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Felix .. schrieb am 28.07.2011:
Abriss ist ein unscheinbares, aber gut durchdachtes und nettes Spiel. Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Abrissunternehmers und steht sodann im Wettkampf mit den Mitspielern, denn jeder möchte besonders viele und vor allem große Gebäude abreißen. Das geht jedoch nicht einfach so: Da müssen erst einmal Handwerker hinzu, die ihre eigenen Werkzeuge schon mitbringen: Von einem Presslufthammer über einem Bagger bis hin zur nicht zum unterschätzenden Müllcontainer, um den Schutt nach erfolgreichem Abriss wieder zu entsorgen.
Das klingt nun nach einem Spiel mit vielen bunten Klötzchen und reichlich Wirrwarr auf dem Tisch, ist aber letzten Endes eher ein mathematisches Optimierungsspiel mit einem Versteigerungsteil. Versteigert werden nämlich die Handwerker, allerdings nach einem einfachen Prinzip: Wer die Handwerker nach Tarif bezahlt (200 Schotter) bekommt sie sofort, wer Mindestlohn (100 Schotter) bezahlen möchte oder sie schwarz anstellen will (der Handwerker geht dann leer aus) kann von einem Mitspieler noch überboten werden. Jede Runde bekommt jeder Spieler so genau einen Handwerker auf die Hand und darf danach, wenn er möchte und kann, ein Gebäude abreißen. Dazu benötigt man Handwerker, die alle Werkzeuge mitbringen, die auf dem Gebäude abgebildet sind. Große Gebäude brauchen ausserdem schon viele Freiflächen um sich herum; sie sind also erst abreißbar, wenn die halbe Stadt schon in Schutt und Asche liegt. Außerdem muss der Abrissunternehmer den anfallenden Müll entsorgen - kann er das nicht, darf den Müll auch teuer illegal entsorgen. Jedes abgerissene Gebäude bringt Geld oder Siegpunkte und das Spiel ist zu Ende, wenn die Stadt dem Erdboden gleicht. Wer jetzt der Sieger ist, sollte jedem klar sein, der innerhalb der letzten 50 Jahre eine Brettspielschachtel von Innen gesehen hat.
Abriss hat einen gewissen Glücksfaktor, dieser fällt aber beim Spielen kaum auf. Insgesamt ist die Spieltiefe eher gering, dafür lockert das einzigartige Thema das Spielgeschehen aber auf. Die Handwerker sind sehr witzig gestaltet und haben lustige Namen und alleine die Aufgabe, ohne Grund alles abzureißen gleicht einem Kindheitstraum, wahrscheinlich aber einem männlichen. Mit 2 Spielern macht die Versteigerungsphase weniger Spaß, weswegen man das Spiel am besten zu dritt oder viert spielen sollte. Wer ein lockeres, kurzweiliges und unterhaltsames Spiel spielen möchte und sowieso gerne Kleinverlage unterstützt, der sollte hier zuschlagen. Das einzige wirkliche Manko: Die Spielanleitung ist ein einziger Graus.Felix hat Abriss klassifiziert. (ansehen)- Martina G., Andreas S. und 2 weitere mögen das.
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Carsten W.: Interessant Felix! Danke für den Einblick in das ungewöhnliche Spiel!
28.07.2011-09:20:24 -
Felix ..: Danke. Als Zusatzinfo: Die mitgelieferte Erweiterung Bunker ist nett, mehr aber auch nicht. Einfach ein Extra-Gebaeude, das man unter ein... weiterlesen
28.07.2011-11:18:22 -
Martina G.: Danke für die Informative Bewertung. Hat doch glatt dazu geführt, dass mein Interesse geweckt wurde. Den Preis finde ich leider schon etwas... weiterlesen
28.07.2011-11:28:35
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Christian D. schrieb am 08.04.2010:
ausgefalles Thema und recht witziges SpielChristian hat Abriss klassifiziert. (ansehen)- Pascal V. mag das.
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Helga D.: Könntest du das Spiel bitte besser beschreiben? Mit deinem Testbericht kann ich nichts anfangen.
08.06.2011-17:30:22 -
Martina G.: Ist mir ehrlich gesagt auch zu wenig Info für eine Bewertung.
28.07.2011-11:29:14
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