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André Greco schrieb am 15.04.2011:
„Descent – Reise ins Dunkel“ – eine Reise durch moderige Höhlen, finstere Verstecke und vielerlei anderer Orte an denen schaurige Kreaturen auf die tapferen Helden warten, um ihnen an den Kragen zu gehen.
In Descent schlüpfen die Spieler in unterschiedliche Heldenrollen und erleben ein Abenteuer, welches von einem anderem Spieler, dem so genannten Overlord (Spielleiter), geführt wird. Der Overlord sorgt dafür, dass den Spielern auf ihrer Reise nicht langweilig wird und stattet die Dungeons mit unterschiedlichsten Fallen und Monstern aus. Doch auch die Geschichte treibt er voran, indem er auf seinem Plan schauen kann, wie die einzelnen Räume gestaltet sind und liest deren Beschreibung vor (nicht alles, weil manch „böse“ Information nur für seine Augen bestimmt sind).
Die tapferen Recken, die sich in die Tiefen der Katakomben wagen, können vor ihrer Reise aus 20 verschiedenen Helden per Zufallszug ihre Identität bestimmen. Jeder Charakter hat unterschiedliche Eigenschaften (Ausdauer, Lebensmarker, Rüstung etc.) und individuelle Eigenschaften die durch weitere Karten bestimmt werden. Im Laufe des Spieles können die Helden sich auch durch gefundene Schätze oder auf dem Marktplatz erworbene Waren, verbessern und so ihre Kampfkraft, Ausdauer etc. verbessern.
Doch auch das Böse muss nicht tatenlos zuschauen und darf aus seinem Repertoire an Overlord-Karten, nach Bezahlung einer bestimmten Menge Drohmarker (diese erhält er z.B. zu Beginn seines Zuges), eine Falle auslösen, seinen Monstern Verstärkung zukommen lassen oder z.B. auch einen Helden kurz unter seine Kontrolle bringen um einen Angriff zu starten. In den unterschiedlichen Dungeons gibt es insgesamt 12 Kreaturen, die der Overlord einsetzen kann, welche vom kleinen und eher harmlosen Tiermenschen, bis zum kaltblütigen Dämon reichen.
Es gibt eine Vielzahl an Schätzen (Geld, Rüstungen, Waffen, Zauber etc.) die man finden kann, Effekte die den Helden das Leben schwer machen (Feuer, Gift, Betäubung), Fertigkeiten die die Helden nutzen können um sich weiterzubilden und vieles mehr. Die Möglichkeiten, die durch die Fülle an Material (immerhin 60 Monsterfiguren, 61 Spielplanteile, 180 Karten und über 300 Marker) gegeben sind, scheinen schier unerschöpflich – und jede Runde wird anders laufen, auch wenn der Aufbau der Dungeons (10 im Grundspiel vorhandene) gleich bleibt. Aber der eigenen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und man kann einfach eigene Dungeons kreieren.
Aber genug der ganzen Schwärmerei, hier auch noch ein wenig Infos zum Spielablauf.
Die Spieler sind der Reihe nach am Zug und bestimmen untereinander, welcher Held als erstes ziehen soll um dadurch taktische Spielzüge durchführen zu können. Wenn alle Helden an der Reihe waren, kommt der Overlord an die Reihe. Falls ein Spieler ein neues Gebiet betritt (durch eine Tür geht), wird kurz angehalten und der Overlord bereitet alles vor (Spielplanteile, Monster, Schätze, Transportglyphen und Raumbeschreibung vorlesen).
Im Heldenzug werden alle aus der letzten Runde benutzen Karten wieder aktiviert, die Ausrüstung kann neu zusammengestellt werden und dann darf er eine Aktion (Rennen, Kämpfen, Vorrücken, Alarmbereitschaft) tätigen.
Der Overlord darf in seinem Zug neue Drohmarker (sein Bezahlmittel für Karten die er spielen will) nehmen, Overlordkarten ziehen, Monster durch eine Karte entstehen lassen und seine im Dungeon befindlichen Monster ziehen.
Das Spiel endet, wenn die Helden das Rätsel des Dungeons (Monster töten, Schatz bergen etc.) gelöst haben, oder aber der Overlord den Helden all ihre Questmarker abgenommen hat (durch Tod der Helden, die dann nicht mehr wiederbelebt werden können).
Da die Regeln des Spiels 24 Seiten umfassen und es noch viel weitere Dinge gibt, die es wert wären, erwähnt zu werden, werde ich an dieser Stelle einen Cut machen und bei starkem Interesse auf die Spielanleitung der Heidelbären verweisen, die ihr hier findet: http://www.heidelbaer.de/uploads/tx_boardgames/documents/descent_regel_deu.pdf
WERTUNG:
+ • Tolles Design der Figuren, Illustrationen, der Schachtel etc., ein Hingucker
+ • Schier unendliche Möglichkeiten das Spiel zu gestalten durch die Fülle an Material
+ • Gut geschriebene Regeln mit einer Menge Beispiele, die auch bebildert sind.
+ •Eine Menge Spielspaß und dichte Atmosphäre durch die vorhandenen Quests
+ •Die Interaktion ist groß, da man taktisch miteinander spielen muss und der Overlord versucht die Schritte der Helden zu vereiteln
+ •Viele Erweiterungen vorhanden, die das Spiel noch besser machen
+ •Kaum demotivierende Wartezeiten für Spieler
+ •Preis-/Leistungsverhältnis stimmt bei dem Inhalt und Spielspaß überein
+ •Fantasy-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten
0 • Man braucht mindestens 2 Stunden für ein Dungeon, also viel Zeit einplanen
0 •Packungsaufteilung nicht so toll, aber bei der Fülle an Material auch schwer
- • Für Dungeoncrawler-Neulinge ist der Einstieg nicht so leicht
- •Das Balancing zwischen Overlord und Helden ist nicht immer gelungen, Helden werden schnell übermäßig stark
- •Manche Figuren sind unschön verarbeitet (Kanten die überstehen, Standfuss verbogen etc.)
Fakten: 2-5 Spieler, ab 12 Jahren, min. 120 Minuten Spielzeit
FAZIT: Wie der ein oder andere schon beim Lesen der oberen Zeilen bemerkt hat, bin ich voll und ganz von dem Spiel begeistert. Es hat mich auch nach ewig langer Zeit noch immer in seinem Bann (liegt sicherlich auch an den vielen Erweiterungen, die es gibt) und wird nicht langweilig. Wer Spiele im Fantasy- und Dungeoncrawlerbereich wie „Hero Quest“ oder „Dungeons & Dragons“, mag und vor einem dicken Regelwerk nicht zurückschreckt und zudem auch noch mindestens zwei weitere Freunde kennt die mitspielen, der wird „Descent – Reise ins Dunkel“ auch mögen. Allein die toll gestalteten Figuren sind schon ein Hingucker und werden viele dazu verleiten sie einfach anmalen zu wollen. Es macht einfach enorm viel Spaß mit seinen Freunden solch ein Abenteuer zu bestreiten, welches mit vielerlei Wendungen daherkommt. Die mitgelieferten Quests sind schön umschrieben und bieten auch viel Abwechslung. Und was den Negativpunkt des Balancing zwischen den Fraktionen angeht, so liegt es meiner Meinung nach aber auch an dem Overlord, wie er spielt. Ich für meinen Teil spiele (leider?) immer den Overlord und spiele schon sehr fies, aber finde es umso schöner, wenn die Helden am Schluss einen glorreichen Sieg davontragen und noch danach von den krassesten Aktionen die sie bestritten haben, erzählen. Auch liegt es ja an einem selbst, wie stark man sich an die vorgegebenen Quests hält und nicht einfach spontan etwas variiert um alles ein wenig spannender zu machen, wenn man merkt, dass die Helden einfach zu stark sind. Kurzum, es liegt viel am Overlord, das Spiel spannend und für beide Parteien interessant zu gestalten – man muss einfach spontan und erfinderisch in der Rolle des Overlords sein und das ganze Balancing-Problem ist im Nu gelöst. Daher vergebe ich ruhigen Gewissens die volle Punktzahl für ein Spiel, was mich noch (allein durch die Erweiterungen) lange Zeit fesseln wird. TOP SPIEL! :)André hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
Matthias Habelitz, Mel K. und 21 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Achim Schopf: Klasse Rezension!!! Nicht nur 1-2 Sätze!
24.05.2011-22:06:45 -
Daniela Zapp: Sehr schöne Rezension. Das Spiel ist gerade in meiner Wunschliste ziemlich weit nach oben gerückt.
31.08.2011-16:46:21
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Leonard Zorn schrieb am 04.12.2010:
Für dieses Spiel brauch man viel Zeit. Zeit für die Regeln, Zeit für das Spielen. Die Regeln sind sehr komplex und leider nicht immer gut geschrieben, so das oft nur die FAQ oder das Forum des Heidelberger Spieleverlags weiterhelfen. Ein Spieleabend kann schon mal 6 Stunden dauern. Das braucht einiges an Sitzfleisch. Man wird dafür aber mit einem wundervollen, fordernden Spielsystem belohnt, das seinesgleichen sucht.
Wir sind Vilespieler. Descent hat es geschafft unsere Spieleabende (mit Puerto Rico und Co.) immer öfter zu Descent-Abenden umzuwandeln, so dass wir inzwischen öfter Descent spielen, als die anderen Spiele. Die Questen in diesem Spiel reichen für mindestens 8 solcher Abende (wenn man jede Quest nur einmal spielen möchte) und durch die Erweiterungen (vor allem denen die Descent einen Kampagnenmodus hinzufügen) ist dem Vergnügen keine Grenze gesetzt. Als Heldenspieler die Monster zu bezwingen und dabei seine Ausrüstung zu optimieren ist einfach wahnsinnig motivierend. Da kommen einem die 6 Stunden gerade mal wie 3 vor. Für den Overlord hingegen, kann das Spiel schon deutliche Längen haben. Wenn man aber jeden Abend einen anderen böse sein lässt ist das aber zu verkraften. In den Erweiterungen erhält der Overlord auch viele neue Möglichkeiten. Wer gerne taktiert, auflevelt, mit Freunden das Böse verkloppen will (oder seine Freunde verkloppen will) und das Fantasysetting genießen kann, sollte das hier zumindest mal angespielt haben. Für uns war und ist es eine Offenbarung.Leonard hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
Sascha Müller, Pascal von Engelbrechten und 13 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Kai-Uwe Becker schrieb am 16.10.2010:
Descent oder HeroQuest?
Ganz klar, Ausstattung und Material suchen ihr Gleiches.
Aber:
Nur für eingefleischte Rollenspieler/Strategen mit viel Sitzfleisch spaßig.
Ich habe Grundspiel und drei Erweiterungen, weil ich HeroQuest sehr mag und Descent dem sehr ähnlich ist.
Aber dank der Komplexität und dem Zeitaufwand findet sich kaum wer, der es mitspielen möchte und so verstaubt Descent leider, um alle 5-6 Monate mal gespielt werden zu können.
Und dies nicht, ohne sich wieder erneut durch einen Berg von Regelfragen zu kämpfen.
Dann lieber das alte HeroQuest rausgekramt und einfach mit viel Spaß losgespielt.
Sicher, die Regeln sind einfacher, aber der Spaß beginnt in den ersten Minuten.
Wenn das heute Jemand mit fertig angemalten Figuren neu herausbringen würde, es würde sicher gut gekauft werden.
Fazit für Descent:
Daumen hoch für Ausstattung und Material
Daumen quer für Spielerfreundlichkeit
Daumen runter für den Zeitaufwand und den RegelwustKai-Uwe hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Björn Hübner: Komm doch am Sonntag bei uns vorbei, da spielen wir unsere Kampagne weiter. ;)
16.03.2011-10:54:44 -
Alexander Singer: Wo ist bei uns???
Ich such Hände ringend Menschen mit denen ich endlich spielen kann. (Raum Augsburg)
22.03.2011-10:30:21
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Charley D. Klapproth schrieb am 14.10.2010:
Descent ist wohl meine Erwerbung des Jahres. Ich habe es bisher nur zu zweit gespielt und war froh, dass das wunderbar funktioniert hat - freue mich jetzt schon sehr auf eine größere Runde am Wochenende.Charley D. hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Christian Schwab: Eine Frage: Ist das für den Overlord nicht langweilig, weil der Heldenspieler fast die ganze Zeit allein tätig ist?
02.02.2011-10:40:00 -
Thorsten Bay: Hi Daniela:)
Zu zweit find ich es schwächer.Freu Dich auf die grosse Runde;)
02.02.2011-10:47:04
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Jean Grande schrieb am 10.10.2010:
Ein Dungeonspiel das in die Fussstapfen von Warhammer Quest tritt und den Vergleich nicht zu scheuen braucht.
Der markanteste Unterschied bei Descent ist allerdings, das die Dungeons nicht zufällig gezogen werden, sondern in einem Questbuch beschrieben sind. Ein Spieler übernimmt die Rolle des Bösewichts und baut den Dungeon auf, lenkt die Monster. Dies ist wiederum ein Unterschied zu Warhammer Quest und macht es vergleichbarer mit HeroQuest.
Es gibt viele vorgefertigte Charaktere, von Magiern über Bogenschützen zu Kämpfern die leicht individualisierbar sind. So zieht man Anfangs zufällig einige Sonderfähigkeiten, im Verlauf des Spiel kann man einige Eigenschaften leicht verbessern und größtenteils definieren sich die Charaktere dann noch durch ihre Ausrüstung.
Die Guten gewinnen das Spiel sobald die Quest gelöst, der Bösewicht sobald die Guten alle Siegpunkte verloren haben, was unter anderem dadurch geschieht das sie sterben können. Sie sind aber auch in der Lage wieder Siegpunkte zurück zu erlangen.
Kritikpunkte bei diesem Spiel sind das Fernkämpfer dadurch sehr stark sind das sie Monster schon töten können bevor diese auf Nahkampf an sie ran sind, was oft bei gut ausgestatteten Charakteren dazu führt das einfache Monster nur Kanonenfutter sind.
Ausserdem führt das dazu das die meisten Spieler Fernkämpfer spielen wollen, es aber nicht so viele gute Gegenstände für diese gibt und schonmal ein Streit entbrennt.
Noch ein Kritikpunkt ist die Ausgeglichenheit des Spiels zu Anfang im Gegensatz zum Ende. Zu Anfang sind die Guten schwach und können schnell vernichtet werden, zum Ende hingegen kann das schonmal so ausgehen das man ihnen nichts mehr entgegen zu setzen hat.
Ein taktischer und moderater Bösewicht wird gefordert, der es schafft stetst Spass und Spannung für alle Beteiligten oben zu halten, am Anfang gewähren zu lassen und nicht zuviel Frust zu produzieren, aber später dann alle Trümpfe auszuspielen weiss.
Es empfehlen sich auch die Addons die Monster mitliefern die auch gut ausgestatteten Charakteren etwas entgegenzusetzen haben.Jean hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Frank Noack schrieb am 15.04.2010:
Komplexes Abenteuerspiel in den Fusstapfen von Heroquest. Allerdings viel komplexer.Frank hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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ole schlaack schrieb am 25.04.2007:
Für das Spielmaterial hätte Descent 7 Punkte verdient. Auch wenn es schade ist, das das Spiel keine Möglichkeit bietet die vielen Teile zu ordnen.
Ein bißchen mindert den Spielspaß, das die Helden oft so stark sind, das sie mit einem Schlag jedes Monster töten und der Overloard dazu verkommt das Spiel "künstlich" in die Länge zu ziehen, indem er immer neue Monster entstehen läßt und auf einen "lucky punch" hoft.
Das ist allerdings die Meinung des Overloards, meine Spieler wollen immer, immer, immer mehr Descent.
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Simon Kunz schrieb am 31.08.2011:
Als Fan vom guten alten HeroQuest hatte ich nicht mehr lange überlegen müssen, als ich was von Descent gehört hatte. Ein DungeonCrawler mit viel Würfeln und viel Vielfalt? Also einfach viel? Genau mein Fall!
Als ich beim ersten mal die Box geöffnet hatte war ich erstmal begeistert von der Menge an Utensilien, doch schnell fehlte mir etwas Ordnung in dem Ganzen. Die Papp-Einlage flog direkt raus und auch wenn jetzt alles durcheinander fliegen kann müssen Tütchen für die Chips und Karten reichen.
Die Regeln sind meines erachtens nicht zu lang, da ich auch Warhammer spiele weiß ich, was lange Regeln sind. Aber sie sind auch nicht zu kurz und damit hat meine eine schöne Mischung aus Detailtiefe und Verständlichkeit. Doch schon nach drei Spielen wussten wir in unserer Gruppe, das die Helden sehr schnell, sehr stark werden, es sei denn der Overlord schafft es sie vorher zu besiegen, was anfangs mit ein wenig Kartenglück schon fast nicht zu verhindern ist. Aber mit leichten Anpassungen und etwas Fair-Play des Overlords kann man einen schönen Spieleabend mit Descent verbringen.
Jetzt rede ich schon so viel von den Erfahrungen und vernachlässige den eigentlichen Sinn des Spiels. Nun, Descent ist ein Dungeoncrawler. Also ein Spiel, bei dem es darum geht, dass eine Gruppe von Helden durch Höhlen rennt und gegen böse Monster kämpft. Letztere werden vom sogenannten Overlord gespielt. Jeder Dungeon hat eine Quest, also einen Auftrag, der erfüllt werden muss, damit die Helden gewinnen. In den meisten Fällen ist das leider das stumpfe umschubsens eines Endbosses. Unsere Erfahrung hat gezeigt, das der Endkampf nur 2 Optionen hat: Der Boss stirbt innerhalb eines Zuges der Helden oder der Entkampf findet garnicht erst statt, da der Overlord bereits vorher gewinnt.
Auch wenn in meinem Text das Spiel etwas schade klingt, ist es doch der Favorit meiner Spielegruppe. Wir wechseln mit der Rolle des Bösen durch um mehr abwechslung zu bekommen und jeder Zug der Helden will genau geplant sein, damit das frühzeitife Ende hoffentlich nicht eintritt.
Ich komme dann doch mal zu einem Fazit meines vlt. chaotischen ersten Testberichtes:
Descent macht Spaß, auch nach 2h im gleichen Dungeon. Wenn man eine Spielergruppe hat, die sich regelmäßig trifft, dann ist Descent einfach genial, um die Abende zu füllen und Dungeon für Dungeon durch die nicht enden wollenden Massen an Monstern zu pflügen. Die Regeln benötigen etwas Anpassung (ich habe noch keine Erweiterung gespielt, aber die Grundregeln brauchen das), aber das kann jede Gruppe für sich selbst entscheiden und durchführen, aber man kommt schnell auf einen für beide Parteien spannende Partie.Simon hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Michaela Krome: Sehr gut geschrieben! Triffst genau mein Empfinden! Ich liebe dieses Spiel einfach! :)
31.08.2011-17:44:14 -
Karsten Hiddemann: Habe als ich halb so alt war ebenfalls gerne HeroQuest gezockt, danke für die Rezi. Hätte ich mir mal doch auf der Spielemesse mitnehmen sollen... :)
03.11.2011-18:13:58
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T. Traub schrieb am 30.07.2011:
Sehr gutes Rollenspiel. Lange Runden, hoher Schwierigkeitsgrad und absoluter Suchtfaktor. Allerdings etwas unbalanciert, wenn man einmal weiß, wie das Prinzip funktioniert.
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René Berger schrieb am 18.12.2008:
Einfach Klasse dieses Spiel!!!
Sehr viel liebevoll- gestaltetes Material, dass nicht nur gut aussieht, sondern auch was aushält ( Ausnahme: die Heldenfiguren "könnten" etwas abkriegen wenn man sie unsanft behandelt ).
Die Spielbalance ist super; am idealsten für 3 - 5 Spieler, die zudem auch "etwas" Zeit mitbringen sollten da eine Partie locker 3 Stunden und mehr dauern kann.
In den 9 Quests ( plus 1 Zusatzquest ) ist nicht nur durch jede einzelne Quest an sich Abwechslung garantiert, sondern auch dadurch, dass ein und dieselbe Quest immer wieder anders verläuft ( durch zufällig gezogene Karten, verschiedene Helden usw. ) und dadurch selbst nach dem hundertsten Mal keine Langeweile aufkommt.
Schade nur, dass die Helden sich in dem Kampagnenspiel nicht wirklich weiterentwickeln ( es gibt nur Miniboni wie bsw. 100 Goldmünzen mehr als in der Vorrunde und ähnliches ) und man quasi immerwieder, übertrieben gesagt, mit dem Holzstock in den nächsten Dungeon stürzt.
Die Regeln selbst sind trotz des Spieleumfangs schnell verstanden und mit einigen Beispielen unterlegt.
Für mich steht fest, dass ich mir auf jeden Fall auch noch sämtliche Erweiteurungen holen werde, denn dieses Spiel macht süchtig!!!
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Robert Schöne schrieb am 04.03.2007:
Erinnert ihr euch an Heroquest? Nein? Heroquest war DAS Dungeoncrawling-Spiel der 90er Jahre. Aber hier geht es um Descent. Auch ein Tabletop-Dungeoncrawling-Spiel, aber eines, das eben die Fehler, die Heroquest damals hatte, vollkommen ausbügelt. Das Spiel ist großartig balanciert, durch optionale Regeln kann man jedoch immer wieder die Balance der Runde anpassen. Die Figuren sind von großartiger Qualität und das Spiel macht einfach Spaß. Der Preis von 49 € ist äußerst günstig für die Menge an Spielmaterial. Ein eindeutiger Daumen nach oben von mir.
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Hartmut Messerschmidt schrieb am 30.01.2007:
Ein fast perfektes Spiel.
Die Art wie man 20 Helden mit noch mehr Zusatzfertigkeiten zusammenstellen kann garantiert immer wieder neue Spielmoeglichkeiten.
Ein taktisches Spiel, indem alle gemeinsam gegen den boesen Overlord spielen, der wahlweise mehr als Spielleiter aggieren kann, oder versucht die Helden moeglichst schnell zu besiegen.
Einzig die Regel laesst einige Fragen offen, die man aber beim Heidelberger Spieleverlag durch zusaetzliche Informationen beantwortet bekommt. Dort gibt es auch weitere Szenarien zum herunterladen.
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Alexander Singer schrieb am 22.03.2011:
Nachdem ich das Spiel bei einem Kollegen im Norden Deutschlands mal gespielt hatte, habe ich mir das tolle Spiel gleich selbst gekauft.
Das Spiel selbst ist zwar komplexer wie das gute alte Hero-Quest, allerdings auch mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Hat man den Dreh mal raus, so sind stundenlange spaßige Abende garantiert.
Nur in meiner Gegend finde ich keine Mitspieler, weshalb ich das Spiel noch originalverpackt zum Verkauf anbiete. Bei Interesse kann man mich gerne kontaktieren.Alexander hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
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Bastian Theuring schrieb am 23.04.2008:
Sehr gelungenes Spiel !
Als Freunde des Klassikers HeroQuest, konnten wir uns Descent natürlich nicht entgehen lassen... Ich hätte es sebst nicht gedacht, aber ich finde die Spielbalance gut, über die Qualität und schiere Anzahl der Figuren, Karten und Marker brauche ich wohl nicht mehr zu sagen: Hervorragend...
Wir haben nun schon einige Zeit mit den Standardregeln verbacht und da wir besonders den Rollenspielcharakter mögen gehen wir immer weiter weg vom einfachen vernichten zahlloser Monster hin zu längeren Phasen in denen begleitende Geschichten um die verschiedenen Quests erzählt werden. Das hält Descent auch nach längerem Spielen interessant.
Alles in allem ein wirklich gutes Spiel und eine klare Kaufempfehlung!
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Andreas Wohltorf schrieb am 28.01.2008:
Eins vorweg - ich bin KEIN Freund von kooperativen Spielen. Decent aber ist ein Hammer. Wir haben neulich 12 Stunden durchgehend gespielt und das in einer Runde, wo 4 Stunden am Stück spielen viel ist. ;-) Zum Spiel selbst ist schon etliches gesagt worden, das soll reichen. Zusätzlich Freude macht die Ausstattung, die Figuren sind schön (für Plastik), leider sind einige, filigrane Teile sehr empfindlich (besonders bei den Spielerfiguren). Hoffentlich kommen auch noch Zinnkameraden heraus. ;-) Freue mich auf alle Erweiterungen...
Pascal von Engelbrechten, Mike Schnier und 2 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Jens Heuser schrieb am 20.11.2011:
Wer Fantasy Spiele mag und Hero Quest geliebt hat, wird um dieses Spiel nicht herum kommen. Aber auch für alle anderen Spieler ist es empfehlenswert. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall. Tolles Spielmaterial, großer Karton, gute Anleitung und tolle Erweiterungen warten nur darauf gespielt zu werden!Jens hat Descent - Reise ins Dunkel (dt.) klassifiziert. (ansehen)
Eine eigene Bewertung für Descent - Reise ins Dunkel (dt.) schreiben.
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