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Reinhard Ott-Schindele schrieb am 18.02.2011:
Titel: Circus Maximus - Metalldose
Ziel des Spieles:
Wer die meisten Münzen nach drei Veranstaltungstagen gesammelt hat gewinnt
Spielregeln:
Komplexes, anspruchsvolles und umfangreiches Regelwerk. Die Bebilderung in der Spielanleitung hilft ein wenig zum besseren Verständnis.
Spieltyp:
Kartenspiel für drei bis fünf Personen ab 10 Jahren
Spielidee:
Jeder der Spieler ist der Kopf einer Bande von Schwarzmarkthändlern, die sich die besten Tickets für Wagenrennen oder Gladiatorenkämpfe unter den Nagel reißen und anschließend mit fetten Gewinnen an begüterte Touristen und Senatoren wieder verhökern.
Vorbereitung:
• Bei drei Spielern werden verschiedene Karten aussortiert.
• Jeder Spieler erhält 8 Händlerkarten, die er auf die Hand nimmt.
• Die Schauplätze (Caesars Villa, Forum Romanum, Circus Maximum, Colosseum, und Pompeius-Theater) werden in die Tischmitte gelegt.
• Gunstkarten, Tickets, Besucher und Münzkarten werden aufgedeckt in einer bestimmten Anzahl ausgelegt (Gibt es ein Bildbeispiel in der Anleitung)
Spielverlauf:
Das Spiel verläuft über drei Veranstaltungstage:
1. Tag: Keine Sondervorstellung
2. Tag: 1 Sondervorstellung
3. Tag: 2 Sondervorstellungen
An jedem Tag werden folgende Phasen durchlaufen:
I. Caesars Gunst
Jeder Spieler hat die Wahl zwischen 2 Aktionen: Händler ausspielen oder passen. Die Händlerkarten liegen entsprechend des jeweiligen Ranges von links (hoch) nach rechts (niedrig). Der Rang gibt die Fähigkeit eines Händlers sich frühzeitig anzustellen oder vorzudrängeln). Wenn jeder Spieler gepasst hat, sammeln die Spieler nun Caesars Gunst: Es dürfen Gunstkarten (mit ihnen können Sonderaktionen ausgeführt werden) ausgewählt und auf die Hand genommen werden. Jeder nicht eingesetzte Händler bringt am Ende eines Tages Münzen ein.
II. Tickets
Nun werden die Händler ausgespielt, um sich die Tickets zu besorgen. Diese werden rechts vom Forum Romana ausgelegt. Man sollte darauf achten, noch genug Händler für die Phase III. übrig zu haben.
III. Veranstaltungen
Nun werden über die Händler die erhaltenen Tickets an die Besucher verkauft. Sobald alle Spieler gepasst haben, werden die Tickets verkauft.
IV. Abrechnungen
Nun zählt jeder Spieler seine Münzen. Es gibt Münzen für:
• Besucher, an den er ein Ticket verkaufen konnte
• Jedes Ticket, das er an einen Besucher verkaufen konnte
• Jeden Händler, den er nicht eingesetzt hat
Am Ende des ersten und zweiten Tages wird nun der nächste Veranstaltungstag vorbereitet:
• Jeder Spieler nimmt seine 8 Händlerkarten wieder auf die Hand
• Nicht eingesetzte Gunstkarten werden auf der Hand behalten
• Startspielerkarte wird neben Caesars Villa gelegt
• Es werden neue Gunstkarten aufgedeckt
• Tickets und Besucher werden erneut ausgelegt
• Nun werden die Sondervorstellungen ermittelt
Sondervorstellungen:
Am 2. Veranstaltungstag:
Sie bringen dem Händler einen noch größeren Gewinn. Es wird ein weiteres Ticket ausgelegt. Unter den Besucher wird eine Münzkarte gelegt. Alle Besucher zahlen eine Münze mehr für ein Ticket. Der Händler, der dem Besucher das Ticket verkauft erhält auch die ausgelegte Münzkarte.
Am 3. Veranstaltungstag:
An diesem Tag finden nun zwei Vorstellungen statt. Hier werden deshalb 2 weitere Tickets und zwei weitere Besucher aufgedeckt. Unter jeden Besucher werden nun zwei Münzkarten gelegt
Spielende:
Das Spiel endet, nach der Phase IV. des dritten Veranstaltungstages. Es werden noch die Münzen für nicht eingesetzte Gunstkarten notiert.
Spielmaterial – ausschließlich Karten in schöner Metalldose:
• 5 Schauplätze
• 40 Händlerkarten (je 8 in 5 Farben)
• 18 Gunstkarten
• 18 Tickets
• 16 Besucher
• 12 Münzkarten
• 1 Startspielerkarte
• Nicht enthalten aber notwendig: Stift und Block
Fazit:
Es ist ein sehr komplexes Spiel, in das man sich erst einmal hinein tasten muss. Z. B. ist es anfangs schwierig einzuschätzen, wann man seine Händler *verbrauchen* soll. Man sollte sich zwei, drei Partien gönnen, um ein Gefühl für dieses hochstrategische Spiel zu bekommen. Ich empfand auch die Spielanleitung als anspruchsvoll.
Ohne Strategie und Vorausplanen wird ein Siegen schwierig. Wer ein lockeres Kartenspiel sucht, sollte hier besser die Finger weg lassen. Für diejenigen, die es komplex und strategisch mögen, ist das sicherlich ein *Spieleleckerbissen*. Es hat es leider nicht zum Favoritenstatus geschafft.
In der Gesamtbewertung ist es mir aber dennoch vier Punkte wert.
Reinhard hat Circus Maximus (Metalldose) klassifiziert. (ansehen)
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Stefan Künsch: Wow Reinhard! Das ist ja eine Kurzspielregel mit einem persönlichen Fazit... das Fazit ist die Rezension... ;^)
18.02.2011-22:22:15 -
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Norbert Hüper schrieb am 02.01.2012:
Schon ein paar Mal gespielt. Das Material und den Spielablauf etc. hat Reinhard
ja wieder einmal hervorragend aufgeführt. So kann ich mit meiner Rezension loslegen.
Ich empfand das Regelwerk als kurz und knackig, sicherlich muss man das eine oder
andere noch mal zum besseren Verständnis nachlesen. Dafür hat das Spiel ob seines
kleinen Umfangs aber gehörigen Tiefgang. Man muss schon klug handeln um seine Händler
nicht zu früh zu verbrauchen und nachher noch Gelegenheit zu haben seine Karten auch
an Kunden zu verkaufen. Das Spiel hat einen in sich logischen Ablauf über 3 Tage in
jeweils 3 Phasen an denen Eintrittskarten dreier Veranstaltungsorte am Schwarzmarkt
verkauft werden. Anhand der Auslage der Karten können diese Phasen sehr gut verfolgt
werden.
1. Phase: Die Gunst des Caesar erkaufen (Gunstkarten um bessere Optionen für die nachfolgenden Phasen zu haben).
2. Phase: Einkaufen der Eintrittskarten unter zu Hilfenahme der Gunstkarten.
3. Phase: Kunden ergattern um die Karten zu verkaufen ebenfalls unter zu Hilfenahme der Gunstkarten, so man welche hat.
Am 2. Tag werden eine Vorstellung und ein Besucher zusätzlich gezogen, am 3. Tag zwei.
An beiden Tagen wird eine Geldkarte unter alle Besucher des gezogenen Theatertickets
geschoben, somit wird für diese Sondervorstellung beim Verkauf einer Karte mehr vom
Kunden an den Händler bezahlt. Verbrauchte Händler bleiben in der jeweiligen Phase liegen.
Eingesetzte Gunstkarten werden abgelegt. Nach Ende der 3. Phase werden die Punkte der
verkauften Tickets/Karten und der ihnen zugeordneten Kunden (1 Ticket pro Kunde), sowie
die Punkte der verbliebenen Handkarten (mit Ausnahme der noch nicht ausgespielten Gunstkarten)
zusammen gezählt und für jeden Spieler notiert. An den weiteren Tagen wird genauso verfahren,
lediglich nach dem 3. Tag werden auch die noch nicht eingesetzten Gunstkarten für die Gesamt-
summe der Punkte mitgewertet.
In meinen Runden verlief bisher kein Spiel wie das andere. Es ist immer wieder schnell aufgebaut
und gut mitzunehmen, braucht aber für die Auslage ein wenig Platz, sowie Zettel und Stift.
Für mich hat dieses kompakte Spiel 6 Punkte verdient.Norbert hat Circus Maximus (Metalldose) klassifiziert. (ansehen)
Karsten Hiddemann, Doreen Schmidt und 2 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Norbert Hüper: Habe dieses schöne Spiel aus Versehen doppelt gekauft und nun ratet Mal wer das dann haben wollte. Meine Mutter mit ihren 79 Jahren und jetzt hab... weiterlesen
02.01.2012-18:25:41 -
Mahmut Dural: :-)
02.01.2012-18:48:22 -
Ulrike Marisken: ich finde es toll und wünsche dir noch viele solche Erfahrungen
25.01.2012-18:22:07
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Jörg Köninger (Cliquenabend.de) schrieb am 28.04.2010:
Gehört sicherlich zu den besten Handelsspielen, leider ging das Spiel schnell wieder unter, sehr schade!Jörg hat Circus Maximus (Metalldose) klassifiziert. (ansehen)
Holger Mertelsmann, Martina Maurer und 2 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Holger Mertelsmann schrieb am 20.10.2011:
Es ist ein sehr nettes Spiel für Zwischendurch.
Nichts, was mich groß umgehauen hat, aber für diesen Preis sollte man auf jeden Fall zuschlagen.
Es ist schnell erklärt und vor allem auch schnell mal gespielt.
Ideal auch für Reisen ( nimmt leider etwas mehr Platz weg, daher schwer unterwegs spielbar), dank des kompakten Formates.
Holger hat Circus Maximus (Metalldose) klassifiziert. (ansehen)
Holger Mertelsmann mag das.- Einloggen zum mitmachen!
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Reinhard Ott-Schindele : ...ich finde es sehr gut, wenn es unterschiedliche Einschätzungen gibt... ;-)
29.11.2011-18:01:17 -
Holger Mertelsmann: Das zeigt aber auch, dass die Leute sich damit beschäftigen.
30.11.2011-10:20:34
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Thomas Volkart schrieb am 19.11.2011:
Das Spiel sind unscheinbar aus. Nach der ersten Runde hat es richtig Spaß gemacht. In dem Spiel steckt mehr Spaß, als es der Preis vermuten lässt. Wer gerne taktische, kurzweilige Spiele mag, ist bei "Circus Maximus" gut aufgehoben. Mein Tipp: Zugreifen.
Thomas hat Circus Maximus (Metalldose) klassifiziert. (ansehen)
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