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Peter Heller schrieb am 03.11.2010:
Zu Beginn: Material, Anleitung und Verpackung gefallen sehr gut.
Wir haben Aqua Romana bisher immer zu viert gespielt, daher bezieht sich diese Bewertung auf diese "Variante". Das Spiel hat über den sehr interessanten Mechanismus mit den Baumeistern, welche man für den Bau des jeweiligen Teilstücks des Aquädukts benötigt, eine Komponente, welche wenig auf Glück, sondern vielmehr auf die taktische Bewertung der Gesamtsituation aufbaut. Man muss im Wesentlichen darauf spekulieren, welche Aktion die drei dazwischenliegenden Spieler wohl ausführen, welcher Baumeister sich dann weiterbewegt und wie man sich die für die eigenen Bau(fort)schritte notwendigen Baumeister sichert.
Bei vier Spielern sind die ersten Runden noch etwas verhalten und ohne grössere Interaktion, zumal alle Spieler aus Ihrer jeweiligen Ecke heraus agieren und man durch das initiale Setzen der Baumeister in der Regel auch bereits die ersten logischen Bau(fort)schritte voraus geplant hat. Einen ersten Eindruck von den späteren Platzproblemen erhält man, wenn die Aquädukte der Spieler aufeinandertreffen, bzw. wenn der zur Verfügung stehende Bauraum langsam abnimmt. Hier werden dann schnell Claims abgesteckt, fremde Aquädukte gesperrt und die Bauoptionen nehmen immer weiter ab. In den bisherigen Runden waren die Punkte-Abstände eher gering, meist entscheiden 1-2 Punkte über den Sieg, was natürlich die Spannung erhöht. Unsere Runde ist sich einig, dass es sich um ein sehr schönes, eher ruhiges Legespiel handelt und wir werden es sicher immer mal wieder auf den Tisch legen.Peter hat Aqua Romana klassifiziert. (ansehen)
Domenic Meyer, Martina Willmer und 7 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Reinhard Ott-Schindele schrieb am 30.09.2011:
Titel: Aqua Romana
Spieltyp: strategisches Bauspiel um Wasser
Spieldauer: 45-60 Minuten
Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren
Spielziel/-idee:
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Baumeistern und versuchen durch den Bau von Aquädukten, tiefe Täler und schwierige Gelände zu überwinden. Dafür gibt es Punkte. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt - wie in fast jedem Spiel - das Spiel.
Spielvorbereitung:
• Spielplan auslegen.
• Von jedem Typ Baumeister (Kurve, Doppelkurve, Gerade, Brücke Joker, wird je 1 Figur in die Reserve (Platz rechts oben auf dem Spielplan) gesetzt. Die restlichen Baumeister, werden abwechselnd reihum von den Spielern auf ein beliebiges Feld des Rundwegs gesetzt
• die Reservoire mit ihren Arbeitern gemäß der Spieleranzahl als Startaufstellung auslegen
Spielablauf:
Der Spielzug eines Spielers kann folgende Abschnitte durchlaufen:
• Aquädukt ausbauen: Dazu wählt man einen Arbeiter aus, dessen Aquädukt ausgebaut werden soll. Dieser Arbeiter muss einen Baumeister (vom Rand) in Sichtweise (vertikal oder horizontal) haben. Man nimmt das Plättchen, das von diesem Baumeister repräsentiert wird und legt es am Aquädukt an. Der in Anspruch genommene Baumeister wird nun auf das nächste freie Feld weitergezogen.
• Aquädukt schließen: Nun wird geprüft wie viele Aquädukte geschlossen wurden. Hat der Spieler kein eigenes Aquädukt beenden können, darf er nun freiwillig ein eigenes schließen. Für jedes geschlossene Aquädukt im aktuellen Spielzug, dürfen die Spieler einen der Baumeister aus der Reserve (solange vorhanden) auf ein beliebiges Feld des Rundweges setzen.
• Wertung geschlossener Aquädukte: Am Ende des Spielzuges werden alle geschlossenen Aquädukte gewertet. Jedes Feld zählt dabei 1 Punkt.
Der Arbeiter, dessen Aquädukt gerade geschlossen wurde, wird auf das entsprechende Podest am Spielfeldrand gesetzt. Ist das nicht mehr frei, wird er auf das nächst niedrigere Podest gesetzt.
Spielende: Das Spiel endet, wenn eine Runde lang kein Plättchen mehr gelegt wird. Es erfolgt die Schlusswertung. Jeder Arbeiter bekommt die Anzahl an Siegpunkten, die seinem Podest entspricht. Der Arbeiter auf dem höchsten Podest bekommt einen Bonus von 4 Punkten, der zweithöchste 3 und der dritthöchste 2 Punkte.
Fazit:
Ein taktisches Bauspiel mit relativ kurzer Spieldauer. Die Regeln sind einfach und sehr gut beschrieben, so dass der Einstieg sehr leicht fällt.
Interessant ist der Spielmechanismus über die Baumeister. Die Auswahl der Baumeister beschert das nächste Plättchen. Hier muss der Spieler immer die Züge der Mitspieler in seiner Taktik berücksichtigen. Gelingt es einen Baumeister *Über-Eck* zu ziehen darf ein weiteres Plättchen angelegt werden. Auch das Wertungssystem weiß eine gewisse Spannung zu erzeugen, denn ist das erzielte Podest nicht mehr frei, muss auf das nächst niedrigere ausgewichen werden.
Auch die Interaktion ist gut ausgeprägt. Sobald mehrere Plättchen ausliegen und freie Plätze knapp werden, muss man versuchen die Aquädukte der Mitspieler zu schließen oder man versucht den Baumeister dem Mitspieler vor der Nase wegzuschnappen.
Die kurze Spieldauer, das schön gestaltete Material, verschiedene interessante Mechanismen mit taktischen Komponenten und einem interaktiver Anteil, machen dieses Spiel zu einem tollen Familienspiel, das in meiner Bewertung 5 Punkte wert ist.
Reinhard hat Aqua Romana klassifiziert. (ansehen)
Reinhard Ott-Schindele , Dirk Rebmann und 4 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Yvonne N.: Wie immer super!!!!!:)))))))))))))))))
30.09.2011-20:22:06
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Björn Terhart schrieb am 27.07.2010:
Als erstes muss das gute Spielmaterial gelobt werden. Der Spielplan ist toll bedruckt und die Baumeister aus Holz geben echt etwas her.
Das Spielziel ist einfach. Jeder Spieler versucht ein möglichst langes Aquädukt zu bauen. Hierfür muss er die Dienste von Baumeistern in Anspruch nehmen, die entscheiden, ob man ein gerades Stück baut, eine Kurve, eine Kreuzung, etc. Leider kann man nur die Baumeister nutzen, die in direktem Sichtkontakt zur eigenen Spielfigur stehen. Und nach jeder Nutzung geht der entsprechende Baumeister einen Schritt weiter. So kann es nicht nur passieren, dass die Mitspieler einem den Platz „verbauen“, sondern einem auch noch den nötigen „Baumeister“ vor der Nase wegschnappen. Daher birgt das Spiel sehr viel mehr taktische Möglichkeiten, als es im ersten Moment den Anschein haben mag.
Laut Spielregeln ist das Spiel auch für 2 Spieler geeignet. Eine Aussage, der ich nur bedingt zustimmen mag und daher auch einen Punkt in der Bewertung abziehe. Denn 2 Spieler bedeutet in diesem Fall, dass jeder Spieler hier zwei Farben spielen muss, was dann die Auswahl der Möglichkeiten fast unüberschaubar macht und nicht wirklich viel Spielspaß bringt.
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Bernhard Lobe schrieb am 26.07.2010:
witziges Spiel, auch zu zweit
etwas unübersichtlich insbesondere bei der Bewertung, hier heißt es geschickt taktieren
Ulrich Ehret, Thorsten Seitz und 3 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Ina Gramiller schrieb am 25.10.2011:
Aqua Romana
Ein interessanter Spielmechanismus.Einfach, gut erklärte Regeln für einen schnellen Einstieg, das Spiel selbst ist jedoch keinesfall "einfach", sondern fordert Vorherplanen, Denken und Einschätzen des Spielgegners.
Ich würde sagen: ein kurzweiliges Taktikspiel mit Herausforderung.
Lediglich der Schluss hat uns nicht gefallen - wieso darf ein einzelner Spieler noch endlos weiterspielen, wenn die anderen Mitspieler bereits keine Figuren mehr auf dem Brett haben? Daher "nur" fünf Punkte.
Vielleicht findet sich jemand, dem der Schluss ebenfalls nicht gefällt und möchte sich mit mir austauschen???Ina hat Aqua Romana klassifiziert. (ansehen) -
Angela Wasle schrieb am 03.01.2006:
Durch die klaren Regeln und Mechanismen ist Aqua Romana bereits in der ersten Runde spannend. Leider muß man erst einmal die ganzen Baumeister selber bekleben. Dennoch finde ich es ein sauber durchdachtes und durchaus spannendes Spiel, das nur mit Metro verglichen werden könnte, obwohl auch hier Unterschiede erkennbar sind.
Björn Terhart, Matthias Habelitz und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Gregor Thomas schrieb am 18.04.2007:
Legespiele gibt es reichlich, "Aqua Romana" revolutioniert zwar diese Art von Spiel nicht, bringt aber nette frische Ideen mit ein. Welche Karten man zieht ist im Ggs zu anderen Legespielen keine Glückssache mehr, sondern hat durchaus ein strategisches Element. Das Grundprinzip bleibt aber gleich: möglichst eine lange Strasse (hier Wasserleitung) bauen. Am Anfang ist es relativ langatmig, weil jeder an seiner eigenen Leitung bastelt und die Interaktion zwischen den Spielern sehr gering ist und sich aufs Spielende beschränkt.
Nettes Spielmaterial - typisch für Queen Games.
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Christian Daus schrieb am 15.02.2006:
Macht viel Spass.Christian hat Aqua Romana klassifiziert. (ansehen)
Antje N***, Martina Maurer und noch jemand mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Mathias Decker schrieb am 12.04.2007:
Schönes Spiel, kann hin und wieder längere Diskussionen hervorrufen. Wertungsmechanismus gefällt mir hier besonders gut
Eine eigene Bewertung für Aqua Romana schreiben.
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