dass das Spiel nicht durch Grübeln unnötig in die Länge gezogen werden kann, weil alle Spieler gleichzeitig würfeln und jeder im Zug des Gegenspielers seinen eigenen Zug schön vorausplanen kann.
Trotz alledem wird die Spieldauer von 30 bis 90 Minuten deutlich überschritten. Anfangs, weil man die Funktionen noch nicht kennt und später, weil jeder Spieler, der bereits zwei bis drei Runden gespielt hat, die vielen sinnvollen Aktionskombinationen beherrscht und sie nun gezielt anwendet. Wie zum Beispiel: Mit dem ersten Würfel eine Burg auslegen, durch die Burgfunktion ein Schiffsplättchen auslegen und sich somit Warenkärtchen verschaffen. Mit dem zweiten Würfel ein Lagerhaus auslegen, durch die Lagerhausfunktion die Warenkärtchen verkaufen und somit an einen weiteren Silberling kommen. Sich mit den jetzt vielleicht zwei Silberlingen aus dem schwarzen Depot ein Rathaus schnappen.
Das Zweier-Spiel kann somit ca. 75 Minuten, das Dreier-Spiel ca. 90 Minuten und das Vierer-Spiel sogar 120 Minuten dauern. In keiner der Testrunden hatten die Spieler jedoch das Gefühl, dass sich das Spiel in die Länge zieht, denn durch die oben erwähnten Ausbauten sind alle Spieler gezwungen, auf ihre Mitspieler zu achten und ihre eigenen Züge zu planen. Durch diese Art von Einbindung ins Spielgeschehen ist auch die gewisse Interaktion gegeben, so dass keine Langeweile aufkommt. Dazu fällt mir spontan die Einsteinsche Relativitätstheorie ein: Verbrennt man sich an einer Bratpfanne, kommt einem die Minute vor wie eine Stunde. Spielt man ein gutes Spiel verfliegt die Stunde wie eine Minute.
Ich muss aber auch erwähnen, dass in meinen Testrunden entweder ein bis zwei geübte Burgund-Spieler oder mindestens zwei Vielspieler dabei waren. Daher kann ich nicht ausschließen, dass ein Spiel zu viert, das aus drei bis vier Wenigspielern besteht, sich in die Länge ziehen kann.
Genug philosophiert - kommen wir wieder zurück zum Spiel: Geübte Burgund-Spieler, welche die Aktionskombinationen beherrschen, haben vielleicht zwei bis drei Runden lang Vorteile gegenüber Neueinsteigern, was aber nicht unbedingt bedeutet, dass sie auch gewinnen werden. Denn eine bestimmte Gewinnstrategie konnte in meinen Spielrunden nicht entdeckt werden. So wurden auch Spieler, die bereits nach zwei Durchgängen andere fast überrundet hatten, zum Schluss noch selbst überholt und nur Zweiter oder Dritter. Man sollte jedoch unbedingt versuchen, in den ersten Durchgängen die kleineren Gebiete abzuschließen, denn entsprechend dem jeweiligen Durchgang (A - E) erhält man dafür 10 bis 2 Extrasiegpunkte. Des Weiteren sollten die Spieler versuchen, eine Tierart auf ihren Weiden zu halten, denn wird eine Herde auf derselben Weide vergrößert, punkten bereits liegende Tiere nochmals.
Mit Die Burgen von Burgund schuf der Autor Stefan Feld ein spielerisch hochwertiges Spiel, auch wenn das aufgesetzte Thema es nicht schafft, den Spielern das Gefühl zu vermitteln, ein burgundischer Fürst zu sein. Wie einige andere "Feld-Spiele" ist auch dieses Spiel wie für Wenigspieler geschaffen. Es spielt sich sehr flüssig und leicht, ohne anstrengend zu werden, bietet aber dennoch vielfältige Möglichkeiten, den Spielsieg zu erreichen, so dass auch Vielspieler auf ihre Kosten kommen. Der pfiffige Mechanismus, Würfel einzusetzen und dafür Plättchen zu nehmen oder zu platzieren, vermittelt allen ein sehr angenehmes Spielerlebnis, das wieder so locker leicht wirkt wie bei Notre Dame, bei dem man Karten ausspielt und somit in einen bestimmten Bereich seine Spielsteine setzen darf.
Der hohe Wiederspielreiz steckt nicht zuletzt auch in der Spieltiefe, denn bei Die Burgen von Burgund muss man stets abwägen, für welche der vielen Aktionen man sich lieber entscheidet. Durch die Arbeiterchips wird der Glücksfaktor dabei erheblich gemindert, so dass auch die Vielspieler und Strategen auf ihre Kosten kommen.
Auch für Spieler, welche Die Burgen von Burgund "rauf und runter" spielen, bietet das Spiel mit seinen neun verschiedenen Fürstentum-Tableaus stets neue Herausforderungen. Denn aufgrund der verschiedenen Tableaus können die Spieler auswählen, welche Strategie sie verfolgen wollen. Hier stellt sich jedem die Frage, ob er lieber ein Fürstentum bestehend aus mehreren kleineren Gebieten wählt, oder lieber eines, das sich aus wenigen, aber dafür großen Gebieten zusammensetzt.
Alles in allem ist Die Burgen von Burgund ein rundum gelungenes Spiel und setzt die Messlatte für den Jahrgang 2011 damit auf ein hohes Niveau! Thumbs up!Mahmut hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Markus H., Christian C. und 55 weitere mögen das.
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Jennifer M.: Sehr schoene Rezi. In meiner ersten Runde hat es sehr viel Spass gemacht, auch wenn 3 der 4 Spieles es nicht kannten. Dein Fazit ist sehr gut... weiterlesen
30.07.2012-15:41:35 -
Mahmut D.: Gerne! Meine Rezi scheint besser zu sein, als ich dachte ;-)
31.07.2012-01:39:57
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Helga D. schrieb am 03.03.2011:
Die Burgen von Burgund sind ein echtes Meisterstück von Alea. Jedem steht ein Fürstentum an der Loire zur Verfügung, das es gilt wohlüberlegt zu bebauen. Bei der Einsteigerversion legen den vier Spielern 4 gleiche, für die Fortgeschrittenen 8 verschiedene Tableaus aus.
Bei Auspacken dachte ich erst: "Oh, je. Würfeln." Kingsburg, Siedler, Alien Frontiers? - Nichts dergleichen. Keine Würfelzahl ist mehr wert, als eine andere. Wie das?
Der Spielplan zeigt links in einer waagrechten Reihe 5 "Durchgangsfelder" A-E, die 5 Jahre darstellen. Sobald ein Durchgang begonnen wird, werden die Warenplättchen der Durchgangsfelder in eine senkrechte Reihe gelegt und am Anfang jeder Runde ins Spiel gebracht.
Rechts daneben liegen Gebäude aus, aufgeteilt in Depots mit Würfelzahlen und mittig ein Zentraldepot, aus dem sie gekauft werden können.
Außenrum - wie üblich - die Siegpunktleiste.
Die einzelnen Spieltableaus bestehen hauptsächlich aus dem Fürstentum mit 37 verschiedenen Feldern. Dunkelgrün als Bauplatz für Burgen, hellgrün für Weideflächen, blau für Schiffe, hellbraun und gelb für Gebäude.
Links davon ist aufgelistet, welche Gebäude beim Bau welche Zusatzfunktionen erfüllen. Mit einem Tor erhält man z. B. Siegpunkte, bei einer Burg - eine zusätzliche Aktion, mit einem Schiff wird man in der Startspielerleiste vorgezogen und bekommt evtl. das Warenplättchen der Runde.
Darunter ein Lager für 3 Gebäude.
Spielablauf:
Die Spielrunde beginnt mit gemeinsamen Würfeln. Jeder hat 2 Aktionen:
- ein Plättchen vom Spielplan nehmen. Hierbei wird von dem Depot der jeweiligen Würfelzahl ein beliebiges Gebäude ins Lager genommen.
- ein Plättchen vom Lager im Fürstentum platzieren, "bauen" eines eingelagerten Gebäudes.
- Warenverkauf: sämtliche Warenplättchen einer Würfelzahl werden für eine Münze verkauft. Je mehr Waren pro Art (Zahl) - umso mehr Siegpunkte bringen sie.
- Arbeiter nehmen. Mit den Arbeitern können ungünstige Würfelzahlen nach oben oder unten korrigiert werden.
Fazit:
Das Spiel erfordert ein gewisses Maß an taktischem Geschick, spielt sich jedoch sehr flüssig und hat gelegenheitsspielerfreundliche Spielregeln, ohne langweilig oder glückslastig zu sein.
Der Autor hat bereits vorher mit "Notre Dame", "Im Jahr des Drachen" und "Macao" Spiele mit Tiefgang veröffentlicht. Wer diese Art Spiele mag, für den sind die Burgen ein Muss!
Helga hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Joachim W., Sascha W. und 27 weitere mögen das.
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Martina K.: Dieses Spiel wird immer interessanter für mich durch eure Rezensionen, danke!
26.03.2011-10:52:08 -
Sascha W.: welch ein geniales Spiel
12.11.2011-01:11:44
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Reinhard O. schrieb am 29.07.2011:
Titel: Die Burgen von Burgund
Spieltyp: Brettspiel, Aufbauspiel
Spieler: für 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren
Spielidee / Spielziel:
Die Spieler schlüpfen in die Rolle burgundischer Fürsten und versuchen durch Warenhandel, Viehwirtschaft, Städtebau und Wissensfortschritte Siegpunkte zu ergattern. Die Grundlage für die eigenen Entscheidungen bildet das jeweilige Würfelergebnis. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
Spielvorbereitung:
• Der Spielplan wird ausgelegt.
• Silberlinge und Arbeiterchips werden bereitgelegt
• 5 x 5 Warenplättchen werden verdeckt auf die Felder A-E auf den Spielplan gelegt
• Bonuskärtchen werden auf dem Spielplan ausgelegt
• Jeder Spieler erhält: 1 Tableau, 1 Burg, 3 zufällige Warenplättchen, 2 Würfel, 2 Spielsteine, 1 Silberling, 1-4 Arbeiterchips (entsprechend der Spielerreihenfolge)
• Startspieler ermitteln (z.B. losen, würfeln)
Spielablauf:
Das Spiel verläuft in 5 Durchgängen und jeder Durchgang hat 5 Runden. Zu Beginn jedes Durchganges:
• Aus dem Depot wird je ein sechseckiges Plättchen auf das entsprechend farbige Feld auf den Spielplan gelegt – analog dazu die Plättchen mit schwarzer Rückseite
• Die fünf Warenkärtchen (z.B. alle aus Stapel A) werden offen auf die Rundenfelder gelegt
• Alle Spieler würfeln gleichzeitig mit ihren beiden Würfeln. Der Startspieler nimmt einen weißen Würfel dazu. Die Augenzahl des weißen Würfels gibt an, auf welches Feld das Warenplättchen gelegt wird.
• In seinem Spielzug kann der Spieler verschiedene Aktionen (eine pro Würfel) durchführen:
o Sechseckplättchen vom Spielplan nehmen und auf ein leeres Ablagefeld auf seinem Tableau legen
o Sechseckplättchen vom Ablagefeld im eigenen Fürstentum platzieren. Dabei geben die Würfelaugen und die Farbe vor, wohin das Plättchen gelegt werden darf. Es darf kein Gebäude zweimal in eine Stadt gebaut werden. Alle neuen Plättchen müssen direkt an ein bereits liegendes Plättchen angelegt werden. Die Plättchen haben verschiedene Funktionen, die direkt im Anschluss ausgeführt werden (z.B. man darf noch ein Plättchen nehmen, noch eine Aktion ausführen, Vorteil eines Gebäudes nutzen, etc.)
o Eine weitere Möglichkeit für den Einsatz eines Würfels ist der Warenverkauf. Die Würfelzahl gibt die entsprechende Warensorte vor. Der Spieler erhält einen Silberling. Weiterhin erhält er 2-4 Siegpunkte pro Plättchen (je nach Spieleranzahl).
o Einmal pro Spielzug darf der Spieler zusätzlich zu seinen beiden Würfeln aus dem schwarzen Depot für 2 Silberlinge ein beliebiges Plättchen kaufen.
o Wird ein Schiff (blaue Karte) platziert, rückt der Spieler in der Startspielerleiste ein Feld nach vorne und er darf sich von einem beliebigen Depot alle dort liegenden Warenplättchen nehmen
o Die Arbeiterchips können beim Einsatz der Würfel jederzeit genutzt werden, um den Wurf um ein Auge zu erniedrigen oder zu erhöhen. Interessant dabei ist die Erhöhung/Erniedrigung von 6 auf 1 bzw. von 1 auf 6.
• Am Ende des Durchgangs erhält jeder Spieler für alle im eigenen Fürstentum platzierten Minen je einen Silberling
Wertungen:
Schon während der Runden erhalten die Spieler Wertungen für:
• Platzieren eines Wachturms = 4 Siegpunkte
• Wird eine Herde auf derselben Weide vergrößert, punkten die bereits liegenden Tiere nochmals
• Sobald ein Gebiet vollständig belegt ist, gibt es Siegpunkte abhängig von der Größe des Gebietes (1-8 Felder = 1-36 Siegpunkte) und zusätzlich die Anzahl der Punkte des jeweiligen Durchgangs (A-E = 10-2 Siegpunkte)
• Der erste Spieler, der alle Felder einer Farbe vollständig hat, erhält das große Bonusplättchen, der zweite das kleine.
Spielende:
Das Spiel endet nach dem 5. Durchgang. Es folgt die Schlusswertung:
• Für jedes nicht verkaufte Warenplättchen: 1 Siegpunkt
• Für jeden eigenen Silberling: 1 Siegpunkt
• Für jeweils zwei eigene Arbeiterchips = 1 Siegpunkt
• Siegpunkte für die Eigenschaften der platzierten gelben Plättchen
Fazit:
Ein spannendes und strategisches Aufbauspiel! Die Spielregeln sind umfangreich (insbesondere die Erläuterungen der Plättchen), aber leicht verständlich.
In meiner ersten Begegnung mit diesem Spiel, war meine Reaktion noch sehr verhalten. Was daran lag, dass mich die Grafik überhaupt nicht ansprach und die Farbgestaltung sicherlich Optimierungsbedarf zeigt. Weiterhin fiel es mir schwer, mich in die *Rolle* des Burgenfürsten (und das obwohl ich aus Burgau komme ;-)) zu versetzen, das Spiel lieferte mir hier nur wenige Anhaltspunkte.
Nach ein paar Partien ist es nunmehr zu einem meiner Favoriten avanciert (habe es bisher nur so gespielt, dass alle das gleiche Tableau benutzen). Dieses Spiel zeigt eine große Spieltiefe mit zahlreichen Möglichkeiten Siegpunkte zu erhalten. Natürlich braucht man auch ein bisschen Würfelglück. Aus meiner Sicht, ist dies aber nicht spielentscheidend.
Direkte Interaktion findet in erster Linie durch *Zuvorkommen* (z.B. bei der Auswahl der Plättchen oder dem Vervollständigen der Gebiete einer Farbe) statt.
Interessant ist auch der Startspielermechanismus. Mit dem Platzieren von Schiffskarten (blau) darf man ein Feld weiter nach vorne in der Startspielerleiste rücken. Dabei liegt der zuletzt gesetzte Stein auf den anderen Steinen und der Oberste beginnt im nächsten Zug.
Das Spiel bleibt spannend bis zum Schluss und jede Partie verlief bisher anders!
Die Spieldauer von ca. 90 - 120 Minuten ist dem Spiel absolut angemessen.
In meiner Bewertung ist es fünf Punkte wert.Reinhard hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Jean-Claude F., Silke S. und 22 weitere mögen das.
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Achim S.: Ich find's auch genial!
29.11.2011-21:43:36 -
Dagmar S.: Mir hat's auch gut gefallen.
29.11.2011-21:55:31
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Thomas P. F. schrieb am 03.03.2011:
Der neue Stefan Feld wird dem Hype, der um "Die Burgen von Burgund" (BvB) im Vorfeld gemacht wurde, mehr als gerecht.
Zunächst erscheinen die Mechanismen alle einfach und eingängig. Ich würfle mit 2W6 und kann dann mit jedem Würfel eine von vier Aktionen machen. Zusätzlich habe ich einen Kauf. Die Würfelaugen lassen sich mit Arbeitern beeinflussen - das war's.
ABER, wie bei vielen guten bis sehr guten Spielen, der Teufel steckt im Detail. Bestimmte Gebäude ermöglichen nämlich Zusatzaktionen: Hier noch ein weiteres Plättchen nehmen, da noch außer der Reihe verkaufen... Damit läßt sich, nach kurzer Überlegung, aus den zwei Würfeln eine Menge mehr an Aktionen herausholen!
Das fatale ist aber, wir spielen ja um Siegpunkte, und nicht um die Anzahl der Aktionen. Ständig muß man daher abwägen, ob man sich ein "cooles" Gebäude nimmt, mit dem man später so schön dieses oder jenes machen wird - oder ist es vielleicht doch klüger, zuerst jenes Gebiet abzuschließen und die Punkte zu kassieren?
Besser erst verkaufen, oder doch besser erst das Schiff nehmen, um in der Spielreihenfolge voran zu kommen und um an die begehrten Waren zu kommen?
Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, in denen man eher den Mangel verwaltet (gerade auch, wenn Würfel im Spiel sind), gibt es bei BvB eigentlich in jedem Zug mehrere sinnvoll erscheinende Optionen. Einigermaßen geübte Spieler werden es nicht schaffen, Ihr Fürstentum "gegen die Wand" zu fahren - allen wird der Ausbau gelingen. Die Frage ist da eher, wem gelingt es am besten.
Das ist einerseits schön, weil ich keine Spiele mag, in denen man so mißwirtschaften kann, daß man vielleicht sogar mit Minuspunkten abschließt. Andererseits kann das aber in Runden mit Spielern, die über einen unbedingten Siegeswillen verfügen, zur gefürchteten "Analysis Paralysis" führen: Eine gefühlte Ewigkeit schwankt der Esel, welchen der beiden gleich großen Heuhaufen er denn nun wählen soll... Daher nur fünf von sechs möglichen Punkten.
Zu den Äußerlichkeiten: Alea-Qualität, das sagt alles.
Der Wiederspielreiz ist sehr hoch, da die Plättchen alle gleichwertig sind, in zufälliger Reihenfolge ins Spiel kommen und den Spielverlauf stark bestimmen - so schnell dürfte keine Partie der anderen gleichen. Und wenn doch, dann kann man mal die unterschiedlichen Spielertableaus auspacken und sehen, was da so passiert.Thomas P. hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Hartmut M., Matthias H. und 14 weitere mögen das.
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Mahmut D.: Nach Luna ein weiteres Spiel von Stefan Feld. Im Mai kommt von Pegasus mit Strasbourg der dritte Feld-Spiel raus. Nach so vielen guten Spielen... weiterlesen
03.03.2011-12:05:57 -
Thomas P. F.: Bei Strasbourg zögere ich noch, aber ansonsten mag ich eigentlich die Spiele von Stefan Feld.
03.03.2011-15:05:50
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Peter M. schrieb am 06.03.2011:
Zum Spielablauf ist ja schon alles gesagt. Für mich ein sehr schönes taktisches "Sammel- und Legespiel" mit vielfältigen Möglichkeiten (eben typisch Stefan Feld). Das Thema finde ich allerdings etwas aufgesetzt. In der Anleitung heißt es: "Die Spieler schlüpfen in die Rolle burgundischer Fürsten des 15. Jahrhunderts". Davon merkt man während des Spiels eigentlich nichts. Es entsteht auch keine "realistische" mittelalterliche Landschaft oder Stadt, sondern man legt Plättchen auf sein Tableau, die verschiedenste Funktionen haben und Vorteile bringen. Also so gesehen ein eher abstaktes Spiel, aber in schöner Aufmachung. Alles in allem sehr gut!Peter hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Jean-Claude F., Hardy B. und 13 weitere mögen das.
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Mahmut D.: Bin begeistert, sehr empfehlenswertes Spiel!
17.03.2011-10:44:05 -
Edgar A.: Auch wenn ein Vergleich sehr stark hinkt, aber irgendwie habe ich mich bei diesem Spiel ein wenig an "Die Siedler von Catan" erinnert.
17.07.2012-18:43:34
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Martina K. schrieb am 14.06.2011:
Nach einigen Partien allein, zu zweit und zu dritt möchte ich nun auch etwas zu den "Burgen von Burgund" schreiben. Zu den Spielabläufen ist schon viel geschrieben, also beschränke ich mich auf meine Eindrücke - und bin tatsächlich sehr gespannt auf Reaktionen auf meine Bewertung.
Schachtel, Material und Spielregel:
Die Schachtelgröße ist angemessen, das Inlay passend zum Material, gefällt mir schon mal beim Auspacken.
Die Spielpläne sind dagegen leider dünn geraten, ebenfalls hätte ich mir die Plättchen etwas dicker und griffiger gewünscht.
Die Farben des Spielplans sind auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig, aber noch ok. Piktogramme verdeutlichen Abläufe und die Funktionen der Plättchen.
Die Spielregel liegt in den Sprachen französisch, deutsch und englisch bei. Sie ist verständlich geschrieben, bebildert und gut strukturiert. So gelingt der Spieleinstieg schnell und die Regel funktioniert ebenso gut zum Nachschlagen der Bedeutung der Plättchen oder der verschiedenen Gebäudetypen (benötigt man anfangs häufiger). Insgesamt absolut vorbildlich!
Spielgefühl:
Die Mechanismen greifen sehr gut ineinander, es funktioniert alles tadellos ohne Haken und Ösen. Ein gewisser Glücksfaktor ist natürlich durch das Würfeln vorhanden, aber eigentlich lässt sich mit jedem Wurf irgendeine sinnvolle Aktion anstellen. Nur selten passiert es, dass man lediglich Arbeiterchips aufnehmen kann.
Das Spiel wirkt wirklich gut austariert, unsere Spielergebnisse waren bisher am Ende immer sehr knapp. Genau hier kam allerdings bei uns die Frage auf, ob es nicht fast belanglos ist - überspitzt ausgedrückt -, welche Plättchen man in welcher Reihenfolge abgreift: D.h. natürlich verfolgt jeder Spieler für sich bestimmte gewinnbringende Strategien (z.B. Zusatzaktionen auslösen, viele Gebiete vervollständigen, Bonuschips einsammeln), aber durch die Würfelergebnisse bestehen dafür oft nicht so viele Möglichkeiten.
Das Spiel ist in 5 Runden unterteilt, die jeweils aus 5 Durchgängen bestehen. Diese laufen haargenau gleich ab: Jeder Spieler würfelt also genau 25 Mal und versucht jeweils sein Ergebnis möglichst günstig zu verwerten.
Durch diesen Mechanismus besteht so gut wie keine Interaktion - höchstens in dem Sinn, dass ich evt. meinem Mitspieler ein wichtiges Plättchen wegschnappen kann.
Je mehr das Spiel dem Ende zugeht, desto mehr denkt jeder über seine Aktionen nach, bis er seine Wahl trifft.
Insbesondere im Spiel zu dritt kann sich das wie Kaugummi hinziehen (weit über zwei Stunden), zu viert sicher noch etwas extremer. Es führte bei uns dazu, dass sich nebenher unterhalten oder gegessen wurde, während ein Spieler über seinen Zug grübelte. Es dauert einfach zu lang und es will kein rechter Spannungsbogen oder gar Atmosphäre aufkommen. Fünfmal im Spiel müssen zusätzlich nicht verwendete Plättchen vom Spielplan genommen und alle Felder neu aufgeüllt werden. Diese Prozedur nimmt auch etwas Zeit in Anspruch.
Zu zweit dagegen läuft das ganze Spiel übrigens bedeutend flüssiger (maximal 90 Minuten), ebenso funktioniert die Solo-Variante hervorragend.
Fazit:
Wie sieht die Zukunft des Spiels nun in meinem Regal aus?
Hm, es ist definitiv kein schlechtes Spiel, aber auch keins, dass ich jetzt sofort und immer wieder spielen möchte. Und wenn dann am liebsten allein oder zu zweit.
Da hat es allerdings starke Konkurrenz durch andere sehr gute Zwei-Personen-Spiele.
Interessant finde ich, dass ich z.B. auch zu Luna bisher nicht so den Zugang gefunden habe. Vielleicht liegt es daran, dass die Feld-Spiele, die ich bisher kenne, alle sehr mechanisch wirken und das Spielthema zumindest für mich kaum Relevanz hat: Bei den Burgen würfle ich und setze Plättchen - ich habe weniger das Gefühl, ein Fürstentum aufzubauen.
Die Burgen sind definitiv ein gutes Spiel, insbesondere zu zweit. Aber mir fehlt das gewisse Etwas, das andere Spiele irgendwie haben...leider.
Punktvergabe: Ich schwanke momentan zwischen 4 und 5... und entscheide mich vorerst mal insgesamt für eine sehr gute 4 aufgrund der beschriebenen Mankos - auch wenn ich Feld-Fans damit sicher das Herz breche. ;-)
Für ein reines Zweierspiel würde ich übrigens definitiv die 5 Punkte geben, das ist für mich keine Frage.
Martina hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Pascal V., carmen K. und 12 weitere mögen das.
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Wolfgang P.: In der neuen Spielbox sind neue Spielpläne beigelegt :)
12.10.2011-13:30:22 -
Steffen G.: Wir haben es bis jetzt auch nur zu zweit gespielt, da wären es für mich auch 5 Punkte, wie es zu viert ist, werden wir irgendwann mal testen.
25.06.2012-21:52:41
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Carsten W. schrieb am 01.08.2011:
Zwar habe ich erst eine einzige Partie der Burgen von Burgund genießen dürfen, kann aber gleich zur Höchstnote greifen.
Dieses Spiel hat uns in einer Viererrunde dermaßen gut gefallen, dass es ganz oben auf der Wunschliste gelandet ist.
Die Mechanismen greifen wirklich sehr gut ineinander, es gibt auch für die Spieler, die nicht am Zug sind, kaum eine Downtime.
Einzig die angegebene Spieldauer von 30-90 Minuten kann nur ein Scherz sein (zumindest in der Viererrunde übersteigt sie sicher auch nach mehreren Partien locker die 2-Stunden-Grenze).
Kompliment an Alea und Stefan Feld für dieses wunderbare Spiel. Ich hoffe, dass ich sehr bald wieder Gelegenheit haben werde.Carsten hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Pascal V., Amadeus S. und 10 weitere mögen das.
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Doreen S.: so schlecht ist es? Bin echt am überlegen, ob ichs von meiner Wunschliste streiche... *lach*
21.12.2011-15:00:44 -
Carsten W.: Besser ist das Doreen! *lach*
21.12.2011-15:01:47 -
Edgar A.: Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie erinnert mich bei dem Spiel vieles an "Die Siedler von Catan", auch wenn man BvB nicht wirklich damit... weiterlesen
17.07.2012-13:54:18
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Frank L. schrieb am 03.06.2011:
Beschreibung:
Das Tal der Loire im 15. Jahrhundert. Die Spieler führen als einflussreiche Fürsten ihre Ländereien zu Wohlstand und Ansehen. Dafür erhält jeder Spieler eine Fürstentumtafel, eine Startburg und etwas Startkapital.
Ablauf:
Jeder Duchgang besteht aus mehreren Runden. Vor jedem Durchgang wird die Auslage auf dem Spielbrett mit den Ausbauplättchen befüllt.
Rundenablauf:
Alle Spieler würfeln gleichzeitig ihre beiden Würfel. Entsprechend der Position auf der Reihenfolgeleiste führt jeder Spieler seine Aktionen aus. Für jeden Würfel kann er eine der vier Aktionsmöglichkeiten wählen:
a) 1 Ausbauplättchen aus einem Depot der allgemeinen Auslage in seine Ablage legen.
Das Würfelergebnis bestimmt aus welchem Depot der Auslage man wählen darf.
b) 1 Ausbauplättchen aus seiner Ablage auf ein Feld seines Fürstentums platzieren.
Die Würfelzahl legt fest, welches Feld des Fürstentums man belegen darf.
c) alle Waren einer Art verkaufen, um Geld und Siegpunkte zu erhalten.
Der Würfelwurf beeinflusst die Warenart, die man verkaufen darf.
d) 2 Arbeiterchips nehmen. Die Aktion ist unabhängig vom Würfelresultat.
Generell gilt: Würfelergebnisse können mit Arbeitern angepasst werden. Je Arbeiter um einen Punkt. So kann man z.B. mit einem 5er-Würfel und 2 Arbeitern ein Plättchen aus dem 3er-Depot nehmen.
Zusätzlich darf man für 2 Silberlinge ein Plättchen aus der Spielplanmitte kaufen.
Ausbauplättchen, die der Spieler in sein Fürstentum platziert, bringen ihm je nach Plättchen Vorteile: So z.B. Erträge aus Minen, zusätzliche Siegpunkte, Silberlinge, Sonderfunktionen zum Anpassen der Würfelzahlen, eine weitere beliebige Aktion, Vorrücken auf der Reihenfolgeleiste, Ausbauplättchen vom Spielplan usw.)
Sobald ein Gebiet (gleichfarbiger Bereich) eines Fürstentums vollständig belegt ist, gibt es dafür Siegpunkte. Weitere Siegpunkte erhalten die beiden Spieler, die als erster alle Felder einer jeweiligen Farbe in ihrem Fürstentum belegt haben.
Das Spiel endet nach dem 5. Durchgang.
Fazit:
Die Spielanleitung ist gut verständlich und übersichtlich gestaltet. Die eigentlichen Spielmechanismen sind sehr eingängig und schnell erklärt.
Die vielen strategischen Möglichkeiten werden hauptsächlich durch die Funktionen der einzelnen Ausbauplättchen geboten. Die Kunst ist es, diese Funktionen mit einzuplanen, um sie zum gegebenen Zeitpunkt vorteilhaft nutzen bzw. kombinieren zu können. Eine solche Überlegung könnte so aussehen: "Mit dem ersten Würfel verkaufe ich meine Waren. Damit habe ich genügend Geld, um mir die Burg aus der Mitte zu kaufen, die ich mit dem zweiten Würfel gleich einsetzen kann. Durch das Setzen der Burg habe ich eine beliebige Aktion frei, mit der ich meinen Markt einsetzen kann, damit ich mir das letzte Schiff aus der Auslage nehme, bevor das mein Mitspieler getan hätte. Somit kann er mich auf der Reihenfolgeleiste nicht mehr überholen und ich bin in der nächsten Runde weiterhin Startspieler und habe freie Plättchenauswahl".
Eine weitere wichtige Startegie ist es, seine zukünftigen Möglichkeiten breit zu streuen, damit man für jedes Würfelergebnis eine gute Option hat. Trotzdem bleibt ein gewisser Glücksfaktor durch das Würfeln, den man allerdings mit den Arbeitern etwas ausgleichen kann.
Auch die Interaktion kommt nicht zu kurz: Bestimmte Plättchen sind begehrt, um die ein regelrechtes Wettrennen einsetzt.
Eine angenehme Spielatmosphäre entsteht durch die schöne Aufmachung.
Die Fürstentumtafeln sind doppelseitig bedruckt. So können die Spieler sich im Vorfeld entscheiden, ob sie alle mit der gleichen Aufteilung spielen wollen oder jeder mit einer individuellen.
Wieder einmal ein sehr tolles Spiel von Stefan Feld!Frank hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Achim L., Beatrix S. und 10 weitere mögen das.
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Sophia B.: Schöne Rezi! :-) Steht auch schon seit ich hier in der SO unterwegs bin auf meiner Merkliste.
03.06.2011-09:56:14 -
Moritz Peter B.: Schöne runde Rezi, muss ich endlich mal kennenlernen.
03.06.2011-11:02:42
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Pascal V. schrieb am 13.11.2012:
Tolles Workerplacement, tolles Material (wenn auch das Rumräumen teils laestig ist^^), tolle Atmosphaere! Erklaert wurde das Spiel zur Genuege, ich kann hier nur noch bestaetigen, dass es auch in unterschiedlichen Konstellationen gut zu spielen ist, sobald einmal der Spielmechanik-Groschen gefallen ist :) ...gerne auch 2mal hintereinander, wenn kein Extrem-Gruebler dabei ist, da es sich recht flott spielen laesst!
Muss unbedingt bei jedem Vielspieler in die Sammlung!Pascal hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Pascal V., Matthias N. und 9 weitere mögen das.
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Edgar A. schrieb am 27.07.2012:
Die Spielregel ist mit insgesamt 11 Seiten relativ umfangreich. Einschränkend muss ich aber direkt hinzufügen, dass im Endeffekt nur 4 Seiten den eigentlichen Spielregeln vorbehalten sind, während die restlichen Seiten den Zweck haben, die Bedeutung der diversen Sechseck-Plättchen zu erklären. Sie ist neben Deutsch auch noch in Englisch und Französisch abgefasst. Die Regeln selber lassen so gut wie keine Fragen offen, sind detailliert, umfangreich bebildert, gut strukturiert und von daher leicht verständlich, wodurch ein schneller Einstieg auch für Wenig-Spieler gewährleistet ist. Beim ersten Spiel habe ich mich jedenfalls auf Anhieb gut zurecht gefunden und auch die anderen MitspielerInnen mussten nur selten Fragen stellen.
Obwohl dies ein Würfelspiel ist, schlägt die Willkürlichkeit des Würfelergebnisses nicht so zu Buche wie bei vielen anderen Würfelspielen, da man mit Hilfe der Arbeiter die Möglichkeit hat, eventuelles Würfelpech ein wenig zu kompensieren. Nichtsdestotrotz entscheiden die Würfe auch mit über Sieg oder Niederlage. Im ersten Spiel musste ich öfter zu den Arbeitern greifen, als mir lieb war, da mir das Würfelglück nicht hold war und die Arbeiter häufig nutzen musste, um Plättchen zu erwerben. Beim nächsten Spiel sah das schon besser aus, da kam ich nur selten in die Verlegenheit, die Arbeiter zu Hilfe nehmen zu müssen und lag am Ende vorn. Womöglich lag es auch daran, dass ich halbwegs clever gespielt habe, nur wäre ohne die richtigen Augen das Resultat deutlich bescheidener ausgefallen.
Routinierte Burgund-Spieler, die sich mit den Aktionskombinationen auskennen, haben möglicherweise zwei bis drei Runden lang Vorteile gegenüber Neueinsteigern. Das muss aber nicht unbedingt darauf hinauslaufen, dass sie auch gewinnen werden. Denn eine bestimmte Gewinnstrategie konnte in meinen bisherigen Spielrunden nicht entdeckt werden. So wurden auch Spieler, die bereits nach zwei Durchgängen andere fast überrundet hatten, am Schluss doch noch selbst überholt und belegten dann in der Endabrechnung doch nur den zweiten oder dritten Platz. Als Tipp am Rande sei erwähnt, dass man in den ersten Durchgängen nach Möglichkeit versuchen sollte, ein kleineres Gebiet abzuschließen, da es dafür ordentlich Extra-Punkte gibt (s.o.).
Mit „Die Burgen von Burgund“ ist hier ein spielerisch hochwertiges Spiel geschaffen worden. Auch wenn das aufgesetzte Thema es nicht schafft, den Spielern das Gefühl zu vermitteln, ein burgundischer Fürst zu sein, vermittelt der pfiffige Mechanismus allen ein sehr angenehmes Spielerlebnis. Würfel einzusetzen und dafür Plättchen zu nehmen oder zu platzieren, das wirkt ähnlich locker und leicht wie bei „Notre Dame“, wo man Karten ausspielt und somit in einen bestimmten Bereich seine Spielsteine setzen darf. Dieses Spiel ist auch für Wenig-Spieler wie geschaffen, denn es spielt sich sehr flüssig und leicht, ohne anstrengend zu werden. Andererseits bietet es dennoch vielfältige Möglichkeiten, den Spielsieg zu erreichen, so dass auch Viel-Spieler auf ihre Kosten kommen.
Der hohe Wiederspielreiz steckt nicht zuletzt auch in der Spieltiefe, denn hier muss man stets abwägen, für welche der vielen Aktionen man sich lieber entscheidet. Es gibt viele Baustellen an denen man als Spieler werkeln kann und werkeln sollte. Ständig fehlt das eine oder man man muss sich zwischen zwei nicht optimalen Zügen entscheiden. Auch der Verkauf der Waren ist so ein Fall: Man darf nur eine Sorte verkaufen, die mit der Augenzahl des Würfels übereinstimmt. Dann bekomme ich immerhin vier Punkte pro Ware und einen Silberling, nur habe ich wenig Einfluss darauf, welche Waren ins Spiel kommen und kann nur welche nehmen, wenn ich ein Schiff spiele. Vorausschauende Planung und Timing sind hier das A und O. Durch die Arbeiterchips wird der Glücksfaktor dabei spürbar gemindert, so dass auch die Vielspieler und Strategen auf ihre Kosten kommen.
Taktisch ist dieses Spiel sehr abwechslungsreich, da es unterschiedliche Spieler-Tableaus gibt, mit unterschiedlich gestalteten Fürstentümern, so dass die Spieler auswählen können, welche Strategie sie verfolgen wollen. Dadurch wird das Spiel so schnell nicht langweilig und reiht sich ein in die Liste der Spiele, die immer wieder auf dem Tisch landen werden und die durch ihre Vielzahl an Möglichkeiten immer wieder faszinieren. Zwar hat die Gestaltung des Spiels nur wenig gemein mit seinem Namen, so dass es genauso gut „Siedler von Catan 2.0“ oder „Glorreiche Genossenschaft“ oder „Autarkie für alle“ heißen könnte. Der Langzeit-Spielspaß ist auf jeden Fall hoch, wenn man ein Faible für Aufbau- und Optimierungs-Spiele hat, denen ein Mangel-Mechanismus mit Zufallsfaktor zugrunde liegt.
Nur mit der angegebenen Spieldauer von 30 bis 90 Minuten kommt man so gut wie nie aus. Man kann das schon eher pro Person rechnen. Zu Beginn liegt es daran, dass man die Funktionen noch nicht kennt und später, weil jeder Spieler, der bereits zwei bis drei Runden gespielt hat, die vielen sinnvollen Aktionskombinationen beherrscht und sie nun gezielt anwenden kann. Erklärt sei das anhand folgendem Beispiel: Mit dem ersten Würfel legt man eine Burg aus, mit Hilfe der Burg-Funktion ein Schiffsplättchen und sich somit Warenkärtchen verschaffen. Mit dem zweiten Würfel ein Lagerhaus auslegen, mittels der Lagerhausfunktion die Warenkärtchen verkaufen und somit an einen weiteren Silberling kommen. Sich mit den jetzt vielleicht zwei Silberlingen aus dem schwarzen Depot ein Rathaus schnappen.
### FAZIT ###
Insgesamt kann ich das Spiel guten Gewissens empfehlen, da das Spiel eine relativ ausgewogene Mischung aus Strategie und Zufallsfaktor bietet, wobei letztere ja noch ein wenig durch die Arbeiter ausgeglichen werden kann. Die Wertigkeit und Übersichtlichkeit des Spielmaterials ist dagegen suboptimal und da sehe ich definitiv noch Luft nach oben. Das gibt zwar leichte Abzüge in der B-Note, reicht aber immer noch für 5 von 6 Burgunder-Gläsern.Edgar hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Beatrix S., Amadeus S. und 9 weitere mögen das.
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Edgar A.: @Mahmut: Kein Wunder, die habe ich schon mal in etwas ausführlicherer Form bei ciao.de veröffentlicht.
27.07.2012-23:57:20 -
Mahmut D.: Sorry, aber jetzt hört sich das so an, als ob ich von deiner Rezi abgeschrieben hätte. Meine Rezi habe ich im März 2011 bei Hall9000 abgegeben... weiterlesen
28.07.2012-03:34:39
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Volker F. schrieb am 13.05.2013:
Ein irre gutes Optimierspiel in das ich mich schon bei der ersten Partie verliebt habe.
Jeder Spieler baut ein eigenes Fürstentum aus. Man startet mit einer Burg, baut weitere Burgen und Städte mit verschiedenen Gebäuden, betätigt sich in der Viehzucht, im Minenbau, in der Schiffahrt und im Warenhandel und erlangt weitere Errungenschaften durch den Erwerb von Wissen.
Dies alles geschieht durch Würfeln. Aber keine Sorge, das Glücksmoment ist minimal, da das Ergebnis durch angeworbene Arbeiter stark beeinflusst werden kann. Es eröffnen sich auch immer wieder neue Möglichkeiten. Eine starre Taktik vom Anfang bis Ende durchziehen zu wollen ist nicht unbedingt erfolgversprechend.
Auch dieses liebe ich an Spielen wenn man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen und daher seine Taktik anpassen muss.
Gebäude bringen Vorteile die sofort genutzt werden können. Schiffe bringen uns neue Waren und lassen uns in der Startreihenfolge nach vorne rutschen. Tiere bringen uns viele Siegpunkte. Burgen sorgen für zusätzliche Aktionsmöglichkeiten. Minen lassen unsere Kasse klingen. Wissenserungenschaften vereinfachen für den jeweiligen Spieler die Regeln oder bringen in der Schlusswertung zahlreiche Punkte.
Einfacher, schneller Einstieg, schnell durchschaubar, immer wieder anders, einfach nur toll. Schöne Grafik und Atmosphäre passend zum Thema.Volker hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Martin W., Thomas L. und 5 weitere mögen das.
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Carsten W.: Ganz Deiner Meinung, der schnelle Einstieg it vielleicht nicht bei jedem so gegeben. ;-)
Das Thema jedoch wird mir bei BvB nicht wirklich... weiterlesen
13.05.2013-12:00:55
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Sven S. schrieb am 20.04.2013:
Dies ist eins unser absoluten Lieblingsspiele geworden.
Es geht darum sein eigenenes Fürstentum aufzubauen. Dazu hat jeder sein eigenes Tableau auf dem bereits eine Landschaft vorgegeben ist. In der Mitte liegen dann Plätchen aus die man einbauen kann. Zuerswird gewürfelt und dann versucht man den Zahlen entsprechend die richtigen Plätchen zu ergattern und diese geschickt zu plazieren. Es gibt kaum Wartezeiten, durch das Mittelbrett gibt es viel Interaktivität und trotz Würfel ist es ein tolles Strategiespiel. Es hat einfach alles um mich restlos zu begeistern! Alle Mechanismen greifen ideal ineinander.
Ganz große Kaufempfehlung!Sven hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Christian P., Sven S. und 5 weitere mögen das.
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Charley D. K. schrieb am 15.04.2013:
Im Grunde kann ich es bei diesem Spiel kurz machen: Ich liebe es!
Bisher habe ich es ein halbes Dutzend mal gespielt und mit jedem Spiel wird es besser in meinen Augen. Das Spielprinzip dahinter ist simpel und dennoch sehr strategisch.
Gewonnen hat am Ende natürlich der, der die meisten Siegpunkte sammeln könnte. Diese erreicht man, in dem man geschickt bestimmte Gebiete baut, Gebäude errichtet bzw. Waren- und Viehwirtschaft betreibt - ganz im Sinne eins guten burgundischen Herrschers.
Gespielt wird in fünf Runden, welche nochmals in 5 Unterrunden unterteilt wird. Das klingt jetzt sehr lang, mir gehen die Runden fast zuuu schnell vorbei, zumal man spätestens ab der zweiten Partie sehr schnelle Spielzüge machen kann.
Generell ist das Spiel eher von der schnellen Natur.
Besonders schön finde ich auch, dass man es zu zweit genauso gut spielen kann wie mit mehr Spielern. Es macht einfach nur Spaß!Charley D. hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Steffen G., Doreen S. und 5 weitere mögen das.
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Ulrike M. schrieb am 25.01.2012:
hallo,
ich mag das Spiel und ich finde auch man kann es sehr gut zu viert spielen.
Man darf sich über schlechte Würfelwurfe ärgern und man sollte sich dann schnell einen Plan B überlegen, der zu dem Wurf passt. Und dann darf man hoffen, dass die lieen Mitspieler einem die schöne Idee auch verwirklichen lassen.
Der Startspieler wechselt nicht automatisch sondern in dem man viele Schiffe einsetzt, aber dann kann man sich nicht so sehr um andere Dinge kümmern.
Es gibt unterschiedliche Strategien, die zum Sieg führen können, das spricht eindeutig für das Spiel.
In der Spielbox sind Zusatzpläne veröffentlicht worden, die für mehr Abwechslung sorgen.
Ich freue mich schon auf die nächste Partie.
Ulrike
Ulrike hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Andreas F., Lukas F. und 5 weitere mögen das.
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Achim S. schrieb am 10.12.2011:
Die Burgen von Burgund- für mich eines der besten Spiele in letzter Zeit. Da Mahmut und Reinhard das Spiel schon ganz prima und ausführlich beschrieben haben, werde ich das hier nicht erneut tun. Ich werde einafch kurz beschreiben, was mir daran gefallen hat.
Zu einen ist es trotz Würfel kein sehr glückslastiges Spiel. Bis auf wenige Ausnahmen vielleicht bekommt man an sich immer ein "passendes" Kärtchen. Es sind ja an sich genügend da. Das Schöne ist ist, man kann fast mit jedem Kärtchen etwas anfangen und bekommt (fast) immer eine sofortige Belohnung durch einen Extra-Zug oder Siegpunkte. Die Kunst liegt darin, die Züge so hintereinander zu planen, dass sich ein Optimum daraus ergibt. Da ist nicht immer einfach.
Das das Spiel sehr gut austariert ist, merkt man daran, dass es nicht die eine gute Karte gibt, sondern jede in etwa gleich stark ist. Was mir auch perfekt gefallen hat, ist dass am Ende jeder sein Tableau fast gefüllt hat und im Normalfall weit über 100 Punkte hat. Bei uns lagen die Mitspieler meist nah beisammen.
Der Kniff ist, die kleinen Vorteile herauszufinden, z.B. möglichst am Anfang gleich 2 oder mehr kleine Gebiete (mit 1-2 Kärtchen) fertig zu bekommen, um dadurch mehr Punkte zu erhalten. Silberminen sind in Runde 1 und 2 natürlich auch lukrativ, da sie dann letztendlich jeweils 2 Extrakärtchen bringen. Auch kleine Dinge, wie "lass zuerst andere ein Schiff bauen und setzt dich dann oben drauf", um einen Startspielervorteil zu haben, sind sinnvoll.
Sicher gibt es noch viele andere taktische Dinge, aber genau das macht das Spiel auch aus. Es gibt nicht nur eine Gewinnstrategie, sondern man muss kurzfristig anhand seines Tableaus und der Würfel entscheiden, was man macht. Trotz mancher Nachdenkphase läuft das Spiel recht flott, da alle gleichzeitig würfeln und die "Nicht-Startspieler" so schon ihre Züge planen können.
Von mir eine 6 aufgrund der gut abgestimmten Elemente, den ständigen "Belohnungen" und der hervorragenden Anleitung!
Achim hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Amadeus S., Dagmar S. und 5 weitere mögen das.
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Mahmut D.: Gefällt mir, kurz und knapp, aber verdammt informativ! Daumen hoch!
10.12.2011-22:33:03 -
Edgar A.: Für 6 Punkte fehlen aus meiner Sicht ein paar Kleinigkeiten. Dafür müsste das Spiel etwas abwechslungsreicher sein.
21.07.2012-18:48:50
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Harald S. schrieb am 02.12.2011:
es gibt schon jede Menge Erklärungen und Bewertungen - dem ist wenig hinzuzufügen. Was ich sher schön finde ist eine englische, französische und deutsche Spielregel im original dabei zu haben :-) - wir haben das Speil deswegen auch unseren freunden in GB geschenkt! :-)Harald hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Mahmut D., Julie K. und 4 weitere mögen das.
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Julie K.: Finde ich auch gut - und solche Freunde moechte ich auch haben!
18.12.2011-13:50:33 -
Harald S.: sie werden von uns nur alle 2 Jhare mal zum Spielen gezwungen ;) - oefter sehen wir sie keinesfalls! leider
18.12.2011-14:40:36
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Matthias N. schrieb am 02.05.2011:
Durch Anlegen Punkte gewinnen, sechseckige Plättchen auslegen, würfeln, mit Waren handeln.... Wem sich jetzt der Vergleich mit Spielen wie Carcassonne oder Die Siedler von Catan aufdrängt, hat gar nicht mal so unrecht. Nur das Die Burgen von Burgund viel viel anspruchsvoller sind (ohne die o.g. Spiele damit abwerten zu wollen). Worum gehts? Auf einem allgemeinen Spielfeld liegen verschiedenfarbige wabenförmige (also sechseckige) Plättchen auf sogenannten Depots (nummeriert von 1-6) aus. Diese gilt es, zu erwürfeln und dann ebenfalls mit Würfelergebnissen auf einen eigenen Spielplan (Fürstentum) sinnvoll zu platzieren. Dabei sind verschiedene Legeregeln zu beachten. Grüne Plättchen können auch nur auf die grünen Felder gelegt werden, natürlich nur auf die erwürfelte Nummer und auch nur dann, wenn das zu legende Plättchen auch an ein bereits gelegtes Plättchen angrenzt. Durch (wirklich sehr viele!) Sonderregeln können viele Sonderwertungen erzielt werden und genau dies macht dieses wunderbare Spiel so anspruchsvoll.
Viele werden bei dem Gedanken, dass die Spielzüge ausgewürfelt werden, leidvoll zusammenzucken! Aber keine Angst: Glück spielt hier so gut wie keine Rolle! Aus jedem Würfelwurf lässt sich irgend etwas sinnvolles machen und sei es nur, dass ich für einen Würfel zwei sogenannte "Arbeiterchips" eintausche, die ich dann später (oder sogar im gleichem Spielzug für den anderen Würfel!) einsetzen kann, um mein Würfelergebnis nach meinen Wünschen zu modifizieren. Pro Arbeiterchip kann ich nämlich das Würfelergebnis um + 1 oder - 1 korrigieren.
Die verschiedenen Plättchen lösen, wenn sie erfolgreich auf das Fürstentum gelegt werden konnten, meistens auch noch Sonderaktionen aus. Die grünen Tierplättchen führen sofort zu Siegpunkten, andere Plättchen ermöglichen das sofortige kostenlose Nehmen von Plättchen vom allgemeinen Spielfeld, oder aber ermöglichen das kostenlose Legen eines Plättchens auf das eigene Fürstentum. Wenn ich erfolgreich ein Schiff platzieren kann, dann darf ich mir Waren aus den Warendepots nehmen. Diese kann ich dann später etweder durch das erfogreiche Platzieren der Markthalle oder durch ein Würfelergebnis verkaufen. Ich erhalte dann sofort Siegpunkte und Silberlinge. Mit Silberlingen kann ich mir vom neutralen Depot ein Plättchen meiner Wahl kaufen... etc. etc. etc.... Es gibt noch unendlich viele andere Möglichkeiten. Aber genau dies macht den Reiz dieses Spiels aus. Es gilt, in 5 Runden a´ 5 Spielzügen die sinnvollsten Kombinationen herauszufinden um möglichst viele Punkte zu erzielen. Die lieben Mitspieler versuchen natürlich ihrerseits ein optimales Ergebnis zu erzielen und so entbrennt ein "Kampf" um die besten Plättchen und auch um die lukrativsten Warendepots. Es gilt durchaus auch, den oder die Mitspieler im Auge zu behalten und gegebenenfalls nicht zuzulassen, dass diese durch bestimmte Plättchen zu hohe Sonderpunktzahlen erzielen. Dabei muss man auch die eigene Strategie im Auge behalten und taktisch auf sich immer wieder verändernde Spielsituationen einstellen (wenn z.B. der liebe Mitspieler einem ein ach so dringend benötigtes Plättchen vor der Nase wegschnappt). Also für Interaktion ist somit durchaus auch gesorgt.
Das Spiel ist aber auch gut solitär zu spielen. Ich habe dazu unter "Varianten" mal eine von mir entwickelte Solovariante hier zur Verfügung gestellt. Ich spiele es hin und wieder sehr gerne solo und auch das macht großen Spaß!
Leider ist das Material nicht so gut gelungen. Abends bei entsprechender Beleuchtung ist die Unterscheidung zwischen gelben und grünen Plättchen schon sehr schwierig und auch die grauen Mienenplättchen und die braunen Gebäudeplättchen lassen sich schwer unterscheiden. Auf den unbändigen Spaß, den das Spiel macht, hat das aber keinen Einfluss!
Achtung: Das Spiel hat hohes Suchtpotential. Mich hat´s schon erwischt (Heilung ausgeschlossen!). Für mich der Topkandidat für das erste Kennerspiel des Jahres und für den deutschen Spielepreis!Matthias hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Hartmut M., Ines B. und 4 weitere mögen das.
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Ines B. schrieb am 04.11.2012:
Lange haben mich die Burgen von Burgund abgeschreckt, weil das Spielmaterial ist eher nicht sooooo schön. Relativ dünne Plättchen und farblich.... naja
ABER: das Spiel an sich ist absolut klasse!
Jeder Spieler erhält ein Spielertableau mit einr Region aus mehreren Hexagonalfeldern. Diese haben unterschiedliche Regionen und Würfelwerte.
Auf dem Spielplan selbst gibt es Plättchen mit den unterschiedlichsten Sonderfunktionen zu erwerben, die man in die Regionen legen muss. Nun hat man 2 Würfel, deren Werte bestimmen, was ich machen oder erwerben darf.
Das Spiel geht über 5 Runden zu je 5 Phasen. Jetzt müssen die Spieler versuchen, durch geschickte Kombination, Nutzung der Plättchenfunktion usw. Siegpunkte zu machen. Mahmut hat das in seiner Rezension ausführlich erklärt. Dem ist nichts hinzuzufügen. Das Spielertableau erklärt auch nochmal alle Funktionen der Plättchen, so dass man sich jederzeit informieren kann.
Es gibt verschiedene Wege, die zum Erfolg zu führen. Man kommt eigentlich nie in die Lage, dass man gar nichts machen kann. Irgendwas geht immer. Sicherlich ist es vllt. mal ärgerlich, wenn einem der Mitspieler gerade DAS Plättchen klaut, das man selbst gerade im Fokus hatte. Nur macht man dann eben was anderes und es geht trotzdem weiter, ohne dass man den Anschluss verliert.
Lediglich die Downtime, also die Zeit, in der die Mitspieler dran sind, war beim Spiel zu viert etwas nervig. Da geht aber jeder anders mit um, kann also bei mir deswegen nicht zu Abwertung führen. Zumal es auch auf die Spieler ankommt, wie lange sie für ihre Überlegungen brauchen.
Insgesamt hat mir das Spiel sehr, sehr viel Spaß gemacht und ich war recht verwundert, dass wir ca 2,5 - 3 Std. gebraucht haben (so ganz genau weiss ich das nicht mehr, war ein langer Spieleabend).
Trotz der genannten Mängel ein absolutes "Must Have" in jeder Spielesammlung.
Für mich ist das definitiv ein 6 Punkte Spiel
Bewertungssystem:
1 = totaler Schrott, ab in die Presse
2 = unterdurchschnittlich, allenfalls für Fans des Themas
3 = Durchschnitt, kann man mal spielen
4 = solides Spiel, macht Spaß, kann man öfters spielen
5 = sehr gutes Spiel, hoher Spaßfaktor
6 = DAS Spiel, darf in keiner Sammlung fehlen
Ines hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Mahmut D., Sophia B. und 3 weitere mögen das.
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Ines B.: check
04.11.2012-21:26:15 -
Marco P.: Man kann ja wenigstens die Würfel schnell aufwerten ;)
11.12.2012-16:44:49
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Jörn F. schrieb am 01.10.2011:
Auch das Spiel ist hier schon erklärt worden, deswegen nichts langes!Ein sehr vielschichtiges Spiel mit etwas fummligen Material! Ein Würfelwurf bestimmt meine Tätigkeit für was ich ihn einsetzten kann. Dabei sind die Möglichkeiten so vielfältig, das man schon einige Spiele braucht um die ganze Würze des Spiels zu erfassen. Vom Spielwert her ein großer Wurf bei Alea!Jörn hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Beatrix S., Jean-Claude F. und 3 weitere mögen das.
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Markus P. schrieb am 15.04.2011:
BvB hat durch die vielen Aktions-Möglichkeiten eine Einstiegshürde die sicher manch einen abschreckt. Das Spiel selbst ist aber sehr logisch und durchdacht so das nach einer Einführungsrunde kaum neuer Erklärbedarf besteht. Durch das gemeinsame Würfeln kann jeder Spieler seinen Zug bereits planen auch wenn er nicht dran ist. Das beschleunigt das Spiel angenehm. Das Material kommt in gewohnt guter Alea-Manier daher. Ein Titel der sicher immer wieder mal auf den Spieltisch kommt.Markus hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Matthias N., Moritz H. und 3 weitere mögen das.
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Martin K. schrieb am 21.01.2013:
Bei "Die Burgen von Burgund" müssen wir unser anfangs noch recht dünn besiedeltes Fürstentum ausbauen. Jeder hat einen eigenen Spielplan mit vielen kleinen aufgedruckten Sechsecken, deren Farbe vorgibt, welche Ausbauplättchen dort jeweils platziert werden können. Zudem haben alle Spieler noch zwei Würfel, die sie jede Runde aufs neue werfen. In feldtypischer Reihenfolge benutzen die Spieler dann die Würfel, meist um Ausbauplättchen vom zentralen Spielplan zu erhaschen oder ebendiese im eigenen Fürstentum zu platzieren. Bei beidem spielt die zuvor gewürfelte Augenzahl eine große Rolle: So sind zum einen die Plättchen auf dem zentralen Vorratsplan jeweils einer bestimmten Augenzahl zugeordnet. Zum anderen zeigen auch unsere Sechseck-Felder jeweils Augenzahlen von eins bis sechs. Soll heißen: Sowohl zum Nehmen als auch zum Platzieren von Ausbauplättchen braucht man eine passende Würfelzahl.
Verwirrt? Beispiel: Mit der 4 nehme ich mir ein Schiffsplättchen aus dem 4er-Bereich vom Vorratsplan und lege es zunächst auf eines meiner drei eigenen Voratsfelder. Anschließend benutze ich meinen anderen Würfel, eine 5, um das Schiffsplättchen auf das blaue Feld (Wasser) mit der aufgedruckten Augenzahl 5 zu platzieren.
Das klingt zunächst ziemlich glückslastig, schließlich braucht man gleich zwei Mal Würfelglück, um ein Plättchen zu platzieren. Zum Glück gibt es da noch die Arbeiter. Von denen bekommen wir durch Einsatz eines beliebigen Würfels nämlich gleich zwei, und mit jedem Arbeiter können wir unsere Würfelzahlen um plusminus 1 verändern, gerne auch mehrfach. Mit 2 Arbeitern lässt sich also aus einer 3 eine 1 oder eine 5 machen.
Ein Ausbauplättchen zu Platzieren bringt meist unmittelbare Vorteile. Bauen wir beispielsweise ein Schiffsplättchen, so hüpfen wir auf der Leiste vor, mit der die Zugreihenfolge bestimmt wird, und dürfen zudem noch Warenplättchen nehmen (welche wir später - wiederum unter Einsatz eines passenden Würfels - gegen Siegpunkte und Silberlinge verkaufen können). Tierplättchen (grün) hingegen bringen uns sofort Siegpunkte, und zwar umso mehr, wenn es gelingt gleiche Tiere auf der selben Weide zu platzieren. Gebäudeplättchen (braun) bringen andere Sofort-Vorteile, wie etwa Gratis-Ausbauplättchen oder Gratis-Arbeiter. Wissensplättchen (gelblich-grün) hingegen bescheren uns dauerhafte Vorteile (etwa mehr Arbeiter bei Würfelabgabe) oder Siegpunkte am Spielende für bestimmte andere Plättchen in unserem Fürstentum. Die meisten Siegpunkte bekommt man aber, indem man Gebiete gleicher Farben auf seinem Tableau komplett zubaut, wobei gilt: Je früher, desto besser.
Burgund ist nicht so brutal wie andere Feld-Spiele. Hier gibt es keine Minuspunkte oder sonstige destruktive Elemente, stattdessen bauen wir alle relativ konfliktarm vor uns hin und können eigentlich mit allen Plättchen irgendwas anfangen. Solitär ist Burgund aber trotzdem nicht, schließlich gibt es unter vielen tollen Plättchen immer ein paar, die doch noch etwas toller sind, als die anderen. Genau diese Plättchen wollen wir unseren Gegnern natürlich wegschnappen, wenn auch nur, damit sie der Gegner nicht bekommt (gut, dass ist dann doch zumindest ein kleines bisschen destruktiv)... Wir müssen also ständig priorisieren: Welches Plättchen brauche ich sofort, weil es mir sonst ein Gegner wegschnappt, wieviele Arbeiter setze ich dafür ein, was kann wie lange warten. Durch das Würfelglück und den ungewissen Plättchennachschub wird das Ganze dann aber auch nicht zu verkopft, man kann durchaus einfach mal drauf los spielen und schauen, was passiert.
Derzeit mein liebstes Feld-Spiel (Kopf an Kopf mit Trajan). Eine glatte sechs (nach SO-Kriterien).
Vorstehende Rezension habe ich ursprünglich in meinem Blog gepostet:
http://spielerleben.blogspot.de/
Und für lesefaule gibt es auch wieder ein VIDEO-Review:
http://www.youtube.com/watch?v=LKmCJR3K01UMartin hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Thomas V., Frank Z. und 2 weitere mögen das.
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Claudia S. schrieb am 21.01.2012:
Das Ziel des Spiels ist es wie immer, mehr Punkte zu erreichen als der/die Gegner. Jeder Spieler hat ein Tableau mit dem Aufdruck eines Fürstentums vor sich (es gibt verschiedene, sodass es nicht so schnell langweilig wird). Eine Auslage hält eine Vielzahl an Plättchen bereit, welche das Tableau nach und nach ausfüllen. Mittels Würfelwurf wird bestimmt, welche Plättchen man sich nehmen darf und wohin man sie setzen darf. Das ist angesichts der zahlreichen Möglichkeiten gar nicht so einfach. Bau ich meine Flotte, hol ich mir Siegpunkte oder weitere Plättchen durch bestimmte Gebäude, verkaufe ich meine Lagerbestände um mit dem erhaltenen Silber weitere Plättchen zu kaufen oder verzichte ich auf ein Plättchen um mir Arbeiter zu holen, mit deren Hilfe ich meinen Würfelwurf beeinflussen kann? Siegpunkte gibt es durch Plättchen selbst, durch das Abschließen von Gebieten (Städte, Wälder, Flüsse etc.) oder durch Wissenschaftsplättchen. Durch die zahlreichen Möglichkeiten, verschiedenen Tableaus, zufälliges Aufdecken der Plättchen für die Auslage entsteht immer wieder eine neue Ausgangssituation und ein Spiel läuft nie wie das andere. Langweilig wird´s also auch nach mehreren Partien nicht!
Das Material ist schön, allerdings unterscheiden sich die Farben der gelben (oder hellgrünen - hierin liegt die Schwierigkeit) schlecht von den grünen und dunkelgrünen. Wer also eine Farbsehschwäche hat, wird es nicht leicht haben. Der Aufbau dauert etwas lange - es müssen alle Plättchen nach Farbe sortiert werden. Aber insgesamt hat das Spiel gute 5 Punkte verdient. Abzug gibt´s wegen der schlechten Farbabgrenzung.
Claudia hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Ulrike M., Stefan K. und 2 weitere mögen das.
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Stefan K.: Ich mag den Hinweis auf Sehschwächen!
Auch wenn ich zum Glück nicht betroffen bin... ;^)
27.09.2012-20:56:39
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Malte K. schrieb am 04.10.2011:
Die Burgen von Burgund ist eines der besten Spiele diesen Jahres und für mich eines der besten überhaupt!
Es findet die perfekte Balance aus Glück (Würfeln) und Taktik!
Habe es schon zu zweit, zu dritt und zu viert gespielt und es macht immer Spass!
Auch das Spielmaterial ist sehr schön, allerdings ist die Farbgebung teilweise etwas unglücklich geraten.
Wer auf der Suche nach einem nicht zu komplexen aber dennoch anspruchsvollen Spiel mit vielen schönen Details ist, sollte hier unbedingt zuschlagen!Malte hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Beatrix S., Daniel S. und 3 weitere mögen das.
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Lutz S. schrieb am 11.10.2011:
Ja das ganz land gehört mir MIR ... jetzt muss cih es nur noch sionnvoll nutzen. Das Spielertableau muss so mit den passenden Plättchen aufgefüllt werden, dass amn am Ende die meisten Punkte hat.
Um Plättchen zu legen oder erwerben oder sonstwas zu können, muss man Würfeln. Es handelt sich bei den Burgen um ein taktisches Würfelspiel.... so eine Seltenheit liegt hier vor (spontan fällt mi da nur Kingsburg ein, sonst nichts). Also alle Spieler Würfeln udn danach nutzen die Spieler die Würfel für Aktionen, die zu den gewürfelten Zahlen passen. Z.B. mit einer 1 kann ein Plättchen aus dem Vorrat 1 genommen werden, ein Plättchen auf Feld 1 gelegt werden oder eine Ware der Art 1 verkauft werden.
So füllen sich die Tableaus der Spieler Runde für Runde, manche Plättchen geben nur Punkte beim platzieren, andere lösen weitere Aktionen aus, andere geben dem Spieler Vorteile. Womit und wie schnell das tableau gefüllt wird ist entscheidend bei der Verteilung der Punkte.
Ein schönes Spiel beim dem der Glücksfaktor durchs das Würfeln hoch erscheint, aber durch den Spielmechanismus durchaus begrenzt ist.
Ein Manko gibt es allerdings, die Farben der Plättchen sind teilweise ungeschickt gewählt (gelbgrün, grün und dunkelgrün) udn die Gebäudeplättchen sind manchmal schwer auseinader zu halten, hierbei ist die Übersicht auf dem Spielertableau unerlässlich.
Fazit: Du magst Würfeln? Du planst gerne etwas im Vorraus? und dir amcht es nichts aus schonmal länger darauf zu warten wieder an die Reihe zu kommen, wenn deine Mitspielr überlegen müssen? Dann sind die Burgen din Spiel.Lutz hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Beatrix S., Daniel S. und noch jemand mögen das.
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Jörg K. schrieb am 10.05.2011:
"Strategisch, genial und auf Dauer reizvoll! Spaß und Spannung auf hohem Niveau! Absolute Empfehlung!" Bericht und Videos mit dem Autor: http://www.cliquenabend.de/spiele/219000-Die-Burgen-von-Burgund.htmlJörg hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Charly P., Pascal V. und noch jemand mögen das.
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Amadeus S.: Wer das Spiel noch nicht kennt - unbedingt ausprobieren !!! :-)
17.07.2011-23:30:45
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Holger K. schrieb am 16.04.2011:
Das einzige, was ich an Die Burgen von Burgund kritisch anmerken kann ist die Tatsache, dass die angegebene Spieldauer eine, vorsichtig formuliert, sehr optimistische Angabe darstellt. Gut 30 Minuten pro Spieler sollten schon eingeplant werden aber trotzdem dürfte kaum einem langweilig werden. Sehr viele Möglichkeiten zu Punkten sorgen für einen sehr hohen Wiederspielreiz, der durch Fürstentümer mit unterschiedlichen Ausgangssituationen auf den Rückseiten der Spielertableaus noch um ein Vielfaches angehoben wird.
Die Würfel sind mit all ihren Vor- und Nachteilen im Spiel, das stimmt, und trotzdem fühlt man sich ihnen nicht ausgeliefert. Hier passt die Formulierung, die ich früher immer belächelt habe dann doch, die Würfel bringen das "nötige Quäntchen Glück" ins Spiel. Für mich war ein Quäntchen Glück bei einem Spiel noch nie nötig, hier aber stört es zumindest auch nicht.
Ob gut geplante Viehzucht oder verstärkter Warenhandel, ob Städtebau oder Wissenschaften, alles kann zum Sieg verhelfen. Nicht wenn man am besten würfelt, aber wenn man das Beste aus den Würfeln herausholt und dabei hilft eine durchdachte Strategie, die aber flexibel genug bleiben muss, um auf aktuelle Spielsituationen angemessen reagieren zu können. Das Ganze ist eine recht anspruchsvolle Aufgabe, insbesondere in den ersten Partien in denen einen die Fülle an Möglichkeiten zu erschlagen scheint und die Auslage nur schwer überblickt werden kann.
In erster Linie dürften also erfahrene Spieler, um mal den Begriff Vielspieler zu vermeiden, Spaß an Die Burgen von Burgund haben, das für mich jedoch eine absolute Empfehlung ist.Holger hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Andreas S., Mahmut D. und noch jemand mögen das.
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Christian D. schrieb am 20.03.2011:
macht viel Spaß, aber Punktabzug fü das fisselige Material und die unglücklichen Farben, die doch schnell verwechselt werden. Spielerisch mal wieder klasse gemacht von alea.Christian hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Amadeus S., Jörn F. und noch jemand mögen das.
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Mahmut D.: Zwar ne kurze rezi, aber wo du Recht hast, hast du Recht ;-) Aber der Spielspaß bei diesem Spiel hilft einem über diese kleine Mängel hinwegzuschauen :-)
10.04.2011-06:32:43
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carmen K. schrieb am 15.05.2013:
Ich hatte eigentlich kaum einen Überblick, weil ich nicht mehr so gut gucken kann und es ja alles so winzig ist auf den Plättchen. Ich warte auf die XXL-Version für Weitsichtige.
Durch das Würfeln bleibt es ein spontanes Spiel, das viel Spannung erzeugt.carmen hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Stefan K. und Steffen G. mögen das.
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Stefan K.: ;^)
Wenn man selbst ohne Überblick noch Spass hat, dann kann das Spiel so schlecht nicht sein... ;^)
16.05.2013-05:34:45
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Wolfram D. schrieb am 05.03.2013:
Ein Burgund Feeling kommt hier wahrlisch nicht auf. Thematisch könnte BuBu auch in Timbuktu, auf den Malediven oder in Nordkorea angesiedelt sein. Die fehlende thematische Atmosphäre 6 das schwächelnde Material sind aber auch schon alle Kritikpunkte.
Das Spiel selbst ist KLASSE. Ein großer Spaß für Taktikfüchse. Deshalb auch 5 Punkte.Wolfram hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- Wolfram D. und Björn E. mögen das.
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Claudia G. schrieb am 17.10.2012:
Sehr gutes Spiel, das ich jederzeit mitspielen würde!- Wolfram D., Ali B. und 3 weitere mögen das.
- und 2 weitere mögen das nicht.
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Jakob M. schrieb am 08.12.2011:
Tja, was soll man noch sagen? Ich denke zum Spielablauf ist alles gesagt. Was mir an dem Spiel so gut gefällt ist das Ineinandergreifen und Zusammenwirken der verschiedenen Mechanismen. man hat an keiner Stelle das Gefühl, irgendetwas an diesem Spiel ist unüberlegt oder zufällig so, wie es ist, es wirkt einfach rund und jede Partie fasziniert aufs Neue.Jakob hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)- André G. mag das.
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Uwe E. schrieb am 15.11.2012:
Würfeln, Legen, Nächste.
Muss ich ausser Stefan Feld noch mehr sagen? Klasse :)Uwe hat Die Burgen von Burgund klassifiziert. (ansehen)
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