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A. Antonova schrieb am 02.02.2011:
„Chaos in der Alten Welt“ beinhaltet den spannenden Kampf um die göttliche Vormachtstellung.
Im Spiel übernehmen die Spieler die Rollen von Chaos Göttern in der unheimlichen Welt von „Warhammer“. Sie kämpfen mit Einsatz und Kräften um die Vorherrschaft und zerstören auf ihrem Weg die „alte Welt“.
Das Spiel ist ein wahrer Genuss für Freunde von Mystic und Warhammer. Schon die Verpackung ist ein Blickfang und regt dazu an, das Spiel aus der Folie zu nehmen, um zu erfahren, wie der Inhalt aussieht und aufgebaut ist.
Der große Spielplan ist definitiv ein Augenöffner. Er erweckt den Anschein als sei das Brett auf einer Art alten derben Haut gedruckt worden. Die 45 Kreaturen sind einfarbig in den Farben Lila, Grün, Blau und Rot gehalten. Bemalt würden sie noch besser zur Wirkung kommen. Doch auch wenn ihr Antlitz eine gewisse Furcht versprüht, lockt es sehr, sie bald auf dem großen Plan zum Einsatz zu bringen.
Das 32 Seiten umfassende Regelbuch ist farbig sehr schön gestaltet und ermöglicht ein gutes Verständnis der Anleitung.
Zum Spiel.
Jeder Mitspieler bekommt ein Deck Chaos-Karten, welche ihm im Spiel erweiterte Möglichkeiten bieten. Um seine Einheiten noch Verstärken zu können, erhält er noch weitere 5 „Verbesserungskarten“, die ihm letztlich ermöglichen werden seine Truppen zu verstärken oder zusätzliche Aktionen bringen.
Zum Tragen kommen diese Aktionen durch das Drehen der „Bedrohungsräder“, die auf dem Spielplan befestigt wurden.
Und es gibt natürlich eine große Menge dicker und stabiler Marker, die in ihrer bunten fantasievollen Gestaltung zum Einsatz kommen werden.
Möglich sind 2 Methoden das Spielziel zu erreichen.
Zum einen gibt es die Möglichkeit auf der allgemeinen Siegpunktleiste 50 Siegpunkte zu erreichen. Die zweite Möglichkeit ist die, über eins der Bedrohungsräder zum Ziel zu gelangen.
Erreicht wird das, indem jeder Spieler einen der Götter, den Blutgott Khorne, Nurgle den Fürst der Pestilenz, den Wandler der Wege, Tzeentch oder Slananesh, den Fürst von Lust und Schmerz, auswählt.
Hinzu kommen eine Zahl an Gefolgsleuten, Korruptionsmarker, die Verbesserungs- und Chaoskarten, die den Herrscher unterstützen.
Die Marker werden zu Beginn auf den Regionen des Bretts verteilt, um den Einfluss zu verdeutlichen.
Dem folgen die Züge, die aus mehreren Phasen bestehen.
-Ereignisphase:
(in der alten Welt) eine Karte wird gezogen. Im Spiel gibt es je nach Spieleranzahl 7 oder 8 solcher Karten, was bedeutet, dass es 7 oder 8 mögliche Runden gibt, in denen das Spiel gewonnen werden kann.
Die gezogenen Karten bringen zusätzliche Marker in das Spiel, die eine Wirkung auf die Vernichtung der Bauern zur Folge haben können oder Gefolgsleute in Regionen entfernen können. Durch den Einsatz der Bedrohungsräder wird das festgelegt.
-die Zugphase:
In der Zugphase zieht jeder Spieler zwei Karten. Tseench allerdings kann dabei bis zu fünf Karten ziehen.
-Beschwörungsphase:
In dieser Phase können die Spieler ihre Gefolge mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen einsetzen, um ihre Ziele zu manifestieren.
Um Siegpunkte zu sammeln, werden „Kultisten“ eingesteht, die jede einzelne Macht einsetzen kann. Dabei sind „Kultisten“ Kanonenfutter für die Gegner und bilden das schwächste Glied im Gefolge.
Jeder der Spieler hat die Möglichkeit einen zur Verfügung stehenden Dämon oder einige seiner Krieger einsetzen zu können, um feindliche Truppen zu vernichten.
Die Beschwörungsphase ist im Spiel wohl die spannendste und entscheidet darüber, welcher der Spieler am Ende das Spiel gewinnen wird. Dabei werden so viele Aktionen durchgeführt, bis die Gegner keine Aktionspunkte (7 Aktionspunkte hat jeder) mehr zur Verwendung aufbringen können.
-Kampfphase
In der Kampfphase werden Würfel eingesetzt, um die Truppen der Gegner zu vernichten. Dabei ist jede gewürfelte 4 oder 5 ein vernichtender Siegtreffer. Wird die 6 gewürfelt setzt eine Detonation ein, die einen Treffer bedeutet und einen weiteren Würfel zum Einsatz bringt, um die Chancen der Gewinne zu erhöhen.
Grundsätzlich ist es so gestaltet, dass die Kämpfe gleichzeitig ausgefochten werden. Mit der Ausnahme von „Khorne“. Durch seinen Machtstatus hat er die Möglichkeit Chaoskarten einzusetzen, die ihm begünstigen als erster einen Angriff auszuführen. Nach der Prüfung des Würfelwertes entscheidet der Angreifer wen er letztlich vernichten wird. Dabei haben die Truppen verschiedene Anzahlen an Trefferpunkten.
-Endphase:
Jetzt werden die Chaoskarten vom Spielbrett genommen. Als nächstes vernichtet jeder Heldenmarker einen Gegner, der in seiner Region ist.
Die Alte-Welt-Karten kommen zum Einsatz.
Nach deren Ausführung werden die vernichteten Regionen gewertet. Dabei werden die von den Spielern eingesetzten Verderbnismarker in den feindlichen Regionen gezählt. Die Punkte werden zum Schluss aufgeteilt, der Sieger wird bestimmt und eine Vernichtungskarte wird auf der terminierten Region platziert.
Alles in allem ist „Chaos in der alten Welt“ ein komplexes und hoch spannendes Tabletop Abenteuer. Die Spieler haben die Möglichkeit in gut 90 min ein packendes und gut ausgebautes Spiel zu spielen. Taktiker und Anhänger der Fantasy Gilde werden von der Gestaltung des Spieles und den Mechanismen, die Eingebaut wurden, begeistert sein.
Von mir bekommt „Chaos in der alten Welt“ die volle Punktzahl aufgebrummt.
Gespielt wird das Spiel mit 2-4 Spielern in gut 90 min.
A. hat Chaos in der alten Welt klassifiziert. (ansehen)
Helga Dautert, Knut Krüger und 21 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Jakob Jonscher: Klasse - danke für die ausführlichen Infos!
08.04.2011-20:13:56 -
Anne-Christin Gorski: Super Rezension!
10.12.2011-12:48:36
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Christoph Schneider schrieb am 11.10.2010:
Ich war wirklich überrascht, wie viele Möglichkeiten "Chaos in der Alten Welt" bietet und wie heftig die Spieler in Konkurrenz gesetzt werden. Strategie vom Feinsten! Unerwartet gut! Vor allem sehr hoher Wiederspielreiz, da sich alle vier Parteien komplett unterschiedlich spielen und so immer wieder eine andere Taktik gefragt ist!Christoph hat Chaos in der alten Welt klassifiziert. (ansehen)
Charley D. Klapproth, Holger Kiesel und 13 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christoph Sasse schrieb am 10.10.2010:
Macht leider nur zu viert richtig Spass, dann aber um so mehr!
Sehr schön gestaltetes Spielbrett und Material.
Leider sind manche Chaosgötter für Einsteiger etwas schwieriger zu spielen als andere.Christoph hat Chaos in der alten Welt klassifiziert. (ansehen)
Melvin Wessel, Hartmut Madlener und 11 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Kevin Patrick Love schrieb am 14.11.2010:
Erst mal mal muss man sagen das, das Material zum Spiel einfach sagenhaft ist. Obwohl ich sagen muss man hätte die Gegner, sprich die nicht Menschlichen Gegner auch in Plastik-Figuren machen können, anstatt sie nur als Spielmarken zu machen aber das tut dem Spaß kein Abbruch. Alles ist sehr stabil und in hervorragender Qualität. Zum Spiel selbst kann man sagen das es sehr viel Spaß macht, da sich alle Götter der alten Welt wirklich anders spielen, und jeder Gott hat andere Singbedingung und Fertigkeiten. Für alle die ein etwas komplexeres Spiel mögen einer guter kauf und vor allem ist dieses Spiel was für Fantasy und speziell für Warhammer-Fans. Von mir bekommt es die voller Wertung von 6 punkten.
Kevin Patrick hat Chaos in der alten Welt klassifiziert. (ansehen)
Matthias Habelitz, Amed Benzouaoui und 5 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christian Seidl schrieb am 03.03.2011:
Chaos in der Alten Welt sollte man am besten zu viert spielen. Es gibt nämlich 4 verschoedene Chaosgötter, die sehr unterschiedlich ihren Weg zum Sieg verfolgen. Diese sind am ehesten im Spiel zu viert augeglichen.
Hat man sich erst einmal durch die Anleitung gekämpft, was leider wegen schlechter Übersetzungsarbeit nicht ganz easy ist, eröffnet sich ein leicht zu erlernendes, spannendes und hochtaktisches Spiel. Da die Spieler meist kurz hintereinander ihre Züge ausführen, ergeben sich keine großen Pausen für die Spieler. Die Kampf-/Würfelkomponente lockert die taktische Komponente auf.
Die Spielfiguren sind sehr schön anzusehen.
Aufgrund der schlechten Übersetzung/ umständlicher Anleitung mit vielen offenen Fragen nur 5 Punkte. Ansonsten Kaufempfehlung für Freunde von Risiko, SmallWorld & Co.Christian hat Chaos in der alten Welt klassifiziert. (ansehen)
Matthias Habelitz, Ali Beecken und 3 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Lutz Stratmann: Ich kann deine Probleme mit den Spielregeln nicht nachvollziehen. Bei unserer ersten Partie hatten wir keine Fragen, die offen blieben und die Üb... weiterlesen
08.08.2011-13:16:12
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Andreas Sturm schrieb am 04.04.2011:
Tolles Spiel für Zwischendurch! Ausstattung und Ausführung des Spielmaterials ist sehr ansprechend. Leider nur in der 4 - Spieler Variante wirklich ausbalanciert, dann macht es dafür aber umso mehr Spaß!Andreas hat Chaos in der alten Welt klassifiziert. (ansehen)
Andreas Sturm, Pascal von Engelbrechten und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Lutz Stratmann schrieb am 08.08.2011:
Das Böse hat viele Gesichter... in diesem Spiel genau vier. Die Spieler übernehmen 4 böse Chaosgötter aus der Welt von Warhammer und versuchen letztere ihrem Willen zu unterwerfen. Leider wie das unter Konkurrenten so ist, will man die alleine seinem Willen unterwerfen. Also heißt es nicht nur Helden ertragen und Städte verwüsten, nein, auch noch gegen die anderen Götter kämpfen.
Das Spiel ist thematisch sehr gelungen umgesetzt. Nicht nur, dass das Spielmaterial die richtige Atmosphäre schafft, sondern die möglichen Spielerstrategien müssen zum Erfolg den unterschiedlichen Kräften der Götter angepasst werden.
Jeder Gott spielt sich anders und das Spiel is sicherlich mit 4 Spielern am Besten spielbar. Auf englisch ist eine Erweiterung für einen 5. Spieler erhältlich, wann diese übersetzt wird bleibt abzuwarten.
Es handelt sich um ein taktisch/strategisches Spiel dessen Mechanismus unsere Spielrunde nach 2 Runden komplett verstanden hat, allerdings solltet ihr vorher gründlich die Spielregeln lesen und einiges an Zeit für die Erklärung (zumindest für die erste Partie) einrechnen. Allerdings finde ich die Spielregel sehr ausführlich, viele Elemente wiederholen sich und fast alles ist eindeutig erklärt.
Wer das nicht so sieht kann sich das Forum von FF / Heidelbärger und das FAQ von FF angucken.
Ein Manko ist, dass das Kampfsystem auf Würfeln basiert und deswegen der Zufall eine große Rolle spielen kann, allerdings empfinden andere dies vielleicht als Vorteil.
Ein bischen genervt bin ich von der Verpackung. Das Spielmaterial soll in einen schmalen Graben in der Kartoneinlage. Wäre dieser etwas breiter, so würde das Spielmaterial locker hineinpassen, einzelen Fächer wären naürlich noch besser gewesen. Man kann den Einsatz zwar herumdrehen um größere Fächer zu erhalten, aber diese Seite ist dann nicht bedruckt. Bei der Preisklasse stößt so ein makel bei mir auf Unverständnis.
FAZIT: Ihr seid vier Spieler, mögt düstere Themen, seid Taktiker und sogar noch Warhammer Fans? Dann kauft euch dieses Spiel. Ihr bekommt bei Karten wie Eiterregen oder Feld der Ekstase Ekelherpes, wollt nicht mehr als 10 Minuten in eine Spielregelerklärung investieren und seid lieber strahlende Helden? Dann lasst die Finger von dem Spiel.Lutz hat Chaos in der alten Welt klassifiziert. (ansehen)
Andreas Jost und Amed Benzouaoui mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christian Gröger schrieb am 25.05.2010:
Spitzen Spiel. Toll ausbalanciert. Bis zum Schluss spannend. Je nachdem welche Gottheit man spielt unterschiedlicher Weg zum Ziel.
Amed Benzouaoui und Matthias Habelitz mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
Eine eigene Bewertung für Chaos in der alten Welt schreiben.
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Chaos in der alten Welt ist voraussichtlich Ende Februar 2012 lieferbar.(Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.)
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