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  • tom kilfitt schrieb am 26.03.2011:
    Nach dem Öffnen der Schachtel war ich überrascht, wie viel Material vorhanden ist. Mindestens 80 Schlösser (=Burgen) in jeder Farbe und 25 Kathedralen. Dazu schön große Aktionskarten.Was ich besonders schätze, da ich Minikärtchenverächter bin. Auch Einpack- und Verstaufreunde kommen auf ihre Kosten. Der große Stauraum der durch den großen Plan entstanden ist wird gut genutzt. Für das Zubehör liegen 6 Zipbeutel bereit, so dass hier alles seine Ordnung findet. Für die ausgestanzten Gulden liegen eigene Aussparungen (!) in der Schachtel vor. Somit kann nach Werten sortiert eingeordnet werden und die Bank hat das Handling mit dem Geld einfacher.
    Das Spiel ähnelt in der Tat Risiko – Aber im positiven Sinne. Es müssen Länder erobert werden und es gewinnt der , der zuerst 8 Kathedralen auf seinen Ländern sein eigen nennt. Gekämpft wird mit maximal 6 Würfeln, wobei eine 6 eine gegnerische Burg vernichtet (Gilt auch für den Verteidiger) . Zusätzliche Würfelaugen entstehen durch die Karten, von denen jeweils eine nach einer Besetzung gezogen werden darf. Der Kampfmechanismus lässt auch durchaus eine Verteidigungs- und Sicherungsstrategie zu, was bei Risiko mit der Drei-Gegen-Zwei Wüfelmechanik nicht mehr gegeben ist.
    Zusätzlich darf bei jedem Zug Schicksal gespielt werden indem man per Würfel Pest, Geldsegen etc. auslöst was Burgenverlust oder Guldengewinn zur Folge hat. Burgen werden per 100 Gulden erworben, die man nach folgender Formel erhält. Anzahl Länder x Anzahl Kathedralen x 10 .

    Die Spielerzahl ist mit vier angegeben, aber ich habe es auch zu Dritt gespielt. Man verteilt einfach auch Länder an die vierte Farbe, die zwar Länder besetzt hält, aber nie aktiv spielt. (Wer hat das bei Risiko noch nicht gemacht ?) – Derartiges ist auch bei zwei Spielern denkbar. – Oder jeder Spieler erhält zwei Farben. Auf jeden Fall sollte die 4-Spielerempfehlung nicht abschrecken.

    Negativ ist allerdings die Farbaufteilung der Burgen . Rost-Rot,Oliv-Grün, Schwarz, Beige und Grau (Kathedralen). Die Unterscheidung fand ich etwas anstrengend, besonders da man bei jedem Zug Burgen und Kathedralen genau zählen muss. Und der Startaufbau gestaltet sich etwas lang, da die Aufstellung bei jedem Land erwürfelt wird. Über kleine Rechtschreib/Übersetzungsfehler auf den Karten sehe ich hinweg.


    Für Alle Eroberungs- und RisikoFans (und Gernwürfeler wie ich) eine unbedingte Spielempfehlung !
    tom hat Anno Domini (EG-Spiele) klassifiziert. (ansehen)
  • René Wabro schrieb am 10.09.2007:
    Ein älteres aber gutes Brettspiel, das v.a. mit 4 Spielern mächtig viel Spaß macht. Denn man muss sich sehr gut überlegen, wo man seine Burgen baut, denn mitnehmen kann man sie ja nicht. Was nützt es, Portugal wie wild zu befestigen, wenn der Krieg nachher aber im Zentralraum von Europa tobt? Langfristige Planung und ein bißchen Glück sind bei diesem Strategiespiel, das immer wieder interessant ist, gefragt. Die Verstärkungen in Form durch die Karten, die man sich bei Eroberungen verdienen kann, können manchmal den Ausschlag über Sieg oder Niederlage in einer Schlacht bedeuten. Nicht zu unterschätzen sollte man allerdings manchmal die Zeit, die man für dieses Spiel benötigt. Wir sind bis jetzt noch nie unter 2 Stunden davongekommen ;-)
  • Matthias Aschenbrenner schrieb am 13.07.2007:
    Ein sehr gut gelungenes Strategiespiel a la Risiko, jedoch mit wesentlich mehr Elementen und weniger Glücksfaktor. Das Ziel ist auch allgemein gehalten und es gilt Gebiete mit Kathedralen zu erobern. Der Ablauf allein läßt schon sehr viel Taktik zu, zum einen ist das Element des Einkommens. Nur 3 Angriffe pro Zug sind erlaubt, was ausufernde Angriffsreihen wie bei Risiko unterbindet. Die einzelnen Gebiete sind zudem nummeriert um bei eintretenden Ereignissen das Zielfeld ermitteln zu können.Die Ereignisse darf jeder Spieler wenn er am Zug ist erwürfeln. Bei erfolgreichen Eroberungen darf noch eine Karte gezogen werden die dann verschiedene Boni erteilen.
    Forbildliche Anleitung.
    Einziges Manko: Es kann nur zu viert gespielt werden. Eine Variante mit anderen Spieleranzahlen lassen die Regeln und ausgewogenheit nicht zu.
  • F Dekker schrieb am 13.03.2011:
    Heute haben wir mal Anno Domini versucht.
    Das Spiel sieht sehr gut aus und die Spielregel sind recht einfach. Verstehe nicht weshalb man das ab 14 Jahre gewertet hat.

    In Wiederspruch zu den anderen Bewertungen glaube ich das man sehr viel Gluck bei diesem Spiel braucht. Da kann man planen was man will aber wenn die Wurfel nicht richtig fallen geht da uberhaupt nichts. Da kann ein Affe mit Wurfelgluck auch gewinnen. Schrecklich und argerlich fand ich dass.

    Meist macht es mir nicht viel aus wenn ich verliere, wenn die andern besser spielen, aber mit diesem Spiel habe ich mich richtig aufgeregt als meine Geniekarte vom Murder entfernt wurde. Das war das einzige dass mir noch Hofnung auf Erfolg gab.
    Mann wie argerlich.

    Mit Wurfeln ging es auch nicht gut, all diese Schlachten sind die Wurfel falsch gefallen und da hatte ich nur Gluck dass die Andern auch nicht so gut geworfen haben.

    Gluck hatte ich auch nicht bei dem Wurfeln fur Ereignisse. Da war ich so Blod und habe beim wurfeln einer 10 die Papstkarte ubernommen. Die bisherigen Besitzer hatten ja ganz schon damit verdient, aber was passiert so Bald ich die blode Karte besitze.
    Jawohl, zahlen muss er, der Papst, und weil mir naturlich mit meinem Gluck das Geld gefehlt hat, bin ich jetzt noch immer verschuldigt.

    Wie geht es nachstes Mal weiter - wir sind noch mitten drin ins Spiel da es schon einige Stunden dauern kann.
    Ich kann nur auf Gluck hoffen, dass die Wurfeln mir etwas Geld bringen.
    Einige Lander habe ich schon ganz gut befestigt, und das wird die Gegner hoffentlich vom angreifen abbringen.
    Spieler Grun hatte viel Gluck und jetzt schon 6 Kathedrale, aber die andern haben das auch Bemerkt und sind ganz auf ihm fixiert. Da wird mein Herr Sohn noch schwierige Zeiten erleben.

    Da halte ich mich wohl besser auf dem Hintergrund, und baue meine Schlosser, hoffentlich unbemerkt.

    Anno Domine, das Spiel fur Gluckspilze, aber spass macht es troztdem.
    F hat Anno Domini (EG-Spiele) klassifiziert. (ansehen)

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