Testberichte und Bewertungen von Kunden für Der Herr der Ringe - Der Ringkrieg




Produktdetails | 6 v. 6 Punkten aus 14 Kundentestberichten | Variante hinzufügen | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Holger Kiesel schrieb am 06.04.2006:
    Der Ringkrieg widmet sich zwar auch dem Thema der Zerstörung des Ringes mit all seinen Unwägbarkeiten, aber nicht nur. Es geht auch um die Schlachten der Freien Völker gegen die Verbündeten Saurons.

    In beeindruckender Weise kombiniert der Ringkrieg die Möglichkeiten der Ringgemeinschaft und die militärischen. Kämpfe und Schlachten zwischen den freien Völkern und Sauron bzw. Sarumans Streitkräften können ausgetragen werden und so gibt es auch zwei Möglichkeiten das Spiel für sich zu entscheiden. Als Spieler der freien Völker gilt es Festungen und Städte des Schattens im Wert von 4 Siegpunkten einzunehmen oder den Ring durch die Ringgemeinschaft nach Mordor zum Schicksalsberg zu bringen und dort zu zerstören.
    Tatsächlich, so sagt uns die Spielanleitung, wird auch bei einem militärischen Sieg der freien Völker letztendlich der Ring zerstört, doch der Weg der Gemeinschaft muss nicht weiter verfolgt werden, da aufgrund der Niederlagen die Sauron einstecken musste dessen Widerstand gebrochen ist und die Ringgemeinschaft den restlichen Weg nahezu ungehelligt zurücklegen kann. Und so endet das Spiel in diesem Fall sofort.

    Sauron hat es da scheinbar schon etwas schwerer, er muss entweder die Ringgemeinschaft korrumpieren oder, um einen militärischen Sieg zu erringen, Festungen und Städte der freien Völker im Wert von 10 Siegpunkten erobern.
    Da scheinen es die freien Völker leichter zu haben, aber militärisch gesehen hat der Spieler Saurons schon einiges zu bieten. Am gravierendsten ist da wohl die Tatsache, dass alle "gefallenen" Einheiten der freien Völker ganz, also für den Rest des Spiels aus dem Spiel sind, während die Einheiten der Völker Saurons wieder durch Rekrutierungsaktionen ins Spiel gebracht werden können. Damit stehen dem Schattenspieler quasi unbegrenzte Ressourcen, sprich Orks, für seine Feldzüge zur Verfügung während die freien Völker schon sehr gut überlegen müssen, wo sie ihre Streitkräfte einsetzen.

    Was sich regeltechnisch zunächst relativ einfach anhört - ein Spielzug besteht aus 6 Phasen, von denen einige äußerst kurz sind - entpuppt sich als ziemlich komplex und nicht gerade für Gelegenheitsspieler geeignet. Dem soll eine Einsteigerregel Rechnung tragen, eine abgespeckte Version des eigentlichen Spiels, die aber natürlich für den eingefleischten Herr der Ringe Fan und/oder Hardcore-Spieler niemals in Frage kommt ;-)
    Wer will schon Mittelerde light?

    Das Spielmaterial ist bis auf kleinere Mängel beeindruckend, was zu einem Grossteil auch dem Tolkien-Illustrator John Howe zu verdanken ist! Über 200 detailiert Spielfiguren in den Farben blau und rot sowie ein helles und ein dunkles grau und ein riesiges Spielbrett können fast vollständig überzeugen. Das Problem ist, dass sowohl die Truppen Saurons als auch die der freien Völker einzelnen Nationen angehören, aber trotzdem alle die gleiche Farbe haben. Das macht es anfangs etwas schwierig sie zu unterscheiden, was aber zwingend erforderlich ist, doch die Probleme werden von Spiel zu Spiel weniger. Und wer nur selten zum Spielen kommt, kann sich auch dadurch behelfen, dass er die Figuren bemalt, zumindest die Standfläche.

    Der Ringkrieg bietet den Fans der Bücher genauso viel Spass wie denen der Filme! Wer die Anfangsschwierigkeiten gemeistert hat, den erwarten zahlreiche Spielstunden voll Atmosphäre und Spannung. Es gibt viele Strategien auszuprobieren, und wer ein-, zweimal den Verlauf der Bücher nachgespielt hat, der wird früher oder später "eigene Wege gehen".
  • Timo Wagner schrieb am 17.12.2010:
    Eigentlich (also für mich) ein reines 2-Spieler-Spiel.
    Es macht einfach mehr Sinn, wenn ein Spieler die Gemeinschaft des Rings spielt und ein Spieler die Horden Saurons, denn nur so kann man seinen "Masterplan" auch wirklich durchziehen ;)
    Das Spiel kommt bei uns auf den Tisch, wenn ein anspruchsvolles und komplexes Spiel gefragt ist, man aber nicht genügend Spieler für ein episches Strategie-Monster à la "Twilight Imperium" zusammenbringt :)


    Auch die Erweiterung ist sinnvoll und sei an dieser Stelle allen Ringkrieg-Begeisterten empfohlen!

    Wer "Herr der Ringe" mag, wird im 2-Spieler-Bereich kaum etwas Besseres finden.


    Leider ist das Spiel nur noch in der 449,-€ teuren Collector's Edition verfügbar (dafür aber mit handbemalten Figuren), ich selbst hatte allerdings das Glück noch die (damals weitaus günstigere) Ursprungs-Version zu ergattern.
    Timo hat Der Herr der Ringe - Der Ringkrieg klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe Hock schrieb am 16.11.2010:
    Dieses Spiel schafft es auf geniale Weise, die Spieler in die epische Handlung der Geschichte hineinzuziehen. Während die Armeen auf den Schlachtfeldern von Mittelerde kämpfen, ziehen die Gefährten zum Schicksalsberg, um den einen Ring zu vernichten.
    Zur Darstellung des Ganzen sind über 200 Kunststoffminiaturen enthalten.
    Die Spieler können auf zwei Arten gewinnen: Militärisch durch das Erobern von Festungen des Gegners, oder durch das Auffinden des Rings (Sauron) oder das Zerstören des Rings (Ringträger). Das alles wird perfekt umgesetzt durch den Gebrauch spezieller Aktionswürfel und das Ausspielen von Karten, die entweder als Ereignis oder als Bonus im Kampf eingesetzt werden können. Man möchte eigentlich alles machen, kann aber praktisch nur viel zu wenig tun; eine Mangelverwaltung, die immer für große Spannung sorgt.
    Uwe hat Der Herr der Ringe - Der Ringkrieg klassifiziert. (ansehen)
  • björn fink schrieb am 13.03.2008:
  • jens göttlich schrieb am 15.02.2006:
    nettes spiel. am besten zu zweit spielbar. es gibt einige nette mechanismen, die dieses spiel von anderen spielen wie risiko oder shogun usw abhebt. beide seiten können das spiel nämlich militärisch oder durch die vernichtung oder das finden des rings gewinnen. man benötigt allerdings etwas zeit!
  • Marcus Meigel schrieb am 25.11.2005:
    Der Herr der Ringe ? der Ringkrieg ist meiner Meinung nach eine sehr gut gelungene Umsetzung des Thema. Vor allem, dass auf der einen Seite die Abenteuer der Gefährten und auf der anderen Seite die Schlachten auf Mittelerde umgesetzt wurden, macht das Spiel zu einer eindeutigen Empfehlung für jeden Herr der Ringe Fan. Man sollte allerdings bedenken, dass das Regelstudium einiges an Zeit in Anspruch nimmt und auch, dass die Spieldauer unter vier Stunden nur selten zu meistern ist. Allerdings verstreicht die Zeit während des Spiels wie im Flug, weil man eigentlich immer beschäftigt und in das Geschehen involviert ist. Für zwei Spieler ist das Spiel eindeutig besser geeignet als für vier und am schlechtesten schneidet es für drei Spieler ab. Über die Qualität und Quantität des Spielmaterials kann man sich nicht beschweren. Der einzige wirklich negativ auffallende Aspekt des Spiel sind die schlecht übersetzten Texten auf einigen Aktionskarten. Hier sollte man die Korrekturen im Internet zu Rate ziehen, weil hier doch ein zwei Hämmer dabei sind. Bis auf die Schwächen bei der Übersetzung kann ich das Spiel nur empfehlen.
  • Birgit Berchtold schrieb am 29.04.2005:
    Ich fand das Spiel Anfangs etwas verwirrend, was wohl auch daran lag, dass es sich um die englische Version handelte, und es aufgrund des sehr komplexen Regelwerks doch einige Verständnisschwierigkeiten gab. Nachdem ich die Regeln jedoch ziemlich bald verinnerlicht hatte (und auch mal die deutschsprachige Version gespielt habe), hat es angefangen, richtig spass zu machen!
    Man kann das Spiel zu zweit (einer spielt die Bösen, einer die Guten) oder zu viert (Böse wird aufgeteilt in Saruman + Sauron; Gut wird aufgeteilt in Zwerge, Rohan + Gondor, Elben) spielen. Man spielt sowohl ganze Armeen, als auch die wichtigen Einzelpersonen. Besonder interessant ist es, wenn man zu viert spielt, da man in sich in dieser Variante immer mit jemanden arrangieren muss, dessen Taktik und Karten man nicht (oder nur begrenzt) kennt.
    Das Spielmaterial ist schier beeindruckend, sowohl in Qantität als auch in Qualität. Man braucht allerdings etwas Zeit, bis man die unterschiedlichen Armeen auseinander erkennen kann. Die möglichen Handlungen während eines Zuges werden durch verschiedene Aktionswürfel geregelt, wodurch die Spieldynamik und auch das Geschick der jeweiligen Spieler stark variiert wird.
    Sehr positiv muss auch hervorgehoben werden, dass das Spiel deutlisch weniger lang dauert, als man auf den ersten Blick befürchten würde. Einen Abend (oder mehrere Stunden) sollte man je nach Entscheidungsfreudigkeit der Mitspieler schon einplanen, man mus sich aber nicht das ganze Wochenende freihalten.
    Ales in allem würde ich sagen, dass jeder Strategiespiele- und Herr der Ringe Fan dieses Spiel zumindest mal ausprobieren sollte; Es ist auf jeden Fall mit Abstand das allerbeste Herr der Ringe - Spiel!!!
  • Thomas S. Müllers schrieb am 17.02.2005:
    Für dieses Spiel brauct man viel Zeit, und einen großen Tisch! Im Gegensatz zu anderen Monster-Strategiespielen (Axis&Allies z.B.) geht es aber hier nicht nur darum den Gegner zu überrollen, sondern es ist ein Wettlauf mit der Zeit.

    Es gibt viele Mechanismen, die un das Buch erinnern, Diplomatie, Der Ring korrumpiert die Gefänrten, Sauron diener, etc...

    Endlich mal ein Spiel, das wirklich versucht das flair des Buches umzusetzen, und es imho auch schafft.
  • Marcus Sprenger schrieb am 13.03.2005:
    Das ist eins der kompliziertesten und aufwendigsten Spiele, die ich je gespielt habe. An unserer ersten Partie saßen wir geschlagene 6 Stunden und sind doch nicht fertig geworden. Man darf da echt den Mut nicht verlieren, es einfach nochmal zu probieren. Hat man nach einigen Anläufen (und - zugegeben - nach viel Hilfestellungen aus dem Internet) es dann doch mal verstanden, dann macht es auch Spaß.
    Im Grunde hat man hier versucht alle Elemente der Tolkien-Geschichte in ein Spiel zu packen und es versteht sich von alleine, dass das ein gewaltiges Spiel sein muss. Die Kriege in Mittelerde stehen hier im Vordergrund, aber auch die Zerstörung des Ringes ist Teil des Spiels. Man muss seine Augen überall haben, sonst läuft man Gefahr, Fehler zu machen, die das Spiel stark beeinflussen können.
  • Dennis Schwarz schrieb am 04.02.2005:
    Achtung Strategiespiel!
    Wer aber auf diese Art von Spielen steht und sich nicht nur mit dem simplen Herr der Ringe Risiko zufrieden geben will, der sollte sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. Die Autoren haben es geschafft die Handlung und die Möglichkeiten des Buches genial im Spiel umzusetzen.
    Zwar sind die Kämpfe Glücksabhängig (würfeln), aber durch eine gute Taktik und überlegte Vorgehensweise kann dieser Faktor gut ausgeglichen werden - und man kann ja nicht immer nur Pech haben :)
    Sehr zu empfehlen!
  • Christoph Schlewinski schrieb am 21.04.2006:
    Der Herr der Ringe - Der Ringkrieg kann ich allen Freunden des komplexen Risikos wärmstens ans Herz legen. Es gibt nicht allzu viele Spiele für zwei Personen, die beide Spieler über einer lange Dauer fesselt, fordert und oft auch \"verzweifeln\" lässt.
    Allein die Ausstattung ist eine Augenweide und gibt den richtigen Anreiz, das Spiel auf den Tisch zu bringen.
    Einzig die Regeln sind ein deutliches Manko. Im Grunde ist \"Der Ringkrieg\" zügig erklärt, aber wenn man das erste Mal das Regelbuch aufschlägt, glaubt man, vor einer unlösbaren Aufgabe zu stehen. Dazu kommt noch eine grottoide Übersetzung mit derart schlimmen Schachtelsätzen, dass man am Ende nicht mehr weiß, was am Anfang steht.
    Karten- und Würfelglück sind bei \"Der Ringkrieg\" sehr gut gelöst und besonders die Karten tun ihr Übriges, den Flair der Herr der Ringe Welt zu transportieren.
  • Falk Otto schrieb am 15.08.2005:
    Der Ringkrieg ist sicher eines der besten Strategiespiele der letzten Jahre.
    An Ausstattung und Spieltiefe bleibt kein Wunsch offen. Für mein Empfinden ist es ein Spiel für 2 Personen, obwohl bis zu 4 angegeben sind, zu Zweit machts einfach mehr Spass. Und das finde ich auch gut so, wann kriegt man schon 5 Leute für ein Konfliktspiel wie Axis&Allies und Co zusammen ? So wartet man auch nicht ewig bis man an der Reihe ist, im gegenteil das geniale Spielprinzip sorgt sozusagen für durchgehenden Spielbetrieb. Dafür und für die dichte Atmosphäre gibt es volle Punktzahl
  • Mathias Decker schrieb am 12.04.2007:
    Die Regel ist erschlagend; Verwirrend und lässt anfänglich einige Fragen offen. NICHT aufgeben - das Spiel ist Genial, Athmosphäre und Spieltiefe, jede Spielbesetzung funktioniert, unserer Meinung hat Mordor gewisse Vorteile
  • Ihno Kelsch schrieb am 29.12.2004:
    Ein weiterer Taktikklopper. Die Regeln sind zwar nicht ganz so pralle geschrieben, wenn man das Spiel erstmal raushat aber echt Spitze. Nur an Strategen und Vielzocker zu emphehlen. Absoluter Brecher !!!

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