Testberichte und Bewertungen von Kunden für Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 23 Kundentestberichten | Varianten (11) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
Eine eigene Bewertung für Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel schreiben.
  • Leonard Z. schrieb am 12.05.2011:
    Ich bin Magic-Veteran und Herr der Ringe fand ich sowieso schon immer klasse. Des Weiteren finden sich meine Spielerunden nur alle 1-2 Wochen zusammen, und so spiele ich auch gerne mal eine Solo-Partie. Also habe ich zugeschlagen und mir dieses Spiel besorgt.
    Vorab soviel: Ich wurde nicht enttäuscht.

    Hier kommt zunächst eine knappe Beschreibung des Spiels. Wer es detailierter mag: Es gibt die Regeln auf der Seite des Heidelberger Spieleverlags(http://www.heidelbaer.de/einzelansicht-spiel/spiel/der_herr_der_ringe_lcg_das_kartenspiel/) und ein tolles Einführungsvideo auf Englisch (http://new.fantasyflightgames.com/edge_minisite_sec.asp?eidm=129&esem=4)

    DAS SPIEL:

    Es handelt sich bei diesem Spiel um ein LCG ein LivingCardGame. Das heißt, es kommen immer wieder neue Karten und Ideen heraus (das Spiel lebt) aber es gibt nur fertige Sets zu kaufen und keine Booster (teure Wundertüten mit einigen Karten drin von denen man vielleicht 2 oder 3 braucht und bei denen man sich zu Tode sammeln kann ohne zu kriegen, was man eigentlich will). Für dieses Spiel ist geplant, dass jeden Monat ein Set für ungefähr 9 Euro erscheint. Diese Sets sind aber alle mit dem hier bewerteten Grundspiel für sich spielbar.
    Das Spiel bringt viel, dass man aus alten Sammelkartenspielen kennt. Es gibt vier verschiedene Sphären (Farben) aus denen man sich ein Deck zusammenstellen kann. Im Grundspiel enthalten sind 4 einfarbige Decks, die man aber auch kombinieren kann. Am Anfang eines Spiels hat man 1-3 Helden(Aragorn, Legolas und Konsorten), die jeweils einer der 4 Sphären zugeordnet sind und jede Runde Ressourcen(Mana) einbringen. Von diesen Ressourcen kann man nun Karten der passenden Sphäre von der Hand ins Spiel bringen. Das sind dann Verbündete(Kreaturen), Verstärkungen(Ausrüstungen) und Ereigniskarten(Spontanzauber).
    Das Besondere ist, dass man sich mit diesen Karten nicht gegenseitig bekämpft, sondern gemeinsam gegen das Böse spielt, welches sein eigenes Deck hat, durch das immer neue Monster und sonstige Unbill ins Spiel kommen. Je nach Spieleranzahl kommen da nun mehr oder weniger Monster raus, so dass man theoretisch alleine so gut zurecht kommt wie in der Maximalbesetzung zu viert. Allerdings kann man sich die Aufgaben mit mehr Personen doch besser aufteilen, so dass man es mit vier Leuten deutlich einfacher und alleine deutlich schwerer hat.
    Es gibt verschiedene Szenarien(im Grundspiel 3), die eine eigene Geschichte erzählen und besondere Bedingungen mit sich bringen. Sie verfügen über unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, so dass für jeden Härtegeschmack etwas dabei sein sollte.
    Hervorzuheben ist dabei, dass das Deck des Bösen je nach Szenario anders zusammengestellt wird, so dass man sich im Alten Wald hauptsächlich gegen Spinnen, in anderen Regionen aber wieder gegen andere Kreaturen behaupten muss.
    Interessant ist, dass man sich in jeder Runde entscheiden muss, ob man die Helden ins Abenteuer (zur Erfüllung des Szenarios, oder zum Erkunden neuer Orte) schickt, oder lieber kampfbereit macht, um sich den aufmarschierenden Kreaturen entgegenzustellen.

    Das Grundspiel ist für 1-2 Personen ausgezeichnet, lässt sich aber ohne Probleme auch zu dritt und zu viert spielen (auch wenn der Hersteller empfiehlt dafür ein zweites Grundset zu kaufen). Es sind zwar nur Zählscheiben für 2 Spieler enthalten, aber die Punkte lassen sich ja auch mit einem Stift notieren. Wer aber ALLES haben möchte, müsste sich 3 Grundsets kaufen. Einige der Karten sind nur einmal im Grundset enthalten und wer sich ein Deck bauen möchte, darf von jeder Karte maximal drei Stück in seinem Deck haben. Wenn man das ausreizen möchte, muss man also drei Grundsets haben. Ich behaupte allerdings, dass es in folgenden Erweiterungen genug interessante Karten gibt, so dass am Anfang den meisten Leuten ein Grundset reicht.

    BEWERTUNG:

    Kontra:
    - Regeln sind recht kompliziert, eher an Vielspieler gerichtet
    - Regeln sind teilweise nicht schlüssig (einiges wird im FAQ geklärt werden)
    - Schwierigkeitsgrad variiert je nach Spielerzahl (alleine ist es sehr schwer)
    - ziemlich Glückslastig

    Pro:
    - Tolle Gestaltung
    - schöne Spielatmosphäre
    - gute thematische Einbindung
    - Spannende Abenteuer
    - Interessante Mechaniken
    - Immer wechselnde Herausforderungen
    - Beliebig erweiterbar
    - auch schon als Grundspiel ohne Sets empfehlenswert
    - Solospiel ist super! Immer mal wieder.

    FAZIT:

    Selten hatte ich ein Spiel, welches sich Solo so vollwertig spielen ließ. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar alleine noch ziemlich happig, das dürfte sich in Zukunft mit neuen Karten und Szenarios aber noch ändern. Die Einbindung in die "Herr der Ringe"-Welt ist großartig gelungen. Man trifft auf viele Bekannte und fühlt sich in Mittelerde rein versetzt. Für die Komplexität des Spiels ist mir der Glücksfaktor ein wenig zu hoch, so dass das Spiel von mir 5 Punkte bekommen würde, wenn das Solospiel nicht so verdammt gut funktionieren würde.
    Da so etwas einfach "outstanding" ist, vergebe ich die Höchstwertung.
    Leonard hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Michael B. schrieb am 02.05.2011:
    Mein Rezi bezieht sich rein auf die Solospiel Variante.
    Ein sehr schönes Kartenspiel mit atmosphärisch gestalteten Karten unterlegt mit Texten aus dem Buch, was einem beim spielen tief in die HdR Welt eintauchen lässt.
    Am Anfang ist es etwas schwer das Spiel zu beherrschen und die richtigen Decks zusammen zu stellen. Wenn man aber einige Spiele hinter sich hat, kann man schon abschätzen, welche Karten gut harmonieren und einem im Spiel nach vorne bringen.
    Die Starterdecks sind für den Einstieg und ein erstes kennen lernen der verschiedenen Karten ok, allerdings wird man mit diesen Decks nicht viel ausrichten. Von diesen ersten Niederlagen sollte man sich aber nicht einschüchtern lassen, sonst verpasst man ein Kartenspiel mit sehr viel Spieltiefe, Spannung und Kurzweiligkeit. Ich habe bisher an die 40 Spiele hinter mir und entdecke immer noch was neues.
    Der Spielreiz ist extrem hoch, ich bin auch wenn ich nicht spiele, mit dem Spiel beschäftigt denke mir Strategien und Decks aus um diese dann zu testen. Hier wurden sicherlich neue Maßstäbe gesetzt was Living Card Games und Koopspiele angeht.
    Wenn mal eine Spielsituation unklar ist und man sich mit den Regeln nicht mehr helfen kann, gibt es im Heidelbär Forum immer eine Antwort.
    Ich freue mich schon sehr auf die 1. Erweiterung, die ja im Mai rauskommen soll.
    Für die Solovariante gibt es von mir natürlich die volle Punktzahl!
    Michael hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Erik S. schrieb am 07.06.2011:
    Mittelerde ist der perfekte Ort für ein Fantasygesellschaftspiel und wurde hier wieder als Kartenspiel umgesetzt. Die Story und Atmosphäre treffen hier perfekt Tolkiens Originalgeschichte und es macht wirkliche Laune sich dem Abenteuer rund um die Gefährten gegen das Böse zustellen.
    Es handelt sich hierbei um ein rein kooperatives Spiel das man von 1-4Spielern bestreiten kann. Hierfür Besitz jeder 3 bekannte Helden aus der Herr der Ringe-Welt und ein Stapel (Deck) mit Karten in dem Verbündete, mächtige Zauber und Gegenstände enthalten sind. Hierfür gibt es vier verschiedene Sphären/Farben die verschiedene Schwächen und Stärken verkörpern und so kann jeder Mitspieler eine besondere Rolle einnehmen. Es gibt Geist, Führung, Taktik und Wissen. Nun stellt man sich alleine oder mit Mitspielern einem Szenario und versucht so unbeschadet wie möglich die einzelnen Teilabschnitte zu meistern.
    Doch das Böse lauert überall und kommt auch in Form eines Stapels mit einem sehr interessanten und gut gelösten Mechanismus ins Spiel. Hierfür wird für jeden Mitspieler eine Karte vom „Bösen“-Stapel gezogen und in eine sogenannte Aufmarschzone gelegt. Das interessante ist nun das Gegner dort erst einmal verweilen und weder man selber noch der Gegner mit einen kämpft. Jeder Spieler besitzt einen Bedrohungsgrad der sich stetig erhöht und je höher der Bedrohungsgrad desto stärkere Gegner kommen von der Aufmarschzone zu einem direkt in den Kampf. So entwickelt das Spiel am Anfang einen schöne Puffer das man nicht ganz hoffnungslos dasteht und eine schöne Zuspitzung der Schwierigkeit der Gegner und Bedrohungen. Nebenher darf man allerdings nie das Ziel aus den Augen verlieren das man sich ja eigentlich auf einer Abenteuerreise befindet und man versuchen muss dort so schnell wie möglich voran zu kommen.
    Allen in allem muss ich sagen greifen die Mechanismen sehr schön ineinander und das Spiel lässt einen wirklich eine faire Chance ohne das es zu einfach wird. Leider sind nur 3Szenarien in dem Spiel enthalten welche leider sehr schnell durchgespielt sind. Es wird monatlich aber ein aus 60Karten mit jeweils einem neuen Szenario bestehendes Erweiterungsdeck geben. Mithilfe dessen kann man sich dann selber Decks aus alten und neuen Karten basteln um die neuen Szenarien zu bestehen. Ich muss leider sagen dass ich am Anfang von dem Spiel recht begeistert war aber mittlerweile der wieder Spielreiz ziemlich gesunken ist und wirklich jetzt nur noch davon lebt das monatlich ein neues Szenario erscheint.

    + Sehr schöne und stimmungsvolle Aufmachung
    +guter Spielmechanismus
    +vier verschieden farbige Decks die alle sehr unterschiedliche aber gleichermaßen nützliche Stärken enthalten
    +monatlich neue Abenteuer und Karten
    +recht klar strukturierte Regeln (Vergleich z.B. zu Magic)
    - neues Spiel, deshalb noch ein paar Regelschwachstellen
    - einzelne Karten sehr stark
    - wiederspielreiz nach ein paar Partien mittelmäßig
    - nur drei Szenarien
    - Aufteilung der Schachtel


    Eigentlich tendiere ich zwischen 4 und 5 Punkten weil es einfach gravierend an Spielspaß nach ein paar Partien verliert, trotz der sehr gelungenen Umsetzung. Aber andere Spiele im LCG oder TCG wie Warhammer, Magic oder gar das alte Middle Earth TCG-Spiel von Iron Crown Enterprises! aus den 90ern (ahh das ist so toll ^^) bieten da einfach mehr. Aber das alles kann ja aber mit den Erweiterungen noch kommen.
    So ist es bis jetzt ein sehr guter kooperativer einstieg in die Kartenspielwelt, nicht mehr aber auch nicht weniger.
    Ich geb mal bloss 4Punkte au wenn es 4,5 verdient hat.(Ich will ne feinere Skala ^^) Aber 4Punkte sprechen ja eigentlich auch noch von einen gutem Spiel also diese Punkte durchaus positiv werten.

    Und wenn ihr irgendwo das alte Herr der Ringe/Middle Earth Spiel von Iron Crown Enterprises herbekommt, sofort kaufen! Das war wirklich strategisch erste Klasse und braucht sich vor Magic nicht zu verstecken :)
    Erik hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Maria K. schrieb am 27.07.2011:
    Meine Rezension bezieht sich auf die Mehrspielervariante.

    Wir haben das Grundspiel bisher zur 2. und auch zu 4. gespielt - alles funktioniert super und man sollte sich nicht von dem "für 1-2 Spieler" abschrecken lassen! Mit den 4 enthaltenen Decks können auch 4 Personen spielen ;-)

    Mit der hier vorhandenen Video-Spielanleitung war der Einstieg für uns auch gar kein Problem - beim Erklären haben wir einfach losgespielt.

    In unerer 4-Spieler-Runde hatten wir gleich 2 Extreme dabei: einen langjährigen Magic-Spieler und eine Selten-Gelegenheits-Spielerin. Beide haben, wie auch wir schon, das Spielprinzip schnell verstanden, und das Spiel ins Herz geschlossen!
    Es sollte sich also jemand, der Magic oder dieses Tradingcard-Zeuch (*g*) nicht mag, hier auf keinen Fall abschrecken lassen!

    Der Wiederspielreiz ist bei uns nach diesen ersten (3) Partien extrem hoch. Man will es am liebsten gleich nochmal und besser versuchen!

    Ich kann also nur eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen und vermute bei diesem Spiel einen noch lange Zeit anhaltenden Spielspaß. Vor allem auch durch die neu erscheinenden Erweiterungen gibt es hier noch sehr viel Potential!
    Maria hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Astrid W. schrieb am 05.11.2011:
    Hallo,
    um es kurz und schmerzlos zu machen:
    Herr der Ringe – Das Kartenspiel ist bisher eines der besten Spiele, das ich kennenlernen durfte.
    Im Solo-Spiel ist es äußerst schwer gegen das Spielsystem zu gewinnen, selbst wenn man die Schattenkarten weglässt. Hier ist der Glücksfaktor ziemlich wichtig, da die entsprechenden Karten gezogen werden müssen.
    Im Gegensatz dazu das Spiel mit Mitspielern. Da kann man das Pech eines Einzelnen noch auffangen und gewinnen.
    Um zu Beginn nicht allzu gefrustet zu werden, empfehle ich die ersten Spiele nicht alleine zu bestreiten.
    Noch drei Tipps am Rande:
    1. Schaut auch die Regelerklärung von Spiele-Offensive an.
    2. Bei Unsicherheiten den Kartentext wörtlich nehmen. Die Karten haben immer Vorrang vor den Regeln.
    3. Und wenn es die ersten Male nicht klappt, einfach weiter versuchen!
    Also:
    Extrem süchtig machend!
    Hoher Anspruch!
    Und einfach nur Super!
    Astrid hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 10.07.2011:
    Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel beleuchtet einzelne Ereignisse und Abenteuer in dem 17 Jahre umfassenden Zeitraum zwischen Bilbos 111. Geburtstag und dem Zeitpunkt, an dem Frodo das Auenland verlässt. Doch es werden nicht einfach nur bekannte Abenteuer dieser Zeit in Mittelerde nachempfunden sondern mit den bekannten Helden an bekannten Orten neue Abenteuer erschaffen. Zwei Spieler im Team oder ein Spieler im Solospiel stellen sich den drei im Grundspiel enthaltenen Abenteuern, dem "Weg durch den Düsterwald", der "Reise den Anduin hinab oder der "Flucht aus Guldur".

    Das Spiel wäre nahezu perfekt, wenn da nicht der enorme Glücksfaktor wäre, auf den man bei allen Szenarien, selbst beim Level 1 Einstiegsszenario, angewiesen ist wenn man mit einem der vorgefertigten Decks antritt. Einige dieser Decks benötigen dabei mehr Glück als andere, aber bei allen dürfen die Karten nicht allzu ungünstig gezogen werden, will man erfolgreich abschneiden.
    Klar, dass eines der Hauptbestandteile des Spiels darin besteht, eigene Decks zu entwickeln bei denen man eben nicht mehr so sehr auf das Kartenglück angewiesen ist, Kartenkombos erkannt und genutzt werden usw., aber zumindest das Einstiegsszenario sollte mit den Standarddecks doch öfter mal gewinnbar sein, als das der Fall ist. Ich jedenfalls habe mir im Solospiel mit allen Standarddecks, insbesondere aber mit dem Taktik-Deck, schon im Einstiegszenario sehr schwer getan. Da gehört schon eine gewisse Frusttolleranz dazu sich nicht entmutigen zu lassen, Erfahrungen zu sammeln, eigene Decks zusammenzustellen um letztlich öfter mal ein Erfolgserlebnis einzufahren.
    Künftige Erweiterungen werden da natürlich noch mehr Möglichkeiten ins Spiel bringen und der taktische Deckbau wird immer vielseitiger, aber zum momentanen Zeitpunkt macht das Spiel frühestens dann Spaß, wenn sich erste Erfolge mit eigenen Decks einstellen. Und die Erfahrung, die man dafür benötigt, muss man sich in zahlreichen Niederlagen (oder glücklichen Siegen) mit den sehr schwachen Standarddecks aneignen.

    Das ist aber aus meiner Sicht auch das einzige Manko. Wer sich durchbeißt und in den glücksabhängigen Partien mit den Standarddecks die nötige Erfahrung zum Erstellen eigener Decks sammelt, der wird am Ende mit einem immer weniger glücksabhängigen, sehr stimmungsvollen, spannenden Spiel belohnt, das auch optisch überzeugen kann. Am meisten Spaß hat man mit diesem Spiel wenn man Solitär- und kooperative Spiele mag und am besten noch dem Thema Der Herr der Ringe nicht abgeneigt gegenübersteht.
    Holger hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Jens H. schrieb am 25.08.2011:
    Ich habe jetzt viele Solopartien und immerhin drei Mehrspielerabende hinter mir.

    Solo hat es mir schon sehr gut gefallen. Die Atmosphäre von HdR ist super eingefangen und nach zwei, drei Runden läuft es auch ohne ständigen Blick in die Anleitung. Nachteilig ist, dass es noch nicht sooo viele Karten gibt um sich schöne Mehr-Sphären-Decks zu bauen, aber die kommen gerade mit den Erweiterungen reingetrudelt.

    Zu zweit macht es noch mehr Spaß, da dann zusammen geplant udn entschieden werden muss und 2 verschiedene Decks zusammen einen schöneren Spielfluss ermöglichen.

    Klare Empfehlung, es fehlt nur noch das Erweiterungs-Abo ...
    Jens hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas B. schrieb am 19.09.2011:
    Äußerst thematisches LCC Game zu Herr der Ringe. Der Schwierigkeitsgrad ist allerdings sehr hoch, was jedoch nicht störend ist.
    Andreas hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg L. schrieb am 16.06.2011:
    Hurra ich habe es endlich geschafft zu spielen uund wurde nicht enttäuscht!!! Nachdem ich das Spiel aus dem Geburtstagspaket herausgepickt hatte, war ich mit der Regel leider etwas überfordert. Denke aber das liegt daran, dass ich hochgradig urlaubsreif bin. Das Regelheft ist auch tatsächlich ein Heft und ich finde den Kampf auch nicht optimal erklärt, aber man kann da schon durchsteigen.
    Die Stimmung kommt sehr gut herüber, was aber auch durch die sehr schön gezeichneten Karten unterstützt wird und wenn der Spielablauf einmal sitzt, lässt es sich sehr gut spielen. Freue mich auf die Erweiterungspacks. Leider! ;-)
    Jörg hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
    • Astrid W., Andreas S. und 5 weitere mögen das.
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    • Sascha W.
      Sascha W.: Da muss ich Jörg Recht geben! Durch das Regelwerk wird man regelrecht erschlagen, aber hat man erstmal die Abläufe verinnerlicht, dann kommt man ... weiterlesen
      14.11.2011-18:08:47
  • Torsten U. schrieb am 20.05.2011:
    Ein stimmungsvolles Spiel für alle Tolkin und Fantasy Fans. Leider ist die Regel recht aufwendig. Hier für gibt’s ja zum Glück die Videoerklärung.
    Torsten hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Jonas S. schrieb am 30.01.2013:
    Hallo,
    "Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel" ist ein LCG (Living Card Game), was bedeutet, dass das Spiel stetig wächst. Monatlich kommen Erweiterungen auf den Markt, welche das Spiel stetig wachsen lassen. Als ich die ersten 3 Erweiterungen erhalten hab, habe ich gemerkt, dass ich zwei von den dreien nur in Verbindung mit einer größeren Erweiterung nutzen kann. Selbstverständlich habe ich mir anschließend diese größere Erweiterung sofort erworben. Also sollte sich jemand gleich zu beginn Erweiterungen zulegen, es ist ratsam genau zu schauen bzw man kann gleich die "Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel: Khazad-Dum Erweiterung" zulegen.

    Mich hat "Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel" daher gereizt, da es ein Spiel ist, welches man alleine spielen kann. Ich spiele gerne und viel, jedoch finden sich nicht oft Leute, die bereit sind mehrere Stunden an einem Spiel zu verbringen, somit musste ich zuschlagen.

    Beim auspacken eines Spiels bin ich stets aufgeregt wie ein kleiner Junge und wurde auch hier nicht enttäuscht. Die Karten die ich sah, sind schön verarbeitet und auch gut ausgearbeitet. Jede Karte hat einen Text aus den Büchern welche stets zur Stimmung passen. Das Grundspiel beinhaltet 3 Szenarios, sowie 4 Grunddecks der Helden auch genannt Spähren. Diese geben an, welche Richtung man Einschlagen möchte. Mehr Offensiv auf Schaden, oder lieber mehr Heilerisch und seine Helden zu heilen.

    Das Spielprinzip ist recht einfach. Jede Runde besteht aus 7 Phasen.
    In der 1. Phase, der sog. "Ressourcenphase" wird jedem Held 1 Ressourcenmarker gegeben und eine Karte vom Stapel auf die Hand genommen.

    in der 2. Phase, der sog. "Plangungsphase" können mithilfe der Ressourcen die Karten von der Hand ausgespielt werden. Es werden entweder Verbündeten-karten ausgespielt, sowie Verstärkungskarten oder eben Spieleraktionen ausgeführt.

    Die 3. Phase bezeichnet man die "Abenteukerphase". in dieser Stellen sich die Spieler einem Abenteuer, in der es darauf ankommt einen besseren Punktewert zu erzielen als das Spiel. Dabei wird stets eine Karte pro Spieler vom "Gegnerstapel" aufgedeckt. Dort müssen die Spieler , wie schon erwähnt, einen besseren punktestand erreichen als der Gegner. Ist das Spiel besser aufgestellt, als die Spieler, erhalten die Spieler zusätzliche Bedrohungspunkte. Wenn dieser "Bedrohungsgrad" auf einen Bestimmten wert steigt, ist derjenige Spieler ausgeschieden. Haben Die Spieler einen Höheren Wert als das Spiel, so kommen "Fortschrittsmarker" auf das jeweilige Abenteuer. Es müssen eine bestimmte Anzahl an Markern auf den jeweiligen Abenteuerkarten sein, um diese abzuhandeln. Wenn man das Ende des Abendteuers erreicht hat, haben die Spieler gewonnen.

    Die 4. Phase ist die sog. "Reisephase". In Phase 3 kann es immerwieder bzw oft vorkommen, dass sich unter den Karten vom Spiel, Orte befinden. Diese Orte bringen dem Feind in der 3. Phase mehr punkte ein. In dieser 4. Phase können die Spieler an verschiedene Orte reisen, um diese Punkte in Phase 3. zu reduzieren. Wenn man allerdings an einen Ort reist, muss man diesen erst abhandeln, bevor man an einen anderen reisen kann. Solange ein Ort "bereist" wird, werden die Fortschrittsmarker zuerst auf den Ort gelegt, bevor Diese auf das Abenteuer gelangen.

    die 5. Phase ist die Begegnungsphase. In dieser Phase können die Spieler zu beginn selbst entscheiden, ob sie einen Gegner angreifen möchten oder nicht. Die Gegnerischen Einheiten(Orks, Trolle, usw.) greifen auch automatisch an, wenn die spieler einen zu hohen "Bedrohungsgrad" besitzen. Die Einheiten, die nicht manuell in Kämpfe verwickelt werden bzw die einen nicht automatisch angreifen, weil der Bedrohungsfaktor noch zu gering ist, bleiben in dem Spiel und sind somit in der nächsten runde in der Abenteuerphase (3.phase) wieder bei dem punktewert des gegner automatisch mit dabei.

    Nummer 6. ist die Kampfphase. Dort werden die Kämpfe behandelt. Die Gegner haben immer den erstschlag, es sei denn, ein spieler besitzt eine karte, in der dies geändert wird. Jedem Gegner wird eine "Schattenkarte" zugeteilt. Anschließebd werden die Angriffe des Gegners abgehandelt. Es kann pro angreifenden Gegner nur ein Held/Verbündeter den Angriff parieren, es sei denn, eine Karte des Spielers sagt aus, dass mehrere verteidigen können. Die Differenz vom Angriffswert zum Verteidigungswert ist der erlittene Schaden. Ist der Schaden selbstverständlich höher als die "Lebenspunkte" der verteidigenden Einheit, ist diese selbstverständlich tot und kommt auf einen Ablagestapel.

    Nachdem die Gegner ihre Angriffe abgehandelt haben, sind die spieler dran, ihre angriffe auszuführen. Wenn die spieler angreifen kommen keine "Schattenkarten" zu den Gegnern.
    Beim Angriff auf die Gegner können mehrere Einheiten den gegner angreifen, also 1v1 1v2 1v3v usw...
    Auch hier werden die Angriffs- bzw Verteidigungswerte verglichen und die differenz dem Gegner diesmal zugefügt. Auch hier heisst es wieder, wenn der schaden höher ist als die Lebenspunktezahl des gegners, ist der Bösewicht hier tot.

    Die Schadenspunkte verweilen dauerhaft auf der jeweiligen Einheit, egal ob Feind oder Freund, es sei denn, diese werden durch Karteneffekte geheilt.

    die 7. Phase ist die Auffrischungsphase. in dieser werden die Spielerkarten, die benutzt wurden wieder spielbereit gemacht. (charactäre, Verstärkungen). Die Spieler erhöhen Ihre n Bedrohungsgrad um 1 und der nächste spieler ist der startspieler.

    und schon beginnt dir nächste runde. Klingt evtl doch lang und kompliziert, ist jedoch spätestens nach der 2. Runde des ersten Spiels dann alles schnell im köpfchen.

    Das Spiel ist glückslastig, da man stets von dem kartenstapel abhängig ist. Mal hat man super karten und kann den Gegner gut in schach halten und beim nächsten mal ist man dem gegner haushoch unterlegen.

    das spiel selbst macht mir aufjeden fall viel spass und ich kann es nur empfehlen.
    Jonas hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Carsten S. schrieb am 01.09.2012:
    Eines der besten COOP-Spiele, die ich bisher gespielt habe und auch das Solo-Spiel hat seinen Reiz.
    Durch die Vielzahl an Szenarien kommt so bald keine Langeweile auf und gerade die höherstufigen Szenarien haben es richtig in sich. Da muss man schon ganz schön knobeln und zum Teil an der Deckzusammenstellung feilen, damit man den Schatten Mordors nicht zum Opfer fällt.
    Die Stimmung der literarischen Vorlage wird sehr gut eingefangen.

    Eine ganz dicke "sechs".
    Carsten hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • André G. schrieb am 24.10.2011:
    Die Regeln sind in den anderen Rezis ja schon gut umrissen; dazu brauche ich wohl nichts mehr zu zu sagen.
    Ich finde das Spiel sehr gelungen, da es es nicht nur ein gutes kooperatives Kartenspiel ist, sondern auch die Herr der Ringe Atmosphäre gut rüber bringt. Gut gefällt mir auch, dass es sich nicht an die Filme anlehnt, sondern an die Bücher.
    Einziges Manko: Wenn man mit LCGs oder TCGs vertraut ist, ist die Anleitung fast zu ausführlich und unnötig lang, was den Einstieg erschwert. Ich denke mir hätte man das Spiel auch auf 3-4 DIN A4 Seiten gut erklären können. Andererseits ist die ausführliche Anleitung sicherlich auch für viele Spieler genau das was sie wollen... Schön sind die illustireirten Beispiel, die alles nochmal endgültig verständlich machen.
    André hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Daniel Z. schrieb am 20.12.2011:
    Fazit:

    Ein klasse umgesetztes Spiel! Mehr muss fast nicht gesagt werden ;-). Es gibt allerdings zwei kleine negative Punkte:

    - das Spiel ist solo (ohne Variante) kaum spiel-/gewinnbar, der Punkt gehört erwähnt, spielt für mich allerdings keine Rolle, da ich Spiele überhaupt nicht gern solo spiele
    - die Decks sind so wie sie sind doch noch recht schwach und mit den einzelnen Erweiterungs-Packs kommen leider auch immer nur wenige neue Karten hinzu, da einen großen Teil die für die Szenarien nötigen Karten einnehmen.

    Besonders begeistert war ich davon wie die Mechanismen des Spiels geschickt genutzt werden, um die Situation des Szenarios wirklich toll abzubilden. Hier möchte ich jetzt allerdings nichts spoilern :-).Es kommt, aber ordentlich Stimmung auf! Das Material ist sehr schön und wertig. Für alle Fans von TCG/LCG ein Pflichtkauf, wenn man zudem noch HdR Fan ist musste man es eigentlich schon vorgerstern haben ;-). Für mich persönlich, trotz kleinerer Schwächen die Höchstwertung!

    Hier mein Bewertungsschlüssel:

    6 : Absolutes Topspiel. Hier passt alles, muss man haben!
    5 : Super Spiel, welches ich immer wieder gerne spiele. Auch hier klare Kaufempfehlung.
    4 : Gutes Spiel, welches man gerne ab und zu auf den Tisch bringen kann.
    3 : Ok, aber mit Schwächen.
    2 : Liegen lassen!
    1 : Nach dem Anfassen Hände waschen!
    Daniel hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Martin S. schrieb am 05.09.2011:
    Hallo zusammen. Als begeisterte Vielspieler suchen wir seit Langem nach einem anspruchsvollen 2-Spieler Spiel. Mit dem Herr der Ringe Katenspiel haben wir es endlich gefunden. Dabei stand unserem Glück der Spielname doch etwas im Wege. Wir können Euch das Spiel absolut empfehlen. Mit Spielergruss, Sandra&Martin
    Martin hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Jens G. schrieb am 05.09.2011:
    Nichts für Anfänger, sehr gutes Spiel für Leute die gerne gemeinsam in die Schlacht ziehen. Erklär Video von Spiele Offensive sehr Hilfreich.
    Jens hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas S. schrieb am 16.12.2011:
    Der Herr der Ringe Kartenspiel ist mein erstes Living Card Game und ich kann sagen, es hat sehr viel Spaß gemacht. Allerdings gibt es doch ein paar Punkte die zu bemängeln wären.

    Aber zuerst zum positiven: Spielt man das Spiel zu zweit, macht es enormen Spaß uund unterhält über Stunden! Wie lange man spielt, ist natürlich davon abhängig wie sich das Abenteuer entwickelt. Aber im ungünstigen Fall, spielt man schon mal 3 Stunden an einem Abentuer.

    Das Spiel ist thematisch sehr gut umgesetzt und Herr der Ringe-Feeling kommt sofort auf. Das Kampfsystem ist schnell erklärt und intuitiv . Auch die Spielphasen sind alle nicht besonders schwer, allerdings braucht man anfangs schon noch die Spielreihenfolge-Übersicht, um sich besser orientieren zu können. Aber spätestens nach einer Stunde, weiß jeder irgendwie wie es funktioniert bzw. was wann zu tun ist.

    Während des Spielens wird man ganz schleichend und langsam zum Profi und am Ende erwischt man sich dabei, wie man Kartenkombinationen ausnutzt, um dem gegner kräftig einzuheizen.

    Negativ: Leider hat es der Heidelberger Spieleverlag wieder einmal geschaft, eigentlich leichte Spielabläufe unglaublich kompliziert in der Anleitung zu erklären und aufzuplustern. Wer nur die Anleitung ließt, muss sich erst durch x-Seiten durcharbeiten, bis er den eigentlichen Spielverlauf verstanden hat. Schaut man sich hier das Erklärvideo von Spiele-Offensive oder das offizielle Erklärvideo von FF an, ist alles sehr viel einfacher. Danke an dieser Stelle an Spiele-Offensive, das es Eure Erklärvideos gibt, damit wird alles sehr viel einfacher. Und an den Heidelberger Spieleverlag: Ihr könntet wesentlich mehr Games verkaufen, wenn Ihr die Einstiegshürde Eurer Spiele durch die wirklich schlechten Anleitungen nicht immer so hoch setzen würdet. Ein bischen mehr Liebe im Detail und weniger technische Abhandlungen, könnten die ein oder andere Anleitung sehr viel besser machen.

    Zurück zum Spiel: Der Glücksfaktor ist in diesem Kartenspiel sehr hoch. Je nachdem welche Karten des Bösen hintereinander gezogen werden, kann das Spiel manchmal gar nicht zu besiegen sein. Aber das macht den eigentlichen Spielreiz aus. Man weiß eigentlich vorher nie, wie die nächste Partie ausgehen wird. Und damit steigt die Spannung.

    Und noch kurz zu den Regeln: Sie sind umständlich aber klar strukturiert und sehr ausführlich. Trotzdem klären Sie nicht immer alle Fragen. Wir haben uns in der Spielgruppe darauf geeinigt, dem Spielspaß den Vortritt zu lassen und wenn etwas unklar war, haben wir es so gespielt wie wir es gefühlt richtig fanden.

    Im großes und ganzen ein sehr gutes spaßiges kooperatives Kartenspiel, das wir sicher öfters probieren werden. Leider läßt sich die Spieldauer vorher nie sagen und der Einstieg in das Game ist sehr zäh. Wer aber durchhält, bekommt sehr viel Herr der Ringe geboten.
    Thomas hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Ines B. schrieb am 26.11.2012:
    Da ich früher oft mit meinem Schwager Magic the gathering gespielt habe, war ich natürlich an diesem Spiel sehr interessiert.

    Anders, als bei MtG, handelt es sich hier nicht um ein Trading Card Game, sondern um ein Living Card Game. Der Unterschied besteht darin, dass man bei einem Living Card Game keine unbekannten Karten in Boostern kaufen muss, von denen man dann meistens nur 3 gebrauchen kann, sondern fertige Erweiterungspacks. Darin sind dann garantiert alle Karten, die man braucht und man kann, totz der großen Menge an Erweiterungen, preistechnisch den Überblick behalten.

    Die Anleitung ist erstmal sehr ausführlich, genauso der Rundenablauf, der aus insgesamt 7 Phasen besteht. Ich nehme an dieser Stelle aber gleich vorweg, dass sich das im Spiel völlig relativiert. Ich hatte mir selbst schon eine Spielhilfe von BGG ausgedruckt, die ich aber schon Mitte des ersten Abenteuers nicht mehr benötigte.

    Zuerst baut man aus den Abenteuerkarten ein Abenteuer auf. Die benötigten Gegnerkarten werden aufgedeckt. Dann erhält jeder Spieler 3 Helden und die dazugehörigen Deckkarten. Diese gehören jeweils einer von vier Kategorien an. Diese Decks spielen sich alle unterschiedich, was den Langzeitspielspaß erhöht. Die Fähigkeiten sind einfach etwas anders in der Konstellation. Dann erhält jeder Spieler noch 6 von seinen Deckkarten auf die Hand und es kann losgehen. Diese Deckzusammenstellung ist dann später das, was geändert werden kann. Erstmal spielt man aber besser mit den bereits zusammengestellten Grunddecks.

    Phase 1 Ressourcenphase:

    Jeder Spieler erhält für jeden seiner Helden einen Ressourcenmarker und zieht eine Karte vom Heldendeck

    Phase 2 Planungsphase:

    Nun kann jeder Spieler seine Handkarten auslegen. Darunter befinden sich Verbündete, Gegenstände und Aktionen, die jeweils bezahlt werden müssen (Ressourcenmarker) und dann entweder einen dauerhaften Effekt haben, oder einen einmaligen Bonus.

    Phase 3 Abenteuerphase:

    Nun gehts los. Die Spieler können sich entscheiden, ein Abenteuer zu bestehen. Das bedeutet, dass sie einen oder mehrere Helden zu den Gegnern und Orten in der Aufmarschzone schicken (Die Karten vom Gegnerdeck). Nun werden bestimmte Kartenwerte verglichen. Sollte das Abenteuer bestanden werden, bekommt man Fortschrittsmarker, die man braucht, um das Abenteuer zu bestehen. Für jede Abenteuerkarte braucht man eine bestimmte Anzahl, bis die nächste Abenteuerkarte aufgedeckt werden darf.

    Die Helden, die sich dem Abeneteur gestellt haben, dürfen anschließend nicht mehr an den Kämpfen teilnehmen, denn sie sind erschöpft.

    Phase 4 Reisephase:

    Nun kann man die Helden zu Orten schicken (auch Aufmarschzone). Hat eigentlich nur den Effekt, dass Orte in der Aufmarschzone einen Wert haben, die in der Abenteuerphase mitgerechnet werden. Reist man zu diesem Ort, wird der Ort aus der Aufmarschzone entfernt und halt nicht mehr mitgerechnet. Dafür müssen jetzt aber die Fortschrittsmarker solange erstmal auf den Ort gelegt werden, bis er abgehandelt ist. Erst dann dürfen die gewonnen Fortschrittsmarker wieder auf die Abenteuerkarten gelegt werden. Ist mehr so eine taktische Angelegenheit

    Phase 5 Begegnunsphase:

    Nun kommen die eigentlichen Kämpfe. Zuerst kann ein Spieler einen seiner nicht erschöpften Helden freiwillig gegen eine Gegner antreten lassen (erstmal nur zuordnen). Danach werden wieder bestimte Werte verglichen und die Gegner aus der Aufmarschzone den Spielern zugeordnet. Die Spieler können danach festlegen, welche Helden oder Verbündete sich verteidigen. Anschließend greifen die Gegner an. Danach sind wieder die Spieler am Zug, und können nun ihrerseits den Gegner angreifen. Die Kämpfe werden nacheinander abgehandelt.

    Hier liegt das Herzstück des Spiels. Man muss immer ein Auge drauf haben, wann ich verteidige (weil sich die Helden und Verbündeten dabei natürlich auch erschöpfen und somit handlungsunfähig sind) und wann ich angreife, bzw. wann ich auch mal Verbündete als Verteidiger opfere um anschließend anzugreifen.

    Phase 7 Auffrischungsphase:

    Nun sind wir schon am Ende und erholen alle unsere Helden und Verbündeten und erhöhen anschließend den Bedrohungsgrad (mit dem wird errechnet, welche Gegner aus der Aufmarschozone uns angreifen). Je höher der Bedrohungsgrad, desto stärker die Gegner und bei 50 ist das Spiel ebenso verloren, als wenn alle unsere Helden tot wären. Logisch, eine Streitaxt alleine geht ja auch nich zu Sauron und sagt "Hallo hier bin ich, wollen wir Krieg spielen?"

    Fazit:

    Herr der Ringe das Kartenspiel hat mich voll überzeugt. Es ist qualitativ in Ordnung, auch wenn ich die Karten selbst natürlich sleeven würde (schwarzer Rand und permanentes auf-dem-Tisch-drehen verträgt die beste Karte nicht), die Anleitung zwar ausführlich, aber verständlich. Grafisch ist es wunderschön gestaltet. Ein kleinerer Karton hätte es allerdings auch getan.

    Spieltechnisch ist es absolut toll und spielt sich flüssig, solo wie mit 2 Spielern. Natürlich ist es als LCG darauf ausgerichtet, dass man die Erweiterungen dazukauft, mit mehr Karten und mehr Abenteuern. Ist bloß, wie schon gesagt, dann wesentlich überschaubarer, als ein TCG, wo man quasi die Katze im Sack kaufen muss.

    Ich gebe 6 Punkte und würde mir jederzeit die Erweiterungen dazukaufen. Letzteres darf bei mir als Kaufempfehlung gedeutet werden, für Spieler, die auf LCG oder TCG stehen, denn ich kaufe eher selten Erweiterungen. Wie mir soeben zugetragen wurde, ändern die Erweiterungen teilweise die Spielmechanismen (siehe Kommentar Marco Pape).

    Bewertungssystem:

    1 = totaler Schrott, ab in die Presse
    2 = unterdurchschnittlich, allenfalls für Fans des Themas
    3 = Durchschnitt, kann man mal spielen
    4 = solides Spiel, macht Spaß, kann man öfters spielen
    5 = sehr gutes Spiel, hoher Spaßfaktor
    6 = DAS Spiel, darf in keiner Sammlung fehlen
    Ines hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
    • Reinhard O. und Stefan K. mögen das.
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    • Ines B.
      Ines B.: Ist aber schon eine wichtige Info, ob sich bei den Erweiterungen was am Mechanismus ändert. Zumal ich es ja in der Rezi auch falsch dargestellt habe.
      27.11.2012-10:18:59
    • Marco P.
      Marco P.: Übrigens ist mein Karton jetzt am Ende von Zyklus 2 zu 3/4 gefüllt. Ich denke, dass Zyklus 3 nur ganz knapp reinpassen wird ;)
      27.11.2012-11:38:52
  • Anne-Christin G. schrieb am 29.09.2012:
    Ich habe mir das Spiel vor kurzem zugelegt. Zunächst einmal bin ich von der Gestaltung der Karten sehr begeistert. Auch die Qualität des Spielmaterials überzeugt. Das Einstiegsszenario macht schnell mit den grundlegenden Spielregeln vertraut. Ich freu mich schon auf die kommenden Szenarien....
    Anne-Christin hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Sebastian H. schrieb am 02.12.2011:
    Sehr interessantes Kartenspiel, vor allem wegen der Solovariante. Die Mechanik war für mich und meine Gruppe vollkommen neu und gewöhnungsbedürftig. Leider sind auch die Regeln und Kartentexte teilweise noch ein wenig unklar. Das sollte sich aber hoffentlich in zukünftigen FAQs und Erweiterungen bessern.
    Das Spiel besticht allerdings durch sein kooperatives Gameplay welches mich schon irgendwie an das von meiner Gruppe kürzlich angefangene Arkham Horror erinnert: Gemeinsam ein Ziel erreichen und am besten dabei die Aufgaben klar verteilen. Blindes Vorgehen kann viel schneller als einem lieb ist zum frühzeitigen Tod führen.
    Die Karten sind liebevoll gestaltet und lassen jedem HDR Fan das Herz aufblühen. Jedoch ist die Zusammenstellung der Decks in der Startbox für meinen Geschmack ein wenig langweilig... Dringend neue Erweiterungen kaufen und die Decks anpassen :)
    Sebastian hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Stefan Z. schrieb am 18.02.2013:
    Wie das Spielprinzip funktioniert steht bei allen anderen :) - ich möchte nur darauf eingehen "warum" es für mich eine 4 +- und nicht mehr/weniger ist, beginnend mit einer Pro/Contro Übersicht, um am Ende meine pers. Meinung als Abschluss zu finden. Das ganze ist natürlich Subjektiv und meine Meinung.

    Pro:
    -Nettes Artwork (geschmackssache)
    -Thema sehr gut umgesetzt
    -gutes Spielmaterial (Qualität)
    -relativ hoher wieder Spielwert (durch die Erweiterungen vs. Spannungskurve niedrig)

    Contra:
    - zwar Interaktion durch Abstimmung der Decks und der Planung, aber wenig/kein direkten Einfluss auf seinen Partner
    - In der Grundbox fanden wir es zuuuu glückslastig. Das Szenario 1 ; Schwierigkeit = 1 (3 Versuche) , Szenario 3 ; Schwierigkeit = 9 (1 Versuch).


    Auch wenn die Contrapunkte eher schwammig sind, so fühle ich mich doch stark dazu hingezogen eine 3 zu geben. Für mich fühlt sich das Coop LCG Kartenspiel von der Mechanik als ganzes nicht richtig an. Evtl. fehlen einfach nur mehr Karten oder was anderes. Aber in der reinen Grundbox sind es mir auch zu wenige Karten die mitkommen (sowohl für die Decks als auch bei den Szenarios).

    Für Fans von LCG und Herr der Ringe, bestimmt kein schlechtes Spiel aber aus meienr Sicht nur mit Erweiterungen.
    Stefan hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 08.05.2012:
    "Für mich nicht fesselnd genug, um es auf Dauer zu spielen. Fans der HdR-Reihe und kooperative Spieler sollten durchaus einen Blick auf das Spiel werfen!" vgl. Link zum ausführlichen Bericht: http://www.cliquenabend.de/spiele/958100-Der-Herr-der-Ringe-Das-Kartenspiel.html
    Jörg hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)
  • Robert Z. schrieb am 10.02.2012:
    Ein echt nettes Spiel. Hat etwas von Magic, ist jedoch noch lange nicht so ausgereift. Ich hoffe, dass das Spiel durch die Erweiterungen noch strategischer in Sachen Deckverwaltung wird. Bei dem Grundspiel kam ein wenig die Befürchtung auf, dass die verschiedenen Decks nicht ganz ausbalanciert sind und man mit manchen Decks auf Dauer keine Chance hat. Es hat auf jeden Fall Potential, jedoch wird es erst mit den Erweiterungen richtig beurteilbar bzw. wirklich interessant.
    Besonderer Pluspunkt ist, dass es zusätzlich alleine spielbar ist. Daher ist es auch ein guter Zeitvertreib, wenn die Freunde mal keine Zeit haben.
    Robert hat Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel klassifiziert. (ansehen)

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