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  • Jean G. schrieb am 02.02.2011:
    Im Namen der Rose ist nicht ganz das, was man sich darunter vorstellt.
    Einige kennen die Bücher, mehr jedoch den Film, in denen es darum geht das in einem Kloster mysteriöse Morde geschehen und ein Verdächtiger gesucht wird.

    Hier knüpft das Spiel an, aber was wo geschieht ist völlig irrelevant. Auch geht es nicht darum einen bestimmten Täter ausfindig zu machen. Die Spieler erzeugen im Verlauf des Spieles Verdacht und Indizien, die jeder Mönch ansammelt, und zum Schluss gewinnt derjenige Spieler dessen Mönch am wenigstens Indizienpunkte angesammelt hat, also am unschuldigsten ist.
    Deduktiv an diesem Spiel ist lediglich, welcher Spieler welchen Mönch verkörpert. Errät man dies in der letzten Runde richtig, bekommt dieser Mönch nochmal sehr viele Indizienpunkte was ihn schnell zum Verlierer machen kann. Meist soviel das dieses Element das Führende in der Endauswertung ist.

    Das knifflige, und das was das Spiel ausmacht, ist die Kunst zu verschleiern welchen Mönch man selber spielt, und gleichzeitig zu versuchen mit diesem so wenig Indizienpunkte zu bekommen wie möglich, um am Ende als Gewinner da zu stehen. Denn setzen kann jeder Spieler jeden Mönch, und so steuern ob dieser wenig Verdachtspunkte bekommt, oder welche hinzubekommt, die dann letztendlich in Indizienpunkte umgewandelt werden.

    Was man hierbei nicht erwarten sollte, das ein Mörder gesucht werden soll der im Verlauf des Spiels aufgedeckt wird, nichtmals ein Schwarzes Schaf das zuvor bestimmt wird, wie vielleicht aus anderen deduktiven Spielen, sondern lediglich abschätzen welchen Mönch ein anderer Spieler spielt und diesem einen reinwürgen, versuchen seinen eigenen gut wegkommen zu lassen. Hinzu kommt das 3 mal jeder Spieler einen Mönch von den 6en aufdecken muss, den er nicht spielt, was das Abschätzen leichter macht und die Taktik etwas ändern kann.

    Dennoch alles in allem ein sehr interessantes Spiel das stimmungsvoll wirkt und Spass macht, bei dem es um kombinieren und vermuten sowie bluffen ankommt.
    Jean hat Der Name der Rose klassifiziert. (ansehen)
  • Peter M. schrieb am 11.03.2011:
    Zum Spielablauf und den Einzelheiten brauche ich nichts mehr zu sagen. Allerdings ist bei uns der Funke leider nicht übergesprungen. Ich bin ein großer Fan des Films, damit hat das Spiel aber lediglich den Titel gemeinsam. Aber egal - hätte trotzdem ein sehr gutes Spiel werden können. Es hat aus meiner Sicht aber nur einige gute Ansätze und macht zwar durchaus gewissen Spaß, aber es ist kein Spiel, das immer wieder auf den Tisch kommen muss. Schade. Eigentlich kaum zu glauben, dass es von Stefan Feld ist!

    Bei mir liegt es zwischen drei und vier Punkten. Wegen der schönen Aufmachung bekommt es aber noch die vier.
  • Marius M. schrieb am 19.11.2011:
    Mönchen in einem unzugänglichen Kloster unter mitten unter ihnen ein Mörder - das ist "Der Name der Rose" von Umberto Eco, auf dessen Welterfolg dieses Spiel aus dem Ravensburger Spieleverlag aufbaut. Genauso wie im Buch ermitteln der Mönch William von Baskerville zusammen mit seinem jungen Adlatus Adson von Melk hinter den Klostermauern und den Mitspielern kommt die Aufgabe zu, ihr Tun und Treiben möglichst so zu gestalten, dass die anderen immer verdächtiger wirken. Man sammelt Indizienpunkte und muss versuchen, davon am wenigsten anzusammeln, damit andere auf der Verdächtigungsliste vor einem landen. Wer seine Aufgabe am besten gelöst hat, und so gespielt hat, dass er am ehrlichsten und unverdächtigsten erscheint, der hat dieses Spiel gewonnen.

    Der Spieleablauf läuft über die Runden hinweg immer schematisch ab und man ist bald im Spielerhythmus, allerdings hat es mich bei diesem Spiel etwas gestört, dass es keinen wirklichen Mörder gibt, sondern dass alle Mitspieler mehr oder weniger verdächtig sind und man so auch eigentlich zu keiner richtigen Auflösung gelangt. Insgesamt schafft das Spiel aber einige gesellige Abendstunden, in denen man in die klösterliche Welt im Mittelalter eintauchen kann!
    Marius hat Der Name der Rose klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 29.04.2010:
    Kein Abklatsch von "Heimlich & Co" auch wenn Ähnlichkeiten erkennbar sind. Tolles Familienspiel mit einfachen Regeln, spannend bis zum Ende. Passt ideal zu Ravenburger
    Jörg hat Der Name der Rose klassifiziert. (ansehen)
  • Sven S. schrieb am 11.05.2009:
    Ähnelt stark Heimlich und Co ohne dessen Spielwitz zu entwickeln. Macht zwar irgendwie Spaß ist aber auch irgendwie viel Lärm um nichts.
    Sven hat Der Name der Rose klassifiziert. (ansehen)
  • Alexandra S. schrieb am 16.03.2009:
    Sehr schönes Spiel! In mancher Runde weiß man relativ schnell, welchen Mönch die Mitspieler verkörpern und in einer anderen Runde tappt man bis zum Schluss im Dunkeln. Aber man muss natürlich auch immer aufpassen, dass man selbst nicht enttarnt wird. Zu Zweit hat es mir nicht so viel Spaß gemacht, ist aber auch spielbar. So oder so ein zeitintensives Spiel. Durchaus empfehlenswert!
  • michael N. schrieb am 31.01.2011:
    ich würde es schon als eine "erwachsenere" variante von "heimlich&co" bezeichnen, mit Hilfe von Karten bewegt man mönche auf dem spielplan versucht und man versucht den Verdacht von der eigenen Farbe möglichst abzulenken und andere dafür um so verdächtiger erscheinen zu lassen (funktioniert über eine verdachts- und indizienleiste)...es bietet raum für eigene überlegungen, pläne und das verwischen von spuren...im gegensatz zu heimlich&co würde ich es eher als familienspiel für familien mit größeren kindern sehen, da der zeitaufwand um einiges höher ist...die einstiegshürde liegt hier höher...aber an dem ein oder anderen spieleabend kann es für abwechslung sorgen, allerdings kein dauerbrenner...
    das, wenngleich leicht überdramatische, erklärvideo von ravensburger bietet einen ganz guten einblick
    michael hat Der Name der Rose klassifiziert. (ansehen)
  • Christian P. schrieb am 22.03.2010:
    kommt nicht an "das geheimnis der abtei" ran
  • Martina K. schrieb am 13.01.2011:
    Hab es einmal auf der Spielemesse in Essen gespielt zu viert. Spielgefühl war so na ja... irgendwie kein schlechtes Spiel, aber auch nichts wirklich neues, spannendes. Spielte sich so vor sich hin, kein bedeutender Spannungsbogen aufgekommen. Vielleicht eher was für Gelegenheitsspieler.
    Mich hat es übrigens auch stark an Heimlich und Co erinnert - und dieses find ich persönlich richtig einfach und schön zu spielen.
  • Christian D. schrieb am 18.01.2009:
    Zu Beginn bewegen alle noch scheinbar beliebig die Mönche, doch gegen Ende ist doch klar, wer welche Farbe hat. Sehr spannend, mACHT Spaß, knappe 5 Punkte.
    Christian hat Der Name der Rose klassifiziert. (ansehen)

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