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Reinhard Ott-Schindele schrieb am 06.04.2011:
Titel: Chinatown
Spieltyp: Brettspiel, Handelspiel
Spieleranzahl: für 3 bis 5 Spieler ab 12 Jahren
Spieldauer: 60 Minuten * Spielregeln: Die Regeln sind einfach
Spielidee / Spielziel:
Chinatown im New York der 60er Jahre. Die Spieler erhalten in jeder Runde Immobilien und Geschäfte und versuchen möglichst viele Gleiche nebeneinander zu bauen. Um dies zu schaffen, muss man mit seinen Mitspielern handeln und feilschen. Nur wer die hohe Kunst der Verhandlung beherrscht, wird am Ende den Sieg davon tragen. Der Spieler, der nach der sechsten Runde das meiste Geld hat, gewinnt das Spiel.
Spielvorbereitung:
• Spielplan auslegen und jeder Spieler erhält 30 Besitzmarker einer Farbe
• Jeder Spieler erhält ein Startkapital von 50.000 $
• Die Geschäftsplättchen werden in den Stoffbeutel gefüllt und bereit gelegt
• Immobilienkarten werden als verdeckter Stapel bereitgelegt
• Jahreszähler platzieren und schon kann es losgehen
Spielverlauf
Jede Runde ist in sechs Phasen aufgeteilt
• Immobilienkarten austeilen (Beispiel in einem Spiel zu viert erhält jeder Spieler 6 Karten, von denen er zwei wieder ablegen muss). Jeder Spieler legt nun in das entsprechende Nummernfeld der Immobilienkarte einen seiner Marker.
• Geschäftsplättchen ziehen (Im Beispiel zu viert zieht jeder Spieler 6 Plättchen). Diese werden gleichzeitig aufgedeckt)
• Handel treiben – Das Herzstück dieses Spiels. Es gelten die Regeln des freien Marktes und jeder darf mit jedem gleichzeitig verhandeln
• Geschäftsplättchen legen (Die Spieler legen nun ihre Geschäftsplättchen aus und versuchen möglichst viele Geschäfte derselben Sorte auf seinen Immobilienfeldern aneinander zu legen. Die Zahl auf den Geschäftsplättchen gibt an, wie viele Plättchen zusammenhängend gelegt werden müssen, so dass ein Geschäft komplett ist.
• Einkommen (Die Spieler erhalten nun Einkommen aus ihren Geschäften, die auf dem Spielplan liegen. Komplette Geschäfte bringen mehr Geld, als unfertige. Analog: große Geschäfte bringen mehr Geld als kleine)
• Jahreszähler bewegen (Am Ende der Runde wird der Zähler um ein Feld weiter bewegt)
Spielende:
Das Spiel endet nach der sechsten Runde mit dem finalen Einkommen.
Fazit:
Ein interessantes, kurzweiliges und spannendes Handelsspiel. Die Regeln sind einfach und die zu treffenden Vorbereitungen gering. Der Glücksfaktor (ziehen der Plättchen aus dem Beutel) kann und muss durch geschicktes Handeln mit seinen Mitspielern wettgemacht werden. Hier ist richtig Interaktion untereinander geboten. Mir gefällt die Idee dieses Spieles und seine Umsetzung sehr gut. Die Spieldauer ist angemessen und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten
Ansprechend gestaltetes Spielmaterial rundet ein sehr gelungenes Spiel ab.
In meiner Bewertung ist dieses Spiel sechs Punkte wert. Kaufempfehlung für alle die gerne Handeln und richtig schön feilschen wollen
Reinhard hat Chinatown klassifiziert. (ansehen)
Pascal von Engelbrechten, Helga Dautert und 11 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christoph Kainrath schrieb am 19.08.2009:
Ein Spiel mit einfachen Regeln, bei welchem der Erfolg der einzelnen Spieler klar von deren Verhandlungsgeschick abhängt.
Verhandelt werden können bebaute und unbebaute Immobilien, Gebäude, Geld und Versprechen an die man sich nicht halten muss. Dabei unterliegt die Verhandlung im Prinzip keiner Einschränkung, es können also all diese Dinge kombiniert werden. Der Glücksfaktor im Spiel sind die Grundstücks- und Gebäudekarten, die man in jeder der 6 Spielrunden erhält.
Alles in allem ein nettes und einfaches Spiel, das man gerne öfter spielt.
Sabrina Abel, und 11 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Mahmut Dural schrieb am 05.11.2010:
Erstauflage im Jahr 1999 von Alea!
Kompaktkritik von der
Neuauflage des Spiels Chinatown:
Autor: Karsten Hartwig
Verlag: Heidelberger Spieleverlag
Spieler: 3 - 5
Dauer: 60 - 90 Minuten
Alter: ab 12 Jahren
Hat man vier bis fünf Personen zusammen, kann es mit einer Partie Chinatown losgehen.
Jeder verkörpert einen chinesischen Kaufmann in New York und möchte am Ende der reichste sein.
Das Brett (New York) ist aufgeteilt in 85 Immobilien, wovon jeder Spieler jede Runde ca. 6 Stück anhand von Karten zugeteilt bekommt.
Danach zieht jeder ne bestimmte Anzahl an Gebäudeplättchen (Restaurant, Fabrik, Teeladen etc..
Ziel ist es die Gebäudeplättchen in den eigenen Immobilien unterzubringen.
Ein Geschäft kann sowohl aus 3 (Photo-shop), als auch von 6 Gebäudeplättchen bestehen wie z.B. dem Restaurant.
Bedingung ist, dass die Gebäudeplättchen benachbart zueinander gelegt werden, um sie überhaupt fertigstellen zu können.
Denn fertiggestellte Gebäude bringen einen wesentlich höheren Ertrag, als unfertige Gebäude.
Da die Immobilienkarten zum Anfang einer jeden Runde an alle ausgeteilt werden, kann ein Mitspieler eine Immobilie besitzen, die für einen anderen sehr wichtig ist.
Und hier fängt das spaßige und ausschlaggebende im Spiel an.
Man handelt bis der Arzt - ähm natürlich im positivem Sinne ;-)
Die Spieler können parralel um Alles im Spiel handeln. Seien es Gebäudeplättchen, Immobilien, Geld usw.
Um das persönliche Ziel erreichen zu können bedarf es aber einiger Überzeugungskraft, und somit ist auch der Spielspaß sehr spielrundenabhängig.
Ich finde das Leute, die ein Spiel zu ernst nehmen, sich über schlechte Geschäfte sehr ärgern können, sollten die Finger von lassen.
Allen Anderen, die viel Kommunikation, Interaktion,
aber auch mal andere Spiele außer,
Party, Strategie, Karten oder Workerplacement suchen, können hier zugreifen.
Chinatown bringt wirklich große Abwechslung in eine Sammlung.Mahmut hat Chinatown klassifiziert. (ansehen)
Mahmut Dural, Gülsüm Dural und 5 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
- Zeige alle 6 Kommentare!
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Andreas Hecht: Habe eine schöne Spielerauswahl mittlerweile ;) Gut, dass Studenten so viel Zeit haben :D
31.10.2011-03:47:55 -
Mahmut Dural: :-D
31.10.2011-03:49:10
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Marcus G(Punkt) schrieb am 02.09.2011:
Gerade ging die Wirtschaftskrise vorüber (wie gesagt: IM SPIEL!) und in CHINATOWN sind viele Geschäftslokale frei geworden, die nur darauf warten, konjunkturbewußt wieder mit einem florierenden Betrieb gefüllt zu werden. Verdeckt werden Geschätsorte von den Spielern gezogen, und nun gilt es seine ersten Geschäfte zu eröffnen. Doch Nähereien, Fischhandlungen, Detekteien, Sportgeschäfte, Wäschereien oder Apotheken wollen neben anderen Einzelhändlern expandiert werden, da sich nach der Größe des Betriebes auch dessen Einnahmen für den Spieler bestimmen. Genau an diesem Punkt erfährt das Spiel eine Variante, die zwar in ihren Grundzügen schon aus anderen Spielen bekannt ist, hier aber von der Reglementierung frei ist: das Handeln untereinander. Da in diesem Zusammenhang alles erlaubt ist, wächst gerade diese Handlungskomponte zu dem wichtigsten Spielmoment heran, bei dem sich entscheidet, wer die größten zusammenhängenden Geschäfte auf dem harten Markt eröffnen und halten kann und so sein besonderes Geschäftsbewußtsein unter Beweis gestellt hat. Ständig wechselnde Marktanteile können dabei jederzeit von den Konkurrenten anhand von offen ausliegenden Übersichtskarten bestimmt werden; Informationen, die nicht selten den Preis eines einfachen Restaurants in astronomische Höhe treiben können. Karsten Hartwig hat mit "Chinatown" ein Wirtschafts-Simulationsspiel geschaffen, das auf das Wesentliche reduziert ist, doch einen langanhaltenden Spielspaß garantiert und den Ernst der Realität in den Schatten spielerischen Verhandlungsgeschicks manövriert. (bezieht sich auf die Orginalausgabe von alea-Spiele)
Totoro Tonari, Amadeus Schneider und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Jörg Köninger (Cliquenabend.de) schrieb am 28.04.2010:
Immer noch faszinierend! Handeln mit Karten, Gebiete abstecken und immer in Kommunikation mit den Spielern. Spannend bis zum letzen Zug! Must have!Jörg hat Chinatown klassifiziert. (ansehen)
Norbert Hüper und Martina Maurer mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christian Probst schrieb am 27.04.2010:
verhandeln ohne ende, wers mag. auf alle fälle sehr viel kommunikation untereinander -
Richard Rotter schrieb am 03.02.2009:
Sehr interaktives Spiel, das ordentlich konstruiert ist, aber keine wirklich neuen Mechanismen bringt.
Eine eigene Bewertung für Chinatown schreiben.
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