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Jean Grande schrieb am 11.10.2010:
Arkham Horror ist unter den Brettspielen ein Meilenstein. Wer sich generell für Spiele interessiert, sollte dieses wenigstens kennen.
Warum das so ist?
Es bietet den Spielern sehr viel Handlungsspielraum, viele Möglichkeiten, und hat eine fesselnde und packende Story als Hintergrund, so sehr das meine Spielegruppe sogar mal das Rollenspiel ausprobierte um mehr von dieser Welt und ihrem Horror zu erfahren.
Jedoch ist das Spiel wirklich nur für Hardcore Spieler. Eine Partie kann bereits nach 1 bis 2 Stunden zuende sein, dann hat man aber verloren, oder sich bis zu 6 Stunden hinziehen.
Komplexität des Spiels ist sehr hoch. Man braucht sicherlich zwei bis drei Spiele um alle Regeln verinnerlicht zu haben, und selbst dann passiert es das man zu später Stunde hier und da mal was vergisst.
Im Verlauf des Spiels sammeln sich pro Charakter viele Gegenstände mit Boni an. Durch Addons kommen weitere Karten und Sonderregeln wie neue Fähigkeiten, besondere Verunstaltungen etc. hinzu, die alle berücksichtig werden müssen.
Auch ist das Abhandeln der Runde der bösen Mächte, denn das Spiel wird kooperativ mit allen gespielt und die widrigen Mächte durch Karten gesteuern, manchmal ganz schön knifflig, mit Sonderregeln behaftet und erfordert Konzentration. Besonders wenn noch weitere Addons hinzukommen.
Was das Spiel so süchtig macht und zu einem großen Wiederspielfaktor führt sind die großen Möglichkeiten die man hat. Selbst nach 5 oder 6 Spielen entdeckt man immer noch Wege und Handlungen die man nicht so ausgiebig in seine Taktik hat einfliessen lassen, Karten und Sonderereignisse die man noch nicht kannte.
Es sind schon Runden gespielt worden in denen Spieler das Spiel als Wirtschaftssimulation verstanden, in dem auf Karten gelauert wurde die Geld geben damit man bessere Gegenstände kaufen kann und hier und da einige Ereignisse abhandelt. Verloren im Ausbau des Charakters, verliert man so schnell das Spiel, denn es pocht darauf das alle zusammen arbeiten.
Bezeichnend für das Spiel ist auch der hohe Schwierigkeitsgrad. So hat man die ersten Spiele auf jedenfall eine Motivation es immer wieder zu versuchen, und selbst wenn man es geschafft hat gibt es neue Herausforderungen in Form von einem stärkeren Widersacher, oder diversen Addons.
Eine rege Interaktion und Zusammenarbeiten der Spieler ist hier sehr von nöten, denn eigenbrötlerisches Verhalten führt zu nichts. Klingt sich einer aus dem Ziel aus und lebt das leben seines Charakters in der Stadt, fehlen wichtige Züge und Aktionen um die bösen Mächte aufzuhalten.
Handeln alle so und man will als Alleinkämpfer für das Gute eintreten, ist man erst recht verdammt.
Es ist hart, es ist eine Herausforderung, aber es ist auch fesselnd und einfach nur spannend.
Wer Ausdauer hat das Spiel einige Male ohne Erfolg zu spielen, wird sicherlich bald seine Freude daran gewinnen.
Wer komplexe Spiele nicht mag und nach einer verlorenen Partie keine Lust mehr hat, sollte lieber die Finger von lassen.
Es spielt sich am besten ab 4 Spieler aufwärts, die optimale Zahl liegt bei 5, maximal 6.
Zu dritt klappt es auch super, ist aber sehr schwer, 4 und 5 wirds einfacher, bei 6 und darüber sind die Wartezeiten für einen einzelnen Spieler pro Runde zu lang.Jean hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Christian Schwab: Danke für die Auskunft, Uwe. Ich bin mittlerweile schwach geworden und habe es mir bestellt - und siehe da, es geht tatsächlich recht gut für ein... weiterlesen
01.02.2011-20:44:40 -
Uwe Rill: Stimmt - aber das perfekte Wochenendmaterial.
01.02.2011-20:48:00
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Heiko Weiß schrieb am 14.12.2010:
Arkham Horror zu kategoriesieren ist nicht ganz Einfach. Es ist wohl am ehesten zu vergleichen mit einen Pen & Paper Regelwerk welches in ein Spielbrett eingegossen wurde. Dies sorgt dafür das es schon mit 2 Spielern Spielbar ist (Durch einige Regelmodifkatoren schafft man es in dieser Besetzung sogar ab und an das Spiel zu gewinnen).
Das interessante ist der Spielmechanismus an sich, da man immer Kooperativ gegen das Spiel spielt. Entweder alle gewinnen, oder alle verlieren. Dennoch entwickelt das Spiel eine gewisse Eigendynamik, die von Runde zu Runde anders verläuft. Dies hält den Spannungsbogen sehr hoch. Den Tatsächlichen Spielinhalt kann ich nur kurz anreisen, Rollenspielregelwerke haben über 100 Seiten, die Arkham Horror Anleitung hat zwar nicht ganz so viel, aber immer noch genug. Es sei nur kurz soviel Gesagt.:
In der Stadt Arkham, droht ein sehr altes Unheil zu erwachen. Die Spieler müssen dies verhindern. Dabei Spielen sie Ermittler, bei denen jeder ein paar andere Grundwerte hat (Angriff, Schleichen, Geistige gesundheit u.ä.). So ziehen die Ermittler durch die Straßen um Hinweise über das Verderben zu sammeln. Immer wieder kommt es vor das sich in den Straßen Portale zu anderen Welten öffnen, über diese Strömen Monster in die Stadt. Es gilt diese Portale rechtzeitig zu schließen. Denn wenn zu viele Portale gleichzeitig offen sind, erwacht das unheil früher als Geplant. Dazu müssen die Spieler in die anderen Welten reisen und dort ein paar Abenteuer erleben (Dies geschieht durch ziehen von Karten und auswürfeln von Proben). Zusätzlich wird das Vorhaben von Monstern und anderen Untieren erschwert welche aus den Portalen strömen. Diese können mit Waffen, Magie und anderen GEgenständen besiegt werden welche man an den unterschiedlichen Orten auf dem Spielplan bekommen kann. Gewonnen haben die Spieler wenn Sie es schaffen entweder:
-Zu irgendeinen Zeitpunkt keine offenes Portal zu haben.
-6 Portale endgültig versiegelt sind
-Sie den großen Alten im Finalen Kampf besiegen konnten.
Dabei ist zu beachten das je nach kenntnisstand der Spielgruppe ungefähr jede zweite Partie gewonnen wird. Bei Profis etwas öfter. Das Spiel ist also nicht gerade einfach zu gewinnen. Die Spannung wird dennoch oben gehalten denn gerade die Ereignisse im Spiel sorgen dafür. Es kann 10 runden super gut laufen, dann geschieht etwas unerwartetes und es wird richtig stressig für die Ermittler, umgekehrt kann es manchmal richtig mieß laufen und es geschieht etwas unerwartetes was das Spiel noch einmal kippt. Leider ist der große Glücksanteil das was viele Spieler bei dem Spiel bemängeln. Mich stört es weniger aber das muss jeder selber wissen. Und spätestens wenn man mal wieder die "Nonne" als Charakter spielt und mit einer Tommy Gun bewaffnet irgendwelchen Zombies hinterherjagt ist das allemal ein Schmunzler wert.
Ich habe mir Arkham Horror zugelegt weil ich zuwenig mitspieler für eine Pen & Paper Gruppe hatte. Und ich habe diesen Kauf nie bereut, da Arkham Horror das ist, was einen Pen & Paper spiel am nächsten kommt.Heiko hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Thorsten Bay: Das ist traurig.Granatenspiel :)
13.02.2011-15:44:53 -
Uwe Rill: Jepp - wenn ich auf eine einsame Insel entweder Arkham Horror oder von allen anderen Spielen je ein Exemplar mitnehmen dürfte, würde ich mich ohn... weiterlesen
13.02.2011-16:16:17
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Christoph Sasse schrieb am 11.10.2010:
Der größte Spassfaktor an Arkham Horror ist das Kooperativspiel gegen ein wirklich gut ausgeklügeltes Spielsystem.
Durch viele verschiedene Möglichkeiten setzt das Spiel die Gruppe immer wieder unter Zugzwang. Wenn sich die Spieler nicht ins Zeug legen und in der Lage sind sich für die Gruppe zu opfern ist das Spiel schnell zu Ende und alle verlieren.
Wenn man sich aber auf die Welt von H.P. Lovecraft einlässt und eine gute Gruppe zusammen bekommt kann man mehrere Stunden sehr viel Spass haben.
Spieler die noch nie von H.P. Lovecraft gehört haben könnten allerdings einen etwas schweren Einstieg haben, da die Welt von Arkham zunächst etwas verwirrend wirken kann.
Christoph hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Stefan Künsch: Danke für den Hinweis auf H.P. Lovecraft. Konnte mich noch nie überwinden etwas von ihm zu lesen... also ist das Spiel vorerst nichts für mich...
02.01.2011-10:49:31 -
Uwe Rill: @ Stefan: Lovecraft ist der phantasievollste Autor aller Zeiten. Ignoriere unbedingt Deine Vorurteile und lass Dich auf seine Welt ein - es lohnt sich!
31.01.2011-13:32:29
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Martin Frommherz schrieb am 14.12.2010:
Ein tolles Spiel für Vielspieler, welche Atmosphäre und Vielfalt schätzen. Das Spiel wird auch nach mehrmaligem spielen nicht langweilig, da die Karten so zahlreich sind, daß immer wieder neue Texte den Spielverlauf bereichern.
Der Glücksfaktor ist auf jeden Fall auch recht hoch, doch stört mich dies in diesem Fall überhaupt nicht, obwohl ich ansonsten auch ein Freund von Glücksarmen Spielen bin.
Wer also Gefallen an der Thematik hat, sollte unbedingt zugreifen. Die Regeln sind anspruchsvoll aber durchaus zu meistern, der Spielverlauf oft genug spannend bis zum Schluss. Das Spiel als Gegner....und stets irgendwie anders, einfach nur gut.
Unbedingt auch die Erweiterungen ansehen.Martin hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Julia Hillebrandt: Ich hoff ja drauf, das zum Geburtstag zu kriegen! ;D
11.01.2011-12:03:36 -
Martin Frommherz: Das wäre dann ein feines Geschenk. Wünsche atmosphärischen Spaß, falls der Wunsch sich erfüllt.
11.01.2011-17:17:08 -
gelöschte Person: Ist wirklich eine geiles Spiel. :)
07.03.2011-07:56:28
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Heiko Kalmbach schrieb am 02.03.2011:
Ein sehr stimmungsvolles Spiel. Der Spielmechanismus ist eher einfach, es gibt auch viele Dinge immer mal wieder zu beachten, aber nach einmal spielen hat man das alles im Griff... für die Monsterbewegungen ist ein Blatt mit zusammenstellung der vorgegebenen Zugmöglichkeit nicht schlecht.
Ansonsten heisst es alle gegen das Grauen...
Es empfiehlt sich mit den Karten aus den Erweiterungen zu spielen um mehr Abwechslung zu bekommen (zumindest die Begegnungskarten in Arkham).Heiko hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Pascal von Engelbrechten: Magst Du Dich (vllt. im Forum) da einigen Fragen stellen? Haben es neulich zu 4. versucht und sind dann waehrend des Spielens irgendwie am System gescheitert^^
02.03.2011-11:05:33
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Thorsten Bay schrieb am 24.11.2010:
Das absolut genialste Spiel aus der Fantasy Flight Games Schmiede.Angesiedelt in einer sehr authentischen H.P.Lovecraft Welt der 20er Jahre.Wie schon in mehreren Rezis zu hören war, ist die Regelhürde hoch angelegt,ich selber hab einen ganzen Nachmittag für das Regelstudium gebraucht.Trotzdem hab ich in den ersten Partien Fehler gemacht.Wenn man das Spiel erklärt bekommt,erschliesst sich einem das Spiel zum Glück recht schnell, wegen der immer wiederkehrenden Phasen.Es ist schon sinnvoll einen ´alten Hasen´ dabei zu haben,der schön aufpasst das alles regelgerecht zugeht.
Langzeitmotivation ist zu 100% gegeben,auch wegen der Kombinationsfülle mit versch. Erweiterungen,die alle dem Spiel einen anderen Flair verleihen (und den Schwierigkeitsgrad für erfahrene Spieler erhöhen).
Wer kooperative Spiele mag, wer damit klarkommt,das Glück eine Rolle spielt (Würfel+Karten),wer es gerne unheimlich mag und wer gerne sehr zeitintensive Spiele spielt(2-6h je nach Spieleranzahl und nach Spielverlauf) sollte uneingeschränkt zugreifen.
Thorsten hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Stefan Künsch: Kannst Du bitte dafür sorgen dass ein "alter Hase" dem Spiel beigepackt wird? Ansonsten wirkt diese Rezi auf mich eher abschreckend... was sie ja... weiterlesen
20.02.2011-23:43:50 -
Thorsten Bay: Ich habs so erlebt.Fand es nicht abschreckend,aber anfangs anstrengend.Gut wärs bestimmt,wenn bei einer reinen Anfängerrunde mehrere die Regeln studieren ;)
26.02.2011-23:24:50 -
gelöschte Person: FFG, ich bekomme Herzflattern. :)Arkham Horror zählt zu meinen Favoritten. :)
17.03.2011-05:58:25
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Sebastian Horn schrieb am 20.11.2011:
Arkham Horror hat es in sich. Meiner Meinung nach sackschwer und nur für ganz geduldige und teamorientierte Spieler. Wenn man sich jedoch auf die Stimmung und die teilweise doch etwas komplexeren Regeln einlässt kann man unvergessliche Abenteuer erleben. Für meine Gruppe und mich hat es jetzt zwei Spiele gedauert bis wir einen der Bosse gelegt hatten, jedoch haben wir gefühlte 20% der Regeln und Effekte nicht so richtig verarbeitet weil es gerade mit mehreren Spielern schnell mal unübersichtlich wird. Allerdings liegt gerade in der maximalen Spielerzahl von 8 auch eine der großen Stärken des Spiels.Sebastian hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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André G****: :-)
24.11.2011-12:12:29 -
Sebastian Horn: So, kleines Update... am Wochenende mit 6 Spielern gespielt und klar die Aufgaben verteilt (Portale schließen, Hinweismarker sammeln, Straßen räu... weiterlesen
28.11.2011-10:21:11
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Jens Gellner schrieb am 07.02.2011:
OK, ich kann nachvollziehen, daß Spiele mit einer Spieldauer jenseits 3 Stunden nicht jedermanns Sache sind. Auch gibt es Spieler, die nach einer 30minütigen Regelerklärung kribbelig werden und fragen "Können wir jetzt mal endlich anfangen?" und auf meine Bemerkung "Wir sind mit den Regeln aber noch nicht ganz durch" frustriert aufgeben.
ABER: es lohnt sich! Arkham Horror sucht seines gleichen. Für spieleinteressierte Lovecraft-Fans ist des Spiel eh ein muß, und Vielspieler, die vor Kooperationsspielen, langer Spiel- und Regelerklärungsdauer sowie epischen Monsterschlachten nicht zurückschrecken, sollten Arkham Horror zumindest mal angetestet haben.
Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, daß der Spielemechanismus eigentlich auf einem reinen Glücksspiel basiert; zwar hat man die Möglichkeit, seinen Ermittler durch Gegenstände, Zauber und Verbündete entsprechend aufzurüsten, aber alle Karten werden verdeckt gezogen, und alle Probenergebnisse werden ausgewürfelt! Wer also Würfelspiele (denn letztenendes ist Arkham Horror genau das) partout nicht mag, oder bei Mensch-ärgere-Dich-nicht auch nach dem 50sten Anlauf noch keine 6 gewürfelt hat, sollte die Finger von Arkham Horror lassen.Jens hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Uwe Hock schrieb am 19.10.2010:
Zunächst habe ich lange gezögert, bevor ich das Spiel gekauft habe. Das tolle Spielmaterial, die Graphik und die vielen Spielelemente, auch die Möglichkeit es solo zu spielen, haben mich dann doch überzeugt. Man muß nicht unbedingt H.P. Lovecraft gelesen haben und den Cthulhu Mythos kennen, um das Spiel zu verstehen. Allein die besondere Atmosphäre zieht einen schnell in ihren Bann. Die Spielregel ist umfangreich, ich empfehle daher zur besseren Übersicht über den Spielzug ein Flußdiagramm von Boardgamegeek.de herunterzuladen. Jedes Spiel verläuft anders, da doch recht viele Endgegner (die Großen Alten) enthalten sind, von denen immer nur einer pro Spiel vertreten ist und die alle einen anderen Einfluß auf das Spiel haben.
Die Spieler haben ständig zu tun, zuerst müssen sie durch ander Dimensionen reisen, um die sich an verschiedenen Orten öffnenden Dimensionstore zu schließen und der sich daraus flutenden Monster Herr zu werden. Dabei finden oder erwerben die Charaktere Gegenstände, Waffen, Zauber und treffen vielleicht auch Begleiter, die ihnen weiterhelfen. Der Kampf gegen die Monster führt zu Wahnsinn und Tod ...
Beide Daumen nach oben !Uwe hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Holger Sauer: Die Seite heißt boardgamegeek.com !
31.10.2010-09:24:30 -
Uwe Hock: Danke für die Korrektur!
01.11.2010-19:42:23 -
Uwe Rill: Von mir zwei Daumen dazu! ^^
31.01.2011-13:36:53
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Roland Suljic schrieb am 18.07.2011:
Gäbe es einen Einzelpreis für die bestgelungene optische Aufmachung, dann hätte ARKHAM HORROR diesen Preis sicher! Wer das Spiel kauft, findet in der Kiste eine immense Anzahl von wunderschön illustrierten Countern, Kärtchen und anderem Spielmaterial vor. Liebevolles, hochwertiges Design, das jedes Spielerherz höher schlagen lässt.
Das Spielbrett ist riesig und nimmt bisweilen einen kompletten Esstisch in Beschlag, darauf muss man gefasst sein. Dafür stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis allemal!
Nichtkenner von H.P. Lovecrafts Romanen finden wahrscheinlich den Einstieg in dieses hochatmosphärische Rollen-/Taktikspiel etwas schwieriger und können mit Namen wenig anfangen, das ist aber für den Spielablauf selber nicht erforderlich.
ARKHAM HORROR ist kein Spiel für "mal zwischendurch", kein Spiel für schlechte Verlierer, kein Spiel für Regel-Lesen-Hasser und auch kein Spiel, das heitere Freude aufkommen lässt. Vielmehr kreiert es sehr gekonnt die fatalistische Grundatmosphäre, die dem Lovecraft-Universum zugrundeliegt, in welchem die Spieler einen verzweifelten Kampf gegen übermächtige übernatürliche Wesenheiten ausfechten, die ihnen haushoch überlegen sind. Fairness?! Gibt es nicht in Arkham Horror!! Nicht eine einzige der knapp 30 Regelseiten enthält auch nur eine einzige Regel, die zugunsten der Spieler geschrieben worden wäre, und wenn Unklarheit über die Auslegung einer Regel herrscht, dann nehme man stets den am wenigsten favorisierten Ausgang - das ist ausnahmslos der korrekte... Klingt fies, und das ist es auch, aber es handelt sich nicht um einen Fehler in der Spielbalance, sondern ist in voller Absicht und in Übereinstimmung mit der vorherrschenden Atmosphäre genau so designt worden! Wer also ein faires Spiel sucht, in dem jeder seine kuschelige Nische finden kann: Finger weg!!!
A propos Regeln: Es sind sehr, sehr viele Regeln... allein schon im Grundspiel. Die Regeln sind für sich genommen nicht wirklich knifflig, aber ihre Masse kann erschlagen. Einsteiger benötigen ZWINGEND einen erfahrenen Spieler zum Erklären der Regeln, ansonsten dauert der Einstieg ins Spiel alleine schon fast zwei Stunden!
ARKHAM HORROR ist ein kooperatives Taktikspiel mit leichtem Rollenspiel-Einschlag, und wer "Pandemie" schon tough findet, der wird bei ARKHAM HORROR mit den Ohren schlackern! Am besten spielt sich ARKHAM HORROR mit 5 oder mehr Spielern. Geringere Spielerzahlen resultieren meistens in absoluter Hoffnungslosigkeit und Unfähigkeit, überhaupt voran zu kommen. Nochmal: Das Spiel ist tough, hart, fies, boshaft und gemein! Es schenkt einem NICHTS, aber auch GAR NICHTS! Doch wer sich in einer hoffnungslos erscheinenden Situation mit dem Bisschen an Ausrüstung arrangieren kann, das man bekommen hat und mutig das Unmögliche wagen will, der ist genau richtig in der Welt von ARKHAM HORROR.
Trotz des massiven Regelumfangs verdient das Spiel IMHO satte 6 von 6 Punkte und zählt somit für mich zu den absoluten TOP-Spielen!
Meine Punktewertung:
1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
Roland hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Roland Suljic: Iä. Iä. Cthulhu. ^^
18.07.2011-16:59:34 -
Pascal von Engelbrechten: 8^)
18.07.2011-17:46:40
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Matthias Meiners schrieb am 19.12.2010:
Dieses Spiel bietet mal einen etwas anderen Spielespaß!
Es ist nunmal nicht immer so, dass es leicht ist zu gewinnen, ganz im Gegenteil. Ich bin schn oft mit mehreren Spielern verzweifelt, da sich die Monster gesammelt haben, der Terrorlevel zu hoch war oder ähnliche Varianten.
Wer Chtulhu mag, wird auch dieses Spiel lieben. Mit allen Spielern zusammen solll die schöne Stadt Arkham von den schrecklichen Kreaturen befreit werden. Klingt simpel, ist es aber nicht!! Die Monster sind durchaus fies und hinterhältig und dann kommen ja noch weitere Ereignisse, die das Spiel wieder uaf einen neuen Stand bringen.
Das Spiel ist nicht ganz so leicht erklärt, da die Regeln doch sehr umfangreich sind (wir haben es schon dutzende Male gespielt und kennen noch nicht alle auswendig), aber es lohnt sich.
DAs Spiel ist definitiv einen Kauf wert!!Matthias hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen) -
D. Wüst schrieb am 26.12.2011:
Arkham Horror ist ein Spiel, welches mir so noch nicht untergekommen ist. Sieg oder Niederlage bleibt bis zum Schluss offen. Zusätzlich ist jedes Spiel spannend wie das erste mal. Besonderst ist ebenfalls das die Spieler zusammen gegen einen gemeinsamen Feind spielen.
Das Spiel ist sein Geld wert, und lange ohne Erweiterungen spielbar.D. hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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D. Wüst: Stimmt! Und mit verschiedenen Erweiterungen kombinierbar, für die echten Freaks :D
26.12.2011-21:17:33
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Christoph Schubert schrieb am 13.11.2010:
Wer was auf sich hält, spielt Arkham Horror - alleine der Aufbau ist schon ein Abenteuer für sich. Die Stimmung der Geschichten Lovecrafts wird wohl von kaum einen anderer Brettspiel so hervorragend umgesetzt. Ein absoluter Pflichtkauf und jeden Cent wert!Christoph hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Manuel Mancilla (rpg-foren.com) schrieb am 19.11.2010:
Bei Arkham Horror handelt es sich um ein ziemlich komplexes Spiel. Es verfügt über sehr viele "Detail"-Regeln, die es zu beachten gilt. Hierbei läuft man gerade in den ersten Partien Gefahr, einige Regeln zu vergessen, bzw. nicht zu beachten. Mein Tipp: Im Internet gibt es viele Spielhilfen, wie z.B. Regelübersichten u.ä. Diese sollte man durchaus zur Hilfe nehmen. Wenn man diese erste (durchaus hohe) Hürde gemeistert hat, entfaltet sich ein sehr intensives und spannendes Spiel, das mit vielen Möglichkeiten und interessanten Spielmechanismen zu Gefallen weiß. Auch die qualitativ und grafisch sehr hochwertigen Spielelemente, wie die vielen Karten, Marker und natürlich auch der tolle Spielplan sorgen für eine tolle Atmosphäre. Leider sind die Spielfiguren nicht aus Plastik (wie es bei vielen anderen ähnlichen Spielen der Fall ist), sondern aus Kartonmarker, die auf ein Plastikfüsse gestellt werden. Aber auch damit verliert das Spiel nicht an Reiz.
Arkahm macht Riesenspaß und kommt bei mir immer wieder auf den Tisch. Mit den vielen Erweiterungen ist auch auf lange Sicht immer für Abwechslung gesorgt.Manuel hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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gelöschte Person: Ich mag die "Pappkameraden" in Plastiksockeln bei allen Spielen lieber.
Sie sehen schöner aus (weil eben farbig und gut gezeichnet), als die meis... weiterlesen
27.11.2010-13:11:43 -
Uwe Rill: Mir gefallen Papphelden auch besser - die passen sowieso eher in die Zeit (1926) :D
31.01.2011-13:35:26
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T. Traub schrieb am 30.07.2011:
Sehr schweres Koop-Spiel. Aber wer das Universum um H.P. Lovecraft mag, wird dieses Spiel lieben.T. hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Marco Meißner schrieb am 01.12.2010:
Furchtbare Regel, aber wer sich erst einmal eingespielt hat, wird mit viel Lovecraft-Atmosphäre, sehr unterschiedlichen Charakteren (a la Talisman) und einem hohen Wiederspielreiz belohnt.
Das Spiel wird von den nicht vorhersehbaren Folgen der diversen Aktionskarten und dem ständigen Grübeln über die bestmögliche Vorgehensweise im Kampf gegen die Ungeheuer bestimmt: Den Helden regenerieren lassen, die Monster in der Stadt angreifen, Waffen und Zauber kaufen/tauschen, Tore in die anderen Welten versiegeln oder sich doch gleich in den Kampf gegen den "Großen Alten" stürzen?
Inzwischen sorgen auch schon zahlreiche Erweiterungen für Abwechslung.
Marco hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Dominic Lauke schrieb am 23.04.2010:
Sehr Gutes Spiel
+ hochwertige Spielmaterialien
+ interessantes Thema
+ hohe Spieltiefe und gute Umsetzung (hoher Wiederspielwert)
+ gutes Preis/Leistungsverhältnis
O lange Spielzeit
- lange und komplizierte Einarbeitungsphase (häufiges Nachlesen)
- hoher Glücksfaktor (Würfel, Karten ziehen...)
- schwer den Überblick zu behalten
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Philippe Rochaz schrieb am 08.03.2009:
Arkham Horror ist ein Spiel, dass nicht unbedingt von seinen genialen Regeln lebt oder durch grandiose Taktik gelöst werden kann. Vielmehr finde ich den Kooperationsgedanken (alle Spieler gegen das Spiel) sehr schön und die Karten zu den einzelnen Locations sind atmosphärisch ausgestaltet. Wir haben es mittlerweile 5 oder 6 Mal gespielt und es macht weiterhin richtig Spaß.
Ich kann es nur eigentlich nur jedem empfehlen, es sei denn ihr mögt keine Spiele, bei denen man 10 Karten vor sich liegen hat (Ausrüstung, Begleiter, etc.) und diese auch im Auge behalten muss.
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Alexander Klein schrieb am 26.02.2009:
Ein geniales Spiel, nicht nur für Lovecraftfans. Die Gestaltung ist atemberaubend schön gemacht und zieht einen sofort in seinen Bann. Die Regeln sind umfangreich, aber schnell gelernt.
Das besondere an diesem Spiel ist, daß man nicht gegeneinander, sondern miteinander spielt. Das ist von Vorteil, wenn man mit jemanden spielt, der nicht gerne verliert.
Mit den unterschiedlichen Oberbösewichten (den großen Alten) läßt sich der Schwierigkeitsgrad angenehm steuern.
Und sollte man niemanden haben, dann spielt man das Spiel halt alleine, was auch sehr viel Spaß macht. Ich spreche aus eigener Erfahrung. :)
Kurz gesagt, Arkham Horror ist eine Bereicherung für jeden Spieleschrank. Preis / Leistung ist top!
Bei nächster Gelegenheit hole ich mir die Erweiterungen.
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Alexander Tinius schrieb am 27.07.2007:
Die deutsche Version erkrankt, wie so viele komplexe Brettspiele an der Übersetzung. Schon das englische Regelwerk ist etwas verschlungen, im deutschen macht es aber noch mehr Schwierigkeiten, die Zusammenhänge in der Kleinstadt zu verstehen.
Grundsätzlich sollte man sich nicht alleine mit diesem Regelkomplex auseinander setzen und dem "ernsthaften" Spiel eine lange Proberunde vorausschicken. Nach dem recht müßigen Einstieg lässt sich die Reise durch Arkham dann aber doch noch genießen, obschon der Glücksfaktor in der Schlacht gegen das Böse eine große Rolle spielt. Aber es gibt sehr viele beliebtere Spiele bei denen dies viel schlechter gelöst wurde. In der Regel kommt man mit ordentlicher Planung und Absprachen mit den Mitspielern gut voran.
Man kann durchaus auch allein oder zu acht den Verschleierungen um Arkham nachjagen, die optimale Spielerzahl von 3 - 5 ist jedoch wesentlich weniger Zufalls-dominiert.
Alles in allem ein gutes Spiel, das sein hohes Potenzial aber nur in einer Runde angemessen motivierter Mitstreiter wirklich entfalten kann.
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Matthias Aschenbrenner schrieb am 13.07.2007:
Unglaublich dieses Abenteuerbrettspiel.
Nicht nur für Fans von HP Lovecrafts Horrorgeschichten, sondern auch für alle Fans von Abenteuerbrettspielen wie Runebound, Talisman etc. Mir hat ganz gut das Charaktersystem, und die Zusatzkarten gefallen. Endlich mal wieder ein Spiel wo es nicht nur Zauberkampf als Würfelorgie gibt sonder Zaubersprüche, Fertigkeiten und geniale Gegenstände anwendbar sind. einziges Manko: mit weniger wie 4 Spielern, wird das Spiel extrem schwer, da der gesammte Mechanismus dann zu viele Aufgaben auf die Ermittler los läßt.
Aber unbedingt wenn möglich ausprobieren, es lohnt sich!!!
PS: Es gibt im Netz auch noch Regelvarianten, die das Spiel noch besser abrunden!
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ole schlaack schrieb am 25.04.2007:
Für Spielmaterial und Aufmachung hätte Arkham Horror 7 Punkte verdient.
Die Spielregeln hingegen sind ziemlich schlecht.
Soweit die Ähnlichkeit auch zu Descent.
Allerdings besteht das Spiel (meiner Meinung nach 3 Testläufen) aus viel zu viel Glück, kaum der Möglichkeit der Planung und der Spaßfaktor bleibt völlig auf der Strecke.
Wenn man andere Kritiken so ließt, scheinen meine 3 Spielrunden mit dieser Meinung ganz alleine zu stehen, aber mir machte es gar keinen Spaß.
Für die tolle Ausstattung gibt es 3 Punkte.
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Jörn Frenzel: Genauso ging es mir auch!
12.02.2011-15:33:21 -
gelöschte Person: Wichtig ist, wie bei allen Rollenspielen, dass man sich auf die Geschichte und die Atmosphäre einlassen kann. Derjenige wird reich belohnt!
Aber ... weiterlesen
18.04.2011-01:11:11
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Matthias Neumann schrieb am 30.01.2012:
Arkham Horror ist ein "Regelmonster", das seinesgleichen sucht! Es handelt sich um ein Kooperatives Spiel, dass auch solo gespielt werden kann.
Es ist ein "Horrorspiel" im doppelten Sinne:
Thematisch spielen wir hier in der Stadt Arkham und versuchen, diese Stadt zu retten. Tore in andere Welten öffnen sich und Monster strömen hervor und überfluten die Straßen und Standorte in der Stadt. Als Ermittler versuchen die Spieler gemeinsam, die Tore zu verschließen und zu versiegeln und die Monster zu plätten. Aber wehe, es erwacht der "Große Alte"... Diese düstere Atmosphäre wird durchaus stimmungsvoll umgesetzt.
Aber die vielen vielen Spielregeln können ebenfalls (ungewollt) eine "Horrorstimmung" erzeugen. Schon allein die Grundregeln haben es in sich. Ich habe mir mal Kurzversionen aus dem Internet heruntergeladen: Fünf Seiten in enggedruckter Kleinschrift! Das Regelheft selber hat 24 Seiten.
Jede Runde beginnt mit dem Einstellen seines Ermittlers. Dabei sind sechs Werte (Bewegung, Schleichen, Glück, Wissen, Kampf, Wille) zu beachten und man muss sich entscheiden, welche drei Werte man zu gunsten der anderen drei Werte man niedrig stuft, damit die anderen drei Werte hoch sind. Dies ist abhängig von der derzeitigen Situation auf dem Spielfeld. Will ich weit kommen und steht weit und breit kein Monster im Weg, brauche ich nicht zu schleichen sondern kann den Bewegungswert nach oben jubeln. Sind Monster mit hoher Horrorstufe im Weg und ich habe genug gute Waffen, die den Kampfwert steigern, dann juble ich den Willenswert hoch, um die Horrorprobe gegen das Monster bestehen zu können. Den Kampfwert kann ich vernachlässigen, denn ich hab ja genug Kampfwert über Waffen... Außerdem muss ich diverse Karten reaktivieren, bestimmte Karten müssen ausgewürfelt werden, um überhaupt im Spiel zu bleiben, ich bekomme unter Umständen Gehalt oder Dividenten etc. Wenn das überstanden ist, dann kommt die Bewegungsphase. Pro Bewegungspunkt kann ich ein Feld weiterziehen, es sei denn, ein Monster steht im Weg. Jetzt kann ich entweder vorbeischleichen (Würfelprobe mit meinem Schleichwert = Anzahl Würfel minus Malus des Aufmerksamkeitswert des Monsters) oder ich kann oder muss (bei verlorener Schleichprobe) kämpfen (Kampfwert minus Malus des Monsters = Würfelanzahl, Anzahl der Blutstropfen des Monsters = notwendige Anzahl der Erfolge, um das Monster zu besiegen, bei Niederlage = Ausdauerschaden bei mir, wie hoch, erfahre ich auch vom Pappcounter des Monsters). Seit ihr noch da? Ja? Dann geht es weiter: Nach der Bewegung bin ich auf einem Spielfeld angekommen. Hier hab ich jetzt eine Begegnung (Ziehen einer Begegnungskart = neun verschiedene Kartenstapel, je nach Standort!), oder aber hier ist ein offenes Tor und ich muss sofort in die entsprechende "andere Welt" und hab dann dort eine Begegnung (Ziehen einer Karte vom Stapel der anderen Welten, prüfen ob Farbe mit entsprechender anderen Welt übereinstimmt, abhandeln = meist Würfelproben). Jetzt kommt noch die Mythosphase: Ziehen einer Karte vom Mythoskartenstapel, jetzt öffnet sich ein Tor und ein Monster erscheint, oder es kommt zu einer Monsterflut. Außerdem bewegen sich Monster nach einem auf der Mythoskarte angegebenen Schlüssel). Und jetzt kommen schon die ersten Sonderregeln: Nicht jedes Monster bewegt sich gleich. Es gibt gelbe, rote, blaue, schwarze und grüne Monster, die alle entsprechend anderen Bewegungsregeln folgen. Viele Mythoskarten haben einen dauerhaften Effekt und müssen ständig im Auge behalten werden, damit man das Abhandeln des Effektes pro Runde nicht vergisst. Habt ihr mitgezählt? Wir sind jetzt schon bei 11 Kartenstapeln angelangt; das sind aber beileibe noch längst nicht alle. Es kommen noch Stapel für einfache, für besondere Gegenstände, für Zaubersprüche, für Fähigkeiten und für Verbündete hinzu. Außerdem gibt es noch Spezialkarten. Kommen wir zu den Makern: Hier gibt es Hinweismaker, die ich sammeln kann, um Tore zu versiegeln, oder um zusätzliche Würfel benutzten zu können, es gibt Verderbenmaker, ältere Zeichen, es gibt auch noch Geld (zum Einkaufen von Gegenständen), es gibt Tormaker, natürlich die vielen Monstermaker etc.
Über die Terrorleiste und den Endkampf gegen den Großen Alten, das Verschließen und Versiegeln von Toren, Verloren in Raum und Zeit, "Wahnsinnig oder Bewustlos in Arkham", der Möglichkeiten zum Regenerieren etc. hab ich mich jetzt noch gar nicht ausgelassen. Puh...
Dabei gaugelt einem das Spiel gewisse Entscheidungsmöglichkeiten vor, die man gar nicht hat. Vieles ist einfach pures Glück oder Pech. Fast alles (Kampf, Ausweichen, Horrorproben, Tore versiegeln, Proben in der anderen Welt, Begegnungen...) wird ausgewürfelt. Auch kann man sich nicht ohne weiteres ausrüsten, wie man will. Nein, auch die Ausrüstungsgegenstände werden per Zufallsprinzip als Karten gezogen und ich kann dann immerhin aus dreien entscheiden, ob und wenn ja, welchen Gegenstand ich kaufe. Aber nur wenn ich Geld habe, was auch reine Glücksache ist. Da auch die Begegnungen per Kartenziehen entschieden werden und auch die Mythosphase per Zufallsprinzip über Toröffnungen und Monsterbewegungen entscheidet (ach ja, auch die Monster werden aus einem Stoffbeutel gezogen), hab ich eigentlich so gut wie keine taktischen oder gar strategischen Möglichkeiten. Das kann zwar durchaus spannend sein (nach dem Motto: Mal sehen, was jetzt schon wieder passiert), kann aber auch ziemlich nerven.
Wie bewerte ich nun dieses Spiel:
1. Es kann durchaus zeitweise Spaß machen und spannend sein.
2. Es hat eine reichhaltige Ausstattung und tolles Spielmaterial.
3. Es hat Atmosphäre und Tiefgang und ist extrem vielfältig.
soweit positiv!
4. Es ist extrem glückslastig und gaukelt einem nur Entscheidungsmöglichkeiten vor.
5. Es ist regeltechnisch viel zu überladen und verhindert so das Zustandekommen von Spielfluss und Spielspaß. Man hat immer das Gefühl, irgendetwas vergessen oder nicht beachtet zu haben (und hat damit auch meistens Recht!)
6. Das Spiel benötigt unglaublich viel Platz. Mein ausziehbarer Wohnzimmertisch (und der ist riesig!) reicht bei weitem nicht aus, so dass ich Tische anbauen musste!
7. Das Spiel dauert viel zu lange! Vier bis fünf Stunden sind so das Minimum. Und es kann durchaus passieren, dass das Spiel so ein bis zwei Stunden spannungslos vor sich hinplätschert, ohne dass irgend etwas spannendes passiert. Das geht mir allerdings bei den "Lovecraft-Büchern" auch immer so.
Von daher kann ich diesem Spiel, dass ich sicherlich im Urlaub noch das ein oder andere Mal spielen werde, nur 4 Punkte geben. Die Lovecraft-Fans mögen mir verzeihen!
Matthias hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen) -
Jürgen Günther schrieb am 24.11.2011:
Eines meiner ersten Brettspiele, vom wlechem ich dann auch prompt Erschlagen wurde. Gut das bei den Spieleabenden immer jemand da ist um auch Hardcore Spiele zu erklären, was den Einstieg erleichtert. Meine Vorschreiber haben ja vieles zu dem Spiel geschrieben. Meine Meinung ist es für wenig Spieler sehr herausfodernd und sehr komplex dazu auch je nach Spieleranzahl sehr lang ( erstes Spiel hat pro runde 45 min gedauert, bei 5 oder 6 Spielern ). Leider sind bei dem ersten Spiel nach 4 Runden die ersten Leute ausgestiegen am Ende waren wir zu zweit, das wir abbrachen. Inzwischen hab ich mehr Spiele hinter mir und das Spiel hat seine Reize. Man darf sich halt nicht frusten lassen sollte man wieder mal verlieren, das ist bei Arkham Horror einfach so.
Für mich selbst ein super Spiel aus dem Lovecraft Universum, was gut umgesetzt wurde.Jürgen hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Stephan Zäuner schrieb am 25.10.2009:
Sehr tolles Spiel, dass gute zusammenarbeit von den Spielern verlangt. Immer wieder Abendfüllend, und Dank der gehobenen Schwierigkeit immer Spannend wer am Ende gewinnt - Spieler oder Spiel !?!
*kaufempfehlung*
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Daniel Fürlinger schrieb am 29.04.2009:
Die Spieler kämpfen zusammen gegen das Spielsystem.
Es spielt sich alles in der Stadt Arkham ab. Dort tauchen nach und nach Hinweise auf, dass einer der Alten (furchtbare Dämonen) wieder erwecken wird. Als Ermittler gilt es, genügend Hinweise zu sammeln, um die Erweckung doch noch zu verhindern.
+ Durch die große Fülle an Spielkarten muss man das Spiel schon
einige mal gespielt haben, um wirklich alle Dinge gesehen zu
haben. Das Spiel wird also nicht so schnell langweilig
+ Wie von Fantasy-Flight-Games bereits gewohnt: wirklich schönes
Spielmaterial an sich, sehr gut verständliches Spielmaterial.
+ Der so besondere Reiz an diesem Spiel: Es ist nicht garantiert,
dass die Spieler auch wirkliich gewinnen. Es bedarf viel
gemeinsames Taktieren und überlegen, wie man das Spiel gewinnen
kann.
Wer gerne folgende Stichwörter gerne hat bei Brettspiele, der sollte hier zugreifen:
Fantasy-Flight-Games, lang, sehr schöne Illustrationen, Spannung, Teamspiel, schwierig zu gewinnen, ein bisschen Glück
Uwe Rill mag das.- Einloggen zum mitmachen!
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Jun Joseph Jingco schrieb am 26.05.2008:
ARKHAM HORROR ist ein kooperatives Brettspiel für 2 bis 8 Personen. Wie wir es vom Hause "Fantasy Flight" gewohnt sind, wird man beim Öffnen der Box von der Menge an Material erschlagen.
Das Regelwerk ist gut übersetzt, wobei es ein wenig chaotisch durchstrukturiert wurde. Die Regeln an sich sind leicht verständlich und schnell erlernbar. Nach ein paar Mal Durchspielen gehen die Aktionen schnell von der Hand.
Wie oben bereits erwähnt, handelt es sich bei ARKHAM HORROR um ein Koop-Spiel, wo die Spieler die Aufgabe haben die Stadt vor dem "Großen Alten" zu befreien. Es handelt sich dabei um einen übermächtigen Dämon, der nicht von einem Spieler gelenkt werden muß. Die Spielmechanismen sind so ausgelegt, daß der "Große Alte" mit all seinen Kreaturen vollkommen autark handeln kann.
Die Spieler schlüpfen in die Rollen von sogenannten "Ermittlern", die sich durch unterschiedliche Charakteristika voneinander unterscheiden. Der Clou: im Laufe des Spiels können die Spieler, die Attributswerte ihrer "Ermittler" senken bzw. heben und sich so dem Fluß des Spiels anpassen. Neue Fertigkeiten, Zaubersprüche und Gegenstände können im Laufe des Spiels gesammelt werden, um den "Ermittler" weiter aufzuwerten.
ARKHAM HORROR ist ein sehr schönes und vorallem komplexes Koop-Spiel, mit sehr hohem Wiederspielen-Charakter. Wie bei fast allen Fantasy Flight Spielen, muß die Spielrunde einen ganzen Abend investieren.
Wer auf Koop-Spiele mit Horror-Ambiente steht, kann getrost zugreifen.
Uwe Rill mag das.- Einloggen zum mitmachen!
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Stefanie Haubner schrieb am 06.12.2011:
Arkham Horror ein gutes Spiel wenn man die Spielbeschreibung verstanden hat. Papierform haben wir zu 4. mal überhaupt nicht verstanden aber dank der Spiel-Offensive hier wird das Spiel einfach super per Video-Anleitung erkält das man es auch kapiert ;-)Stefanie hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen) -
Markus Schwarz schrieb am 17.04.2011:
Das Spiel hat mir persönlich nur wenig Spaß gemacht. Zum einen sind es immer wiederholende Ablaufe: Man versucht Gegenstände und so weiter in den Häusern zu finden. Also immer wieder rein ins Haus, dann ins Nächste, ins Nächste bis man was sinnvolles gefunden hat. Die Monster laufen auch nur sinnlos rum bis auf ein paar wenige, so dass das ausweichen nicht sonderlich schwer war. Wenn jemand auf Kooperativ-Spiele steht sollte er besser zu Space Alert oder Pandemie greifen, diese sind wesentlich spannender.
Des Weiteren macht sich die Spieldauer negativ bemerkbar. Es dauert einfach zu lange und es passiert zu wenig dafür.
Das Spielmaterial hat mir ansonsten aber sehr gut gefallen.Markus hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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Jörg Köninger (Cliquenabend.de) schrieb am 26.04.2010:
Kooperatives Spiel das auch mal länger als einen Abend dauert! Komplexe Regeln muss man erst einmal richtig verstehen! Durchaus interessant aber kein Spiel das regelmäßig auf dem Tisch landet!Jörg hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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